Beef Suya

Gegrillte Rindfleischspieße

Dünn geschnittenes Rindfleisch wird mit einer nussig-scharfen Yaji-Würzung mariniert, auf HolzspießeDie Holzspieße mindestens 30 Minuten wässern und beim Bestücken durch die Steakumwicklung sowie die feste Schotenwand führen. gefädelt und direkt über heißer HolzkohlenglutGut durchgeglühte Holzkohle als Hitzequelle für direktes oder indirektes Grillen. gegrillt. Tomaten, rote Zwiebel und Gurke sorgen für einen frischen Ausgleich.

Zum Rezept
Beef Suya: würzige Rindfleischspieße
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 12 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 3 Stunden
Gesamtzeit ca. 4 Std. 15 Min.
Menge 8 Spieße
Gerichtsform und Gerichtsart Spießgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Würzanwendung Marinieren, Trocken einreiben
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das quer zur Faser geschnittene Rindfleisch gart auf dem Spieß schnell und bleibt durch das enge Auffädeln saftig.
  • Geröstete Erdnüsse bilden zusammen mit Uda, Chili und Gewürzen eine aromatische, leicht knusprige Kruste.
  • Die direkte Grillhitze sorgt für kräftige Bräunung und typische Röstaromen.
  • Tomaten, rote Zwiebel, Gurke und Zitrone setzen der Schärfe und Würze einen frischen, säuerlichen Kontrast entgegen.

Beef Suya verbindet zarte Rindfleischstreifen mit einer kräftigen Yaji-Würzung aus gerösteten Erdnüssen, UdaUda ist ein westafrikanisches Gewürz aus getrockneten Früchten von Xylopia aethiopica., Chili und weiteren Gewürzen. Nach einer dreistündigen Marinierzeit werden die Spieße direkt über heißer Glut gegrillt und mit frischem Gemüse serviert.

Kräftig geröstete, nussige Aromen treffen auf pfeffrige Uda-Noten und deutliche Chili-Schärfe. Das Fleisch ist außen würzig gebräunt und innen je nach gewünschtem Gargrad saftig; das frische Gemüse bringt knackige Textur und Säure.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Holzspieße einweichen

    Die Holzspieße mindestens 30 Minuten vollständig in kaltem Wasser einweichen. Bei Metallspießen entfällt dieser Schritt.

    30 Minuten
    • Die Spieße vollständig mit Wasser bedecken.
  2. Yaji-Mischung herstellen

    Die Erdnüsse fein mahlen. Die Uda-Schoten aufbrechen, die Kerne entfernen und die Schalen fein zerreiben. Erdnüsse, Uda, Ingwer, Knoblauchpulver, ZwiebelpulverZwiebelpulver ist fein gemahlene getrocknete Zwiebel und dient als konzentriertes Würzmittel., PaprikapulverGemahlenes Paprikagewürz mit je nach Sorte mildem, fruchtigem oder scharfem Aroma., CayennepfefferCayennepfeffer ist ein scharfes Gewürz aus gemahlenen Chilis und verleiht herzhaften wie süßen Speisen intensive Schärfe., weißen Pfeffer und Salz vermischen.

    8 Minuten
    • Die Mischung fein, aber nicht zwingend vollständig pulverig mahlen.
  3. Rindfleisch schneiden

    Das Rinderhüftsteak quer zur Faser in etwa 5 mm dünne, 2–3 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen bei Bedarf zwischen Backpapier leicht flach drücken.

    10 Minuten
    • Quer zur Faser geschnittenes Fleisch wirkt beim Essen zarter.

    Wichtig: Rohes Fleisch und Gemüse auf getrennten Arbeitsflächen oder nacheinander mit gründlich gereinigtem Brett und Messer bearbeiten.

  4. Fleisch marinieren

    Zwei Drittel der Gewürzmischung mit 20 ml ErdnussölPflanzenöl aus Erdnüssen, das je nach Herstellung mild bis deutlich nussig schmecken kann. verrühren. Das Fleisch gründlich darin wenden, abdecken und 3 Stunden im Kühlschrank marinieren.

    3 Stunden 4 °C
    • Ein Drittel der trockenen Mischung für den Servierschritt zurückbehalten.

    Wichtig: Das marinierte Fleisch bis zum Grillen gekühlt und abgedeckt aufbewahren.

  5. Gemüse vorbereiten

    Tomaten, rote Zwiebel und Gurke in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Saft der halben Zitrone und einer kleinen Prise Salz mischen und bis zum Servieren kalt stellen. Dieser Schritt kann während der Marinierzeit erfolgen.

    10 Minuten 4 °C
    • Das Gemüse erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, damit es knackig bleibt.
  6. Grill vorbereiten

    Einen HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. für direkte HitzeGrillmethode, bei der das Grillgut unmittelbar über der Hitzequelle liegt und schnell gegart oder gebräunt wird. auf etwa 200–220 °C vorbereiten. Den sauberen Grillrost mit den restlichen 10 ml Erdnussöl dünn einreiben.

    15 Minuten 210 °C
    • Der Grillrost sollte sauber