Sulguni-Mtsvadi

Georgischer Käse vom Grill

Georgische Grillvorspeise aus trocken getupften SulguniGeorgischer Käse aus gesponnener Käsemasse, der frisch, gereift oder geräuchert vorkommt.-Würfeln, die mit Dill, Koriandergrün und schwarzem Pfeffer gewürzt, auf Metallspieße gesteckt und über direkter Hitze kurz gegrillt werden.

Zum Rezept
Sulguni-Mtsvadi am Spieß
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 8 Minuten
Gesamtzeit ca. 23 Minuten
Menge Personen als Grillvorspeise
Gerichtsform und Gerichtsart Spießgerichte
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gut abgetrockneter Sulguni entwickelt auf dem heißen Rost schneller Grillspuren und läuft weniger leicht aus.
  • Gleich große Käsewürfel werden gleichmäßig warm und lassen sich kontrolliert wenden.
  • Dill, Koriandergrün und schwarzer Pfeffer ergänzen die herzhafte, leicht salzige Art des Käses, ohne zusätzliches Salz zu benötigen.

Sulguni-Mtsvadi bringt georgischen Sulguni direkt auf den Grill. Der gesalzene Käse wird in gleich große Würfel geschnitten, mit Kräutern und Pfeffer umhüllt und auf kurzen Metallspießen gegrillt. So entstehen kräftige Grillspuren, während der Käse im Inneren weich bleibt.

Außen zeigen die Käsewürfel deutliche Grillspuren und werden weich, innen bleiben sie warm und zart. Der Geschmack ist herzhaft, leicht salzig und milchig, mit frischen Kräutern und einer milden Pfeffernote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Vorbereiten und grillen

  1. Sulguni vorbereiten

    Den Sulguni mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Die Würfel möglichst gleich groß schneiden, damit sie gleichmäßig warm werden.

    5 Minuten
    • Je trockener die Käseoberfläche ist, desto leichter entstehen Grillspuren.
  2. Kräuteröl anrühren

    20 ml Olivenöl mit Dill, Koriandergrün und schwarzem Pfeffer verrühren. Die Käsewürfel darin vorsichtig wenden. Zusätzliches Salz ist nicht nötig, weil Sulguni bereits gesalzen ist.

    3 Minuten
    • Die Würfel nur vorsichtig wenden, damit die Oberfläche möglichst zusammenbleibt.
  3. Aufspießen

    Je 4 Käsewürfel auf einen Metallspieß stecken. Zwischen den Würfeln nur kleine Abstände lassen, damit sie beim Wenden zusammenbleiben und nicht zu schnell austrocknen.

    2 Minuten
    • Die Würfel nicht zu eng quetschen, aber auch keine großen Lücken lassen.

    Wichtig: Metallspieße werden auf dem Grill sehr heiß; beim Wenden nur mit geeignetem Grillwerkzeug anfassen.

  4. Grill vorbereiten

    Den Grill für direkte starke Hitze auf etwa 220 bis 240 °C vorheizen. Den Rost gründlich reinigen und mit den restlichen 10 ml Olivenöl dünn einstreichen.

    5 Minuten 230 °C
    • Ein sauberer, dünn geölter Rost reduziert das Anhaften des weichen Käses.

    Wichtig: Öl nur dünn auf den heißen Grillrost auftragen und nicht in die Flammen gießen.

  5. Sulguni grillen

    Die Spieße direkt über die Hitze legen. Den Sulguni je Seite etwa 1½ bis 2 Minuten grillen und vorsichtig weiterdrehen, bis alle Seiten Grillspuren zeigen und der Käse außen weich wird. Insgesamt dauert das je nach Grill etwa 6 bis 8 Minuten.

    8 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Alle Seiten zeigen Grillspuren, der Käse ist außen weich, hält aber noch auf dem Spieß.

    • Die Spieße vorsichtig drehen und nicht lange unbewegt auf dem Rost lassen.

    Wichtig: Den Käse nicht übergaren, da er sonst zwischen den Roststäben hindurchlaufen kann.

  6. Sofort servieren

    Die Spieße sofort vom Grill nehmen und heiß servieren. Nicht lange auf dem Rost lassen, sonst kann der weiche Käse zwischen den Roststäben hindurchlaufen.

