Sulguni gut trocknen
Die Oberfläche vor dem Würzen gründlich trocknen. So haftet die Kräuteröl-Hülle besser und der Käse entwickelt auf dem Rost schneller Grillspuren.
Georgischer Käse vom Grill
Georgische Grillvorspeise aus trocken getupften SulguniGeorgischer Käse aus gesponnener Käsemasse, der frisch, gereift oder geräuchert vorkommt.-Würfeln, die mit Dill, Koriandergrün und schwarzem Pfeffer gewürzt, auf Metallspieße gesteckt und über direkter Hitze kurz gegrillt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sulguni-Mtsvadi bringt georgischen Sulguni direkt auf den Grill. Der gesalzene Käse wird in gleich große Würfel geschnitten, mit Kräutern und Pfeffer umhüllt und auf kurzen Metallspießen gegrillt. So entstehen kräftige Grillspuren, während der Käse im Inneren weich bleibt.
Außen zeigen die Käsewürfel deutliche Grillspuren und werden weich, innen bleiben sie warm und zart. Der Geschmack ist herzhaft, leicht salzig und milchig, mit frischen Kräutern und einer milden Pfeffernote.
Schritt für Schritt
Den Sulguni mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Die Würfel möglichst gleich groß schneiden, damit sie gleichmäßig warm werden.
20 ml Olivenöl mit Dill, Koriandergrün und schwarzem Pfeffer verrühren. Die Käsewürfel darin vorsichtig wenden. Zusätzliches Salz ist nicht nötig, weil Sulguni bereits gesalzen ist.
Je 4 Käsewürfel auf einen Metallspieß stecken. Zwischen den Würfeln nur kleine Abstände lassen, damit sie beim Wenden zusammenbleiben und nicht zu schnell austrocknen.
Wichtig: Metallspieße werden auf dem Grill sehr heiß; beim Wenden nur mit geeignetem Grillwerkzeug anfassen.
Den Grill für direkte starke Hitze auf etwa 220 bis 240 °C vorheizen. Den Rost gründlich reinigen und mit den restlichen 10 ml Olivenöl dünn einstreichen.
Wichtig: Öl nur dünn auf den heißen Grillrost auftragen und nicht in die Flammen gießen.
Die Spieße direkt über die Hitze legen. Den Sulguni je Seite etwa 1½ bis 2 Minuten grillen und vorsichtig weiterdrehen, bis alle Seiten Grillspuren zeigen und der Käse außen weich wird. Insgesamt dauert das je nach Grill etwa 6 bis 8 Minuten.
Daran erkennst du es: Alle Seiten zeigen Grillspuren, der Käse ist außen weich, hält aber noch auf dem Spieß.
Wichtig: Den Käse nicht übergaren, da er sonst zwischen den Roststäben hindurchlaufen kann.
Die Spieße sofort vom Grill nehmen und heiß servieren. Nicht lange auf dem Rost lassen, sonst kann der weiche Käse zwischen den Roststäben hindurchlaufen.
Daran erkennst du es: Heiß servieren, solange der Käse weich ist und sicher auf den Spießen hält.
Wichtig: Die Metallspieße bleiben heiß; vor dem Servieren auf die Handhabung hinweisen.
Gut zu wissen
Die Oberfläche vor dem Würzen gründlich trocknen. So haftet die Kräuteröl-Hülle besser und der Käse entwickelt auf dem Rost schneller Grillspuren.
Fein gehackter Dill und Koriandergrün verteilen sich gleichmäßiger auf den Käsewürfeln und verbrennen weniger leicht als grobe Stücke.
Der Käse bleibt meist fester und schmeckt weniger säuerlich-salzig als Sulguni.
Den Grillkäse ebenfalls gut abtrocknen, in etwa 3 cm große Würfel schneiden und nach demselben Verfahren grillen. Die Grillzeit je nach Festigkeit des Ersatzprodukts beobachten.
Sulguni gründlich trocken tupfen, den Rost reinigen und mit den vorgesehenen 10 ml Olivenöl dünn einstreichen.
Die Spieße vorsichtig weiterdrehen und nicht gewaltsam vom Rost reißen; beschädigte Würfel direkt heiß servieren.
Je Seite nur etwa 1½ bis 2 Minuten grillen und die Spieße nach insgesamt etwa 6 bis 8 Minuten vom Grill nehmen.
Noch zusammenhängende Stücke sofort vom Rost nehmen und direkt servieren.
Den Sulguni in möglichst gleich große Würfel von etwa 3 cm schneiden.
Die kühleren Seiten kurz gezielt zur Hitze drehen, ohne die Gesamtgarzeit unnötig zu verlängern.
Wenn Sulguni nicht erhältlich ist, kann ein fester Grillkäse verwendet werden. Das Ergebnis bleibt meist fester und weniger säuerlich-salzig.
Die Kräuternote kann stärker hervortreten, wenn Dill und Koriandergrün etwas großzügiger verteilt werden, ohne zusätzliches Salz zu verwenden.
Die weiche Käsetextur kann nach dem Einfrieren und Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Sulguni ist häufig in georgischen oder osteuropäischen Lebensmittelgeschäften, in georgischen Feinkostläden und gelegentlich an gut sortierten Käsetheken erhältlich.
Nein. Sulguni ist bereits gesalzen, deshalb wird in diesem Rezept kein zusätzliches Salz verwendet.
Je Seite etwa 1½ bis 2 Minuten grillen und vorsichtig weiterdrehen. Insgesamt dauert das je nach Grill etwa 6 bis 8 Minuten.
Ein fester Grillkäse kann ersatzweise verwendet werden. Er bleibt meist etwas fester und schmeckt weniger säuerlich-salzig.
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