Utskho Suneli
Utskho Suneli, auch blauer Bockshornklee genannt, gibt der Ajika eine nussig-würzige Tiefe. Es ist in georgischen, armenischen und gut sortierten orientalischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Georgisches Ganzhähnchen vom Grill
Ein aufgeklapptes ganzes Hähnchen wird mit roter, knoblauchbetonter Ajika mariniert, über direkter Hitze gebräunt und in der indirekten Grillzone saftig fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrilltes Ganzhähnchen mit Megrelischer Ajika bringt eine kräftige georgische Würznote auf den Rost. Die rote Ajika mit Paprika, Chili, Knoblauch, Koriander und Utskho Suneli wird frisch gemixt und würzt das aufgeklappte Hähnchen. Zuerst sorgt direkte Hitze für kräftige Röstaromen, anschließend gart das Hähnchen bei geschlossenem Deckel in der indirekten Zone schonend fertig.
Die Haut wird dunkel goldbraun und aromatisch geröstet. Darunter bleibt das Fleisch saftig und zart, während die Ajika würzig, knoblauchbetont, leicht nussig und je nach Chilisorte deutlich scharf schmeckt.
Schritt für Schritt
Paprika und Chilischoten waschen, die Stiele entfernen und beides grob schneiden. Knoblauch schälen. Paprika, Chili, Knoblauch, Koriandergrün, Koriandersaat, Utskho Suneli und das dafür vorgesehene Salz in den Mixer geben und zu einer groben, streichfähigen Paste zerkleinern. 60 g Ajika-Paste für das Hähnchen abwiegen.
Daran erkennst du es: Die Paste ist grob zerkleinert und streichfähig.
Das Hähnchen mit der Brustseite nach unten auf das Schneidebrett legen. Mit der Geflügelschere rechts und links des Rückgrats entlangschneiden und das Rückgrat entfernen. Den Vogel umdrehen und kräftig auf das Brustbein drücken, bis er flach aufliegt. Rundum mit Küchenpapier sehr gründlich trocknen.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen liegt flach auf und die Haut ist trocken.
Wichtig: Arbeitsfläche, Hände und Geräte nach dem Kontakt mit rohem Geflügel gründlich reinigen.
60 g Ajika mit Sonnenblumenöl, Rotweinessig und schwarzem Pfeffer verrühren. Das Hähnchen zuerst mit den 8 g Salz für das Hähnchen würzen, dann die Ajika-Mischung gleichmäßig auf Haut- und Fleischseite verteilen. Die Paste nach Möglichkeit vorsichtig unter die Haut an Brust und Keulen schieben. Abgedeckt 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen ist gleichmäßig mit Ajika bedeckt und abgedeckt gekühlt.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Das Hähnchen 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Beim Kugelgrill die Kohlen auf einer Seite verteilen und eine indirekte Zone schaffen. Den Grill mit geschlossenem Deckel auf 190 bis 200 °C einregeln. Beim Gasgrill nur die Brenner unter einer Hälfte einschalten und ebenfalls 190 bis 200 °C anstreben. Den Rost reinigen und leicht ölen.
Daran erkennst du es: Der Grill hält stabil 190 bis 200 °C und die direkte sowie indirekte Zone sind eingerichtet.
Wichtig: Den heißen Grill nur mit geeigneten Grillwerkzeugen bedienen.
Das Hähnchen mit der Hautseite nach unten über die direkte Hitze legen und 4 bis 5 Minuten grillen, bis die Haut kräftig gebräunt ist. Wenden und die Fleischseite 3 Minuten angrillen. Bei aufflammendem Fett das Hähnchen sofort in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist kräftig gebräunt, ohne schwarz zu werden.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett das Hähnchen sofort aus der direkten Hitze nehmen.
Das Hähnchen mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen und den Deckel schließen. 45 bis 65 Minuten weitergrillen, bis die dickste Stelle der Brust mindestens 74 °C und die Keule etwa 80 °C Kerntemperatur erreicht. Die Temperatur an der dicksten Stelle messen, ohne den Knochen zu berühren.
Daran erkennst du es: Die Brust erreicht mindestens 74 °C, die Keule etwa 80 °C Kerntemperatur und das Fleisch ist vollständig durchgegart.
Wichtig: Geflügel erst vom Grill nehmen, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Das Hähnchen vom Grill nehmen und 15 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend entlang der Gelenke in Brust, Keulen und Flügel teilen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen lässt sich entlang der Gelenke sauber teilen und wird warm serviert.
Gut zu wissen
Utskho Suneli, auch blauer Bockshornklee genannt, gibt der Ajika eine nussig-würzige Tiefe. Es ist in georgischen, armenischen und gut sortierten orientalischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Für das Hähnchen werden 60 g der frisch gemixten Paste verwendet. Die übrigen Mengen der Paste bleiben in der Zutatengruppe ausdrücklich erhalten.
Der Geschmack wird etwas kräftiger und bitterer als mit Utskho Suneli.
Utskho Suneli im gleichen Mengenverhältnis durch 2 g normalen Bockshornklee ersetzen und wie beschrieben mit den übrigen Ajika-Zutaten mixen.
Die direkte Phase kurz halten und das Hähnchen bei aufflammendem Fett sofort in die indirekte Zone ziehen.
Das Hähnchen in die indirekte Zone umsetzen, den Deckel schließen und dort bis zur erforderlichen Kerntemperatur weitergaren.
Das Hähnchen mit Küchenpapier sehr gründlich trocknen und den Grill auf 190 bis 200 °C vorheizen.
Das Rückgrat entfernen, das Brustbein kräftig flach drücken und die Grilltemperatur mit geschlossenem Deckel kontrollieren.
Das Hähnchen kann bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mit Ajika mariniert werden. Während dieser Zeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und erst 30 Minuten vor dem Grillen herausnehmen.
Häufig gefragt
Ja. Beim Gasgrill nur die Brenner unter einer Hälfte einschalten und den Grill mit geschlossenem Deckel auf 190 bis 200 °C einregeln. So entsteht eine direkte und eine indirekte Zone.
Normaler Bockshornklee ist eine mögliche Alternative. Er schmeckt jedoch etwas kräftiger und bitterer als Utskho Suneli.
Die Schärfe lässt sich über Sorte und Menge der roten Chilischoten steuern. Für eine mildere Paste weniger oder mildere Chilis verwenden.
Die dickste Stelle der Brust soll mindestens 74 °C erreichen, die Keule etwa 80 °C. Die Temperatur ohne Knochenkontakt messen.
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