    Daran erkennst du es: Heiß servieren, solange der Käse weich ist und sicher auf den Spießen hält.

    • Die Spieße direkt nach dem Grillen auf eine Servierplatte geben.

    Wichtig: Die Metallspieße bleiben heiß; vor dem Servieren auf die Handhabung hinweisen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kein zusätzliches Salz nötig: Sulguni ist bereits gesalzen. Zusätzliches Salz würde die herzhafte, leicht salzige Käsenote schnell überdecken.
  • Kurze Garzeit einhalten: Sulguni wird auf direkter starker Hitze schnell weich. Die Spieße deshalb regelmäßig vorsichtig weiterdrehen und nach sichtbaren Grillspuren sofort vom Rost nehmen.

Zutatenwissen

Sulguni gut trocknen

Die Oberfläche vor dem Würzen gründlich trocknen. So haftet die Kräuteröl-Hülle besser und der Käse entwickelt auf dem Rost schneller Grillspuren.

Frische Kräuter fein hacken

Fein gehackter Dill und Koriandergrün verteilen sich gleichmäßiger auf den Käsewürfeln und verbrennen weniger leicht als grobe Stücke.

Sinnvolle Alternativen

Fester Grillkäse

Der Käse bleibt meist fester und schmeckt weniger säuerlich-salzig als Sulguni.

Den Grillkäse ebenfalls gut abtrocknen, in etwa 3 cm große Würfel schneiden und nach demselben Verfahren grillen. Die Grillzeit je nach Festigkeit des Ersatzprodukts beobachten.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Käse haftet stark am Rost oder entwickelt kaum Grillspuren.

Sulguni gründlich trocken tupfen, den Rost reinigen und mit den vorgesehenen 10 ml Olivenöl dünn einstreichen.

Die Spieße vorsichtig weiterdrehen und nicht gewaltsam vom Rost reißen; beschädigte Würfel direkt heiß servieren.

Der Käse läuft zwischen den Roststäben hindurch.

Je Seite nur etwa 1½ bis 2 Minuten grillen und die Spieße nach insgesamt etwa 6 bis 8 Minuten vom Grill nehmen.

Noch zusammenhängende Stücke sofort vom Rost nehmen und direkt servieren.

Einige Käsewürfel sind heiß und weich, während andere noch kalt wirken.

Den Sulguni in möglichst gleich große Würfel von etwa 3 cm schneiden.

Die kühleren Seiten kurz gezielt zur Hitze drehen, ohne die Gesamtgarzeit unnötig zu verlängern.

Varianten

Mit festem Grillkäse

Wenn Sulguni nicht erhältlich ist, kann ein fester Grillkäse verwendet werden. Das Ergebnis bleibt meist fester und weniger säuerlich-salzig.

Kräuterbetonte Variante

Die Kräuternote kann stärker hervortreten, wenn Dill und Koriandergrün etwas großzügiger verteilt werden, ohne zusätzliches Salz zu verwenden.

Servieren und kombinieren

  • Heiß als Grillvorspeise: Die Spieße direkt vom Rost heiß servieren. So bleibt der Sulguni innen weich und lässt sich noch gut vom Spieß essen.
  • Als Teil eines Grillmenüs: Die Sulguni-Spieße passen als kleine herzhafte Ergänzung zu weiteren Grillgerichten und frischen Beilagen.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Die weiche Käsetextur kann nach dem Einfrieren und Auftauen leiden.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Sulguni ist ein Käse und enthält Milchbestandteile.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wo finde ich Sulguni?

Sulguni ist häufig in georgischen oder osteuropäischen Lebensmittelgeschäften, in georgischen Feinkostläden und gelegentlich an gut sortierten Käsetheken erhältlich.

Muss ich den Käse zusätzlich salzen?

Nein. Sulguni ist bereits gesalzen, deshalb wird in diesem Rezept kein zusätzliches Salz verwendet.

Wie lange wird Sulguni gegrillt?

Je Seite etwa 1½ bis 2 Minuten grillen und vorsichtig weiterdrehen. Insgesamt dauert das je nach Grill etwa 6 bis 8 Minuten.

Kann ich Sulguni ersetzen?

Ein fester Grillkäse kann ersatzweise verwendet werden. Er bleibt meist etwas fester und schmeckt weniger säuerlich-salzig.

Aus unserer Küche

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