Narsharab finden
Der säuerliche Granatapfelsirup ist in türkischen, persischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Aserbaidschanischer Steak-Kebab
Dicke Rindersteaks aus der Hochrippe werden mit Zwiebel, Thymian, Zitrone und Öl mariniert, direkt über glühender Holzkohle gegrillt und mit Narsharab, Sumachzwiebeln und dünnem Lavash serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Şapalaq kababı ist ein aserbaidschanischer Steak-Kebab vom Mangal. Die kräftig geschnittenen Rindersteaks ruhen 24 bis 48 Stunden in einer würzigen Marinade aus Zwiebel, Thymian, Zitrone und Öl. Anschließend werden sie direkt über der Glut gegrillt und nach dem Garen mit säuerlichem Narsharab verfeinert. Sumachzwiebeln und dünnes Lavash begleiten das saftige Fleisch.
Außen kräftig gebräunt und leicht rauchig, innen je nach gewünschtem Gargrad rosa bis medium. Das Fleisch bleibt saftig und vollmundig, während Zitrone, Thymian, Narsharab und Sumach frische, säuerliche und würzige Kontraste setzen.
Schritt für Schritt
Entferne grobe Silberhaut von den Steaks. Eine dünne Fettschicht darf bleiben, damit das Fleisch beim Grillen saftig bleibt.
Schneide die zwei Marinadenzwiebeln dünn auf und drücke sie mit den Händen über einer Schüssel kräftig aus. Gib Salz, Pfeffer, Thymian, Zitronensaft und Öl dazu und verrühre alles.
Lege die Steaks in die Marinade und reibe sie rundum damit ein. Decke die Schüssel ab und stelle sie für 24 bis 48 Stunden in den Kühlschrank. Wende die Steaks nach der Hälfte der Zeit einmal.
Wichtig: Das Fleisch während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Nimm das Fleisch etwa 45 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Streife die Zwiebelstücke ab und tupfe die Steaks trocken, damit sie auf dem Rost kräftig bräunen.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind an der Oberfläche trocken und von groben Zwiebelstücken befreit.
Wichtig: Das Fleisch nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.
Bereite einen Mangal oder Holzkohlegrill für direkte, starke Hitze vor. Die Kohlen sollen durchgeglüht sein und keine offenen Flammen mehr zeigen.
Daran erkennst du es: Die Kohlen glühen gleichmäßig und zeigen keine offenen Flammen.
Wichtig: Den Grill standsicher im Freien und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufstellen.
Grille die Steaks direkt über der Glut etwa 4 bis 6 Minuten pro Seite. Wende sie nur einmal. Für medium-rare kannst du sie bei etwa 52–54 °C Kerntemperatur vom Grill nehmen, für medium bei etwa 58–60 °C.
Daran erkennst du es: Medium-rare entspricht etwa 52–54 °C, medium etwa 58–60 °C Kerntemperatur.
Wichtig: Auf aufflammendes Fett achten und die Steaks bei Bedarf kurz aus der direkten Hitze nehmen.
Nimm die Steaks vom Grill und bestreiche sie sofort dünn mit Narsharab. Lasse sie 5 Minuten ruhen; stelle sie danach nicht nochmals auf den Grill.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist dünn mit Narsharab überzogen und der Fleischsaft hat sich während der Ruhezeit verteilt.
Schneide die rote Zwiebel in feine Ringe und vermenge sie mit Sumach und 1 g Salz. Serviere die Steaks mit den Sumachzwiebeln und den dünnen Fladenbroten.
Gut zu wissen
Der säuerliche Granatapfelsirup ist in türkischen, persischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Sumach bringt eine fruchtig-säuerliche Note an die Zwiebeln. Du findest das Gewürz meist in türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäften.
Sie ist meist etwas dicker und süßer als Narsharab.
Granatapfelmelasse in gleicher Menge verwenden und die Steaks dünn damit bestreichen.
Die Zwiebeln werden säuerlich, verlieren aber die beerige Würze des Sumachs.
Die Sumachzwiebeln stattdessen mit etwas Zitronensaft würzen und erst kurz vor dem Servieren vermengen.
Die Zwiebelstücke vor dem Grillen abstreifen und die Steaks gründlich trocken tupfen.
Die Steaks weitergrillen, bis eine kräftige Bräunung entstanden ist, ohne sie ständig zu wenden.
Erst grillen, wenn keine offenen Flammen mehr vorhanden sind, und bei Aufflammen die Steaks kurz aus der direkten Hitze nehmen.
Die Steaks vorübergehend an eine weniger intensive Stelle des Grills legen und anschließend vorsichtig fertig garen.
Narsharab erst nach dem Grillen dünn auf die heißen Steaks streichen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Steaks mit einer frischen dünnen Schicht Narsharab servieren.
Den gewünschten Gargrad vor dem Grillen festlegen und die Kerntemperatur beim Grillen kontrollieren.
Die Steaks in dünne Scheiben schneiden und mit den Sumachzwiebeln und Narsharab servieren.
Für ein etwas stärker gegartes, aber weiterhin saftiges Ergebnis die Steaks bis zu etwa 58–60 °C Kerntemperatur grillen.
Die Steaks können bis zu 48 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Etwa 45 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Häufig gefragt
Die Steaks marinieren 24 bis 48 Stunden abgedeckt im Kühlschrank. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Für medium-rare die Steaks bei etwa 52–54 °C, für medium bei etwa 58–60 °C Kerntemperatur vom Grill nehmen.
Narsharab ist ein säuerlicher Granatapfelsirup. Falls er nicht erhältlich ist, kann Granatapfelmelasse verwendet werden; sie ist meist etwas dicker und süßer.
Die Sumachzwiebeln können ersatzweise mit etwas Zitronensaft gewürzt werden. Dadurch bleibt die Säure erhalten, die beerige Würze des Sumachs fehlt jedoch.
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