Salatet Felfel wal Tamatem vom Grill

Ägyptischer Grill-Salat

Gegrillte rote Paprika und feste Tomaten werden gehäutet, grob geschnitten und mit Knoblauch, Olivenöl und Rotweinessig zu einem saftigen Grillgemüsesalat angemacht.

Zum Rezept
Salatet Felfel wal Tamatem vom Grill
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Direkte Grillhitze macht Paprika und Tomaten weich und entwickelt ein kräftiges Röstaroma.
  • Das Ruhen unter Abdeckung löst die Schalen leichter und hält das Gemüse saftig.
  • Knoblauch, Olivenöl und Rotweinessig verbinden rauchige Süße mit frischer Säure.
  • Der Salat kann lauwarm oder bei Zimmertemperatur als unkomplizierter Grillbegleiter serviert werden.

Salatet Felfel wal Tamatem ist ein ägyptisch eingeordneter Salat aus direkt gegrillter Paprika und Tomaten. Das Gemüse wird über hoher Hitze weich gegart, an den Schalen dunkel geröstet und anschließend mit Knoblauch, Olivenöl und Rotweinessig vermischt. Lauwarm oder bei Zimmertemperatur passt der rauchig-säuerliche Salat besonders gut zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Saftige, weiche Gemüsepaare mit dunkel gerösteten Schalen, rauchiger Süße, frischem Knoblaucharoma und klarer Säure vom Rotweinessig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Grillen

  1. Grill vorheizen

    Den Grill für direkte, hohe Hitze auf etwa 250 °C vorheizen. Paprika und Tomaten waschen und gründlich trocknen.

    250 °C
    • Das Gemüse gut trocknen, damit es auf dem heißen Rost kräftig rösten kann.

    Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Wenden auf heiße Grillflächen achten.

  2. Paprika und Tomaten grillen

    Die Paprika ganz auf den heißen Grillrost legen. Die Tomaten daneben platzieren und vorsichtig wenden, damit sie nicht aufplatzen. Die Paprika 10–14 Minuten grillen und alle 2–3 Minuten drehen. Die Tomaten 6–8 Minuten grillen, bis ihre Haut Blasen wirft und das Fruchtfleisch weich ist.

    15 Minuten 250 °C

    Daran erkennst du es: Die Paprikahaut ist rundum dunkel blasig und die Schoten sind weich; die Tomaten haben blasige Haut und weiches Fruchtfleisch.

    • Die Paprika regelmäßig drehen, damit die Haut gleichmäßig dunkel wird.
    • Tomaten vorsichtig wenden, damit sie möglichst ganz bleiben.

    Wichtig: Die Zange und der Grillrost werden sehr heiß.

  3. Gemüse ruhen lassen

    Das gegrillte Gemüse in die große Schüssel geben und abdecken. 15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Schalen leichter lösen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Schalen lassen sich nach der Ruhezeit leichter abziehen.

    • Die Schüssel möglichst dicht abdecken, damit der Dampf im Inneren bleibt.

Häuten und Anmachen

  1. Gemüse häuten und schneiden

    Paprika und Tomaten häuten. Bei den Paprika Stiele und Kerne entfernen, bei den Tomaten die Stielansätze herausschneiden. Das Gemüse auf dem Schneidebrett in etwa 2 cm große Stücke schneiden und dabei austretenden Saft in der Schüssel auffangen.

    Daran erkennst du es: Die Schalen und die Paprikakerne sind entfernt, das Gemüse ist grob zerkleinert und der austretende Saft bleibt erhalten.

    • Nicht auf perfekte Würfel achten; die Stücke dürfen unregelmäßig und etwa 2 cm groß sein.
    • Den aufgefangenen Saft für die Würzmischung aufbewahren.

    Wichtig: Beim Schneiden auf eine stabile Unterlage und einen sicheren Messergriff achten.

  2. Würzmischung anrühren

    Knoblauch, Olivenöl, Rotweinessig, Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer in der kleinen Schüssel verrühren.

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig vermischt und der Knoblauch verteilt sich in der Würzmischung.

    • Den Knoblauch frisch und fein reiben, damit er sich gleichmäßig verteilt.
  3. Salat vermengen

    Die Würzmischung mit dem aufgefangenen Gemüsesaft unter die gegrillten Paprika- und Tomatenstücke heben.

