Nashi-Birne
Nashi-Birnen findest du meist in Asia-Märkten, größeren Supermärkten und gut sortierten Obstabteilungen. Sie geben der Marinade Fruchtigkeit und Saftigkeit.
Südkoreanische Grill-Patties
Tteokgalbi sind flache koreanische Grillpatties aus fein gehacktem Rinderrippenfleisch. Die kräftig marinierte Masse wird geknetet, geformt, direkt angegrillt und anschließend indirekt mit einer süß-würzigen Glasur fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diese Tteokgalbi wird ausgelöstes Rinderrippenfleisch fein gehackt und mit Sojasauce, Nashi-Birne, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Sesamöl und weiteren Würzzutaten vermengt. Nach dem Marinieren entstehen acht ovale Patties, die zunächst direkte Grillspuren bekommen und anschließend in der indirekten Zone mit der zurückbehaltenen Glasur fertig garen. Die süße Glasur kommt erst gegen Ende auf das Fleisch, damit sie nicht verbrennt.
Die Patties sind außen kräftig gebräunt und stellenweise glänzend glasiert. Sie duften nach geröstetem Rindfleisch, Sesam, Knoblauch und Ingwer, schmecken süß-würzig und herzhaft und bleiben innen saftig sowie kompakt. Frühlingszwiebeln und geröstete Sesamsamen setzen einen frischen und nussigen Akzent.
Schritt für Schritt
Das Rinderrippenfleisch von groben Sehnen befreien und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Würfel auf einem Teller verteilen und 45 Minuten im Gefrierfach anfrieren lassen. So lässt sich das Fleisch sauberer zerkleinern.
Wichtig: Rindfleisch bis zur Verarbeitung gut gekühlt halten.
Sojasauce, braunen Zucker, Honig, Mirin oder koreanischen Reiswein, Nashi-Birne, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Sesamöl und schwarzen Pfeffer gründlich verrühren. Etwa 4 EL der Marinade für die spätere Glasur abnehmen, in einen kleinen verschließbaren Behälter geben und abgedeckt kalt stellen.
Eine Frühlingszwiebel fein hacken. Das angefrorene Fleisch portionsweise mit einem scharfen Messer sehr fein hacken oder in kurzen Intervallen im Zerkleinerer pulsieren lassen. Es soll eine grobe, klebrige Fleischmasse entstehen, kein glattes Püree.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fein zerkleinert, aber noch leicht strukturiert.
Wichtig: Arbeitsfläche, Messer und Zerkleinerer nach Kontakt mit rohem Fleisch gründlich reinigen.
Das gehackte Fleisch und die gehackte Frühlingszwiebel mit der übrigen Marinade vermengen. Die Masse 3 bis 4 Minuten kräftig mit den Händen kneten, bis sie sichtbar bindet und an den Fingern klebt. Abgedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Masse wirkt klebrig und hält beim Zusammendrücken zusammen.
Wichtig: Die marinierte Fleischmasse bis zum Formen im Kühlschrank aufbewahren.
Die Masse in 8 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einem ovalen Patty von etwa 10 cm Länge und 2 cm Dicke formen. Die Oberfläche mit leicht feuchten Händen glattdrücken, damit die Patties beim Wenden stabil bleiben. Anschließend 20 Minuten kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Patties sind gleichmäßig dick und ihre Oberfläche ist glatt.
Wichtig: Geformte rohe Patties bis zum Auflegen auf den Grill gekühlt halten.
Den Grill für zwei Zonen vorbereiten: eine direkte Zone mit mittlerer Hitze von etwa 200 bis 220 °C und eine indirekte Zone bei etwa 180 °C. Den sauberen Rost dünn mit neutralem Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Aufheizen und Ölen des Grills auf heiße Oberflächen und aufflammendes Fett achten.
Die Patties über der direkten Hitze auflegen und etwa 3 Minuten grillen. Vorsichtig wenden und die zweite Seite ebenfalls etwa 3 Minuten grillen, bis beide Seiten deutliche Grillspuren zeigen. Bei aufflammendem Fett die Patties sofort in die indirekte Zone schieben.
Daran erkennst du es: Beide Seiten zeigen deutliche Grillspuren und die Patties lassen sich vorsichtig wenden.
Wichtig: Bei Flammenbildung die Patties unverzüglich in die indirekte Zone verschieben.
Die Patties in die indirekte Zone legen und mit der zurückbehaltenen Glasur bestreichen. Nach 2 bis 3 Minuten wenden, erneut dünn glasieren und weitergrillen, bis die Patties durchgegart sind und eine Kerntemperatur von mindestens 71 °C erreicht haben. Je nach Dicke dauert diese Phase etwa 4 bis 6 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet glänzend an den Patties und die Kerntemperatur beträgt mindestens 71 °C.
Wichtig: Die Patties erst vom Grill nehmen, wenn sie vollständig durchgegart sind und mindestens 71 °C Kerntemperatur erreicht haben.
Die fertigen Tteokgalbi vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Die zweite Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Patties mit Frühlingszwiebelringen und gerösteten Sesamsamen bestreuen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Patties sind heiß servierbereit und die Oberfläche ist leicht glänzend glasiert.
Gut zu wissen
Nashi-Birnen findest du meist in Asia-Märkten, größeren Supermärkten und gut sortierten Obstabteilungen. Sie geben der Marinade Fruchtigkeit und Saftigkeit.
Mirin ist in Asia-Märkten und häufig in der internationalen Abteilung größerer Supermärkte erhältlich. Koreanischer Reiswein ist eine passende Alternative innerhalb der angegebenen Zutatenwahl.
Die Marinade wird etwas fruchtiger und weniger saftig.
Die Nashi-Birne im gleichen Gewicht durch einen süßen, fein geriebenen Apfel ersetzen.
Die Glasur schmeckt etwas weniger rund und benötigt zusätzliche Süße.
Mirin durch 30 ml trockenen Reiswein und 1 TL zusätzlichen Zucker ersetzen.
Nur in kurzen Intervallen pulsieren oder das Fleisch mit dem Messer fein hacken, bis eine grobe klebrige Masse entsteht.
Die Masse vorsichtig mit etwas zusätzlicher gehackter Frühlingszwiebel strukturieren und besonders behutsam formen.
Die Patties erst nach dem direkten Angrillen in die indirekte Zone legen und dort dünn glasieren.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abkratzen und die Patties in der indirekten Zone ohne weitere dicke Glasurschicht fertig garen.
Die Masse 3 bis 4 Minuten kräftig kneten, die Patties glattdrücken und die erste Seite ausreichend anrösten lassen.
Zerfallene Stücke in der indirekten Zone vorsichtig zusammenlegen und dort fertig garen.
Häufig gefragt
Ja. Einen süßen Apfel fein reiben und im gleichen Gewicht verwenden. Die Marinade wird dadurch etwas fruchtiger und weniger saftig.
Trockener Reiswein mit 1 TL zusätzlichem Zucker ist eine passende Alternative. Die Glasur schmeckt dann etwas weniger rund.
Die direkte Zone sorgt für Grillspuren auf beiden Seiten. In der indirekten Zone können die Patties mit der Glasur fertig garen, ohne dass die süßen Bestandteile zu schnell verbrennen.
Die Patties sollen durchgegart sein, die Glasur soll glänzend haften und die Kerntemperatur soll mindestens 71 °C erreichen.
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