Dunkle Sojasauce
Dunkle Sojasauce gibt der Glasur eine tiefe Farbe und ein kräftiges Salz-Aroma. Sie ist meist in Asia-Läden oder gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Malaysisch inspirierte Grillrippchen
Ein ganzes Rack Schweinerippchen wird zunächst verpackt über indirekter Hitze gegart und anschließend mehrfach mit einer eingekochten Glasur aus dunkler Sojasauce, Essig, braunem Zucker, Ingwer, Knoblauch und Chili bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Malaysisch inspirierte süß-saure Schweinerippchen verbinden dunkle Sojasauce, Ingwer, Knoblauch, Chili und Essig zu einer kräftigen Grillglasur. Das Rack gart zunächst verpackt über indirekter Hitze und erhält zum Schluss mehrere dünne Schichten der gekochten Glasur. Dadurch bleibt die Säure klar, während Zucker und Gewürze langsam karamellisieren und eine glänzende Oberfläche bilden.
Die Rippchen schmecken kräftig würzig, süß-sauer und leicht pikant. Die Oberfläche glänzt dunkel und karamellisiert, während das Fleisch zart ist, sich sichtbar von den Knochen zurückzieht und beim Anheben leicht durchhängt.
Schritt für Schritt
Die Silberhaut auf der Knochenseite des Racks mit einem stumpfen Messer lösen und mit Küchenpapier abziehen. Das Rack trocken tupfen und rundum mit dem Meersalz einreiben. 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch und verwendete Arbeitsflächen sorgfältig von verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt halten.
Einen Grill für indirekte Hitze auf etwa 140 °C vorbereiten. Bei einem Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben; beim Gasgrill nur die äußeren Brenner einschalten. Eine Tropfschale unter dem indirekten Bereich platzieren.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Grillhandschuhe verwenden.
Das gesalzene Rack mit der Knochenseite nach unten auf den indirekten Bereich legen und vollständig in stabile Alufolie wickeln. Die Nähte gut verschließen, ohne die Folie zu durchstechen. Den Deckel schließen und 2 Stunden bei etwa 140 °C grillen.
Wichtig: Die Folie und das austretende Fett sind sehr heiß; das Paket vorsichtig mit einer Grillzange öffnen.
Während das Rack grillt, das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chilischote und Zimtstange 2 bis 3 Minuten anschwitzen. Sojasauce, Essig, Wasser, braunen Zucker, Kreuzkümmel, Fenchelsamen und Chilipulver einrühren.
Die Mischung aufkochen und anschließend 20 bis 25 Minuten offen köcheln lassen, bis sie deutlich eingedickt, aber noch streichfähig ist. Die Zimtstange entfernen. Die Glasur nach Wunsch durch ein Sieb passieren oder kurz pürieren und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist eingedickt, bleibt aber streichfähig.
Wichtig: Heiße Glasur kann spritzen; beim Passieren oder Pürieren vorsichtig arbeiten.
Das Rack vorsichtig auspacken und zurück auf den indirekten Grill legen. Die Knochenseite dünn mit Glasur bestreichen und 15 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen. Das Rack wenden, die Fleischseite bestreichen und weitere 30 bis 45 Minuten grillen. Alle 15 Minuten erneut dünn glasieren, damit die Schichten fest werden und nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Glasurschichten haften und die Oberfläche wird zunehmend glänzend und karamellisiert.
Wichtig: Das Rack nur mit einer geeigneten Grillzange wenden; austretendes Fett kann aufflammen.
Die Rippchen sind fertig, wenn sich das Fleisch sichtbar von den Knochen zurückgezogen hat, das Rack beim Anheben leicht durchhängt und die Oberfläche glänzend und karamellisiert zeigt. Das Rack 10 Minuten ruhen lassen, dann zwischen den Knochen in einzelne Rippchen schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch hat sich sichtbar von den Knochen zurückgezogen und das Rack hängt beim Anheben leicht durch.
Wichtig: Vor dem Schneiden kurz ruhen lassen und nur vollständig gegarte Rippchen servieren.
Gut zu wissen
Dunkle Sojasauce gibt der Glasur eine tiefe Farbe und ein kräftiges Salz-Aroma. Sie ist meist in Asia-Läden oder gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Weißweinessig sorgt für eine klare Säure, Apfelessig bringt eine etwas fruchtigere Note. Beide Varianten passen zur süß-sauren Glasur.
Die rote Chilischote bringt frische Schärfe und Aroma, während das Chilipulver die Glasur gleichmäßig würzt.
Die Glasur wird heller und etwas weniger malzig.
Die dunkle Sojasauce im gleichen Volumen durch helle Sojasauce ersetzen und den braunen Zucker um 15 g erhöhen.
Das Rack im indirekten Bereich grillen und die Glasur nur dünn sowie wiederholt auftragen.
Verbrannte Glasur vorsichtig abnehmen und mit einer dünnen frischen Schicht im indirekten Bereich weitergrillen.
Stabile Folie verwenden, die Nähte sorgfältig verschließen und das Paket vorsichtig auf den Grill legen.
Das Rack erneut dicht verpacken und im indirekten Bereich weitergaren, bis es beim Anheben leicht durchhängt.
Die Glasur offen köcheln lassen, bis sie deutlich eingedickt, aber noch streichfähig ist.
Die Glasur weiter einkochen und vor dem nächsten Auftrag abkühlen lassen.
Die Grilltemperatur um 140 °C halten, das Rack zunächst verpackt garen und die Glasur nur dünn auftragen.
Die Rippchen mit einer dünnen Glasurschicht bestreichen und bei indirekter Hitze kurz weitergaren, ohne die Oberfläche weiter stark zu bräunen.
Eine hellere, etwas weniger malzige Glasur mit derselben süß-sauren Balance.
Häufig gefragt
Ja. Helle Sojasauce kann im gleichen Volumen verwendet werden. Die Glasur wird dann heller und weniger malzig; erhöhe den braunen Zucker um 15 g.
Weißweinessig sorgt für eine klare, direkte Säure. Apfelessig bringt eine etwas fruchtigere Note. Beide Varianten funktionieren in der Glasur.
Das Rack im indirekten Bereich grillen, die Glasur dünn auftragen und während der letzten Grillphase etwa alle 15 Minuten erneut bestreichen.
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