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig mit der Würzmischung überzogen, ohne zu zerfallen.

    • Vorsichtig heben statt kräftig rühren, damit die weichen Gemüsestücke ihre Struktur behalten.

Durchziehen und Servieren

  1. Durchziehen lassen

    Den Salat 5 Minuten durchziehen lassen und anschließend lauwarm oder bei Zimmertemperatur als Grillbegleiter servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Würzung hat sich mit dem Gemüsesaft verbunden und der Salat ist lauwarm oder zimmerwarm.

    • Der Salat schmeckt sowohl lauwarm als auch bei Zimmertemperatur als Grillbegleiter.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Dunkle Schale ist erwünscht: Die Paprikahaut darf rundum dunkel blasig werden. Diese Röstung erleichtert später das Häuten und gibt dem Salat sein rauchiges Aroma.
  • Saft auffangen: Der beim Häuten und Schneiden austretende Gemüsesaft gehört in die Würzung und macht den Salat besonders saftig.

Zutatenwissen

Tomaten auswählen

Feste, reife Tomaten behalten beim Grillen besser ihre Form und entwickeln trotzdem ein weiches, saftiges Fruchtfleisch.

Paprika ganz grillen

Die Paprika werden unzerteilt gegrillt, damit die Schale rundum dunkel rösten kann und das Fruchtfleisch saftig bleibt.

Knoblauch fein reiben

Fein geriebener Knoblauch verteilt sich gleichmäßig in Öl, Essig und Gemüsesaft.

Sinnvolle Alternativen

gelbe Paprika

Der Salat wird etwas heller und meist milder und süßer.

Die rote Paprika durch gelbe Paprika ersetzen und nach denselben Grill- und Häuteschritten zubereiten.

Weißweinessig

Die Säure bleibt klar, die dunkle Farbe und die fruchtige Rotweinessignote fallen milder aus.

Weißweinessig in gleicher Menge in die Würzmischung geben.

mildes Pflanzenöl

Der Salat schmeckt weniger fruchtig und das Röstaroma des Gemüses tritt stärker hervor.

Das Olivenöl durch ein mildes Pflanzenöl gleicher Menge ersetzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Tomaten platzen auf dem Grill stark auf und verlieren viel Saft.

Die Tomaten vorsichtig platzieren und nur behutsam wenden.

Den ausgetretenen Saft auffangen und später zusammen mit der Würzmischung verwenden.

Die Paprikaschalen lösen sich nur schwer.

Paprika und Tomaten direkt nach dem Grillen abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.

Das Gemüse noch einige Minuten abgedeckt ruhen lassen und die Schalen anschließend portionsweise abziehen.

Der fertige Salat wird breiig.

Die Würzmischung vorsichtig unterheben.

Den Salat nicht weiter rühren und vor dem Servieren kurz ruhen lassen, damit sich die Stücke stabilisieren.

Die Paprika schmeckt wenig rauchig und lässt sich schlecht häuten.

Die Paprika regelmäßig drehen und bis zur beschriebenen dunklen, blasigen Haut grillen.

Die Paprika noch kurz weitergrillen, sofern das Fruchtfleisch nicht bereits zu weich ist.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrilltem Fleisch: Den Salat lauwarm oder bei Zimmertemperatur zu gegrilltem Fleisch servieren. Seine Säure und Saftigkeit ergänzen kräftige Röstaromen.
  • Zu gegrilltem Fisch: Als frischen Grillbegleiter zu gegrilltem Fisch reichen. Rotweinessig und Gemüsesaft bringen einen klaren säuerlichen Kontrast.
  • Zu weiterem Grillgemüse: Den Salat mit anderem gegrilltem Gemüse kombinieren und lauwarm oder zimmerwarm servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann der Salat lauwarm serviert werden?

Ja. Nach den 5 Minuten Durchziehzeit kann er lauwarm oder bei Zimmertemperatur als Grillbegleiter serviert werden.

Warum wird das Grillgemüse abgedeckt?

Die 15-minütige Ruhezeit unter Abdeckung hilft dabei, die Schalen leichter zu lösen.

Wie groß sollten die Gemüsestücke sein?

Paprika und Tomaten werden in etwa 2 cm große Stücke geschnitten. Unregelmäßige Stücke sind dabei völlig passend.

Aus unserer Küche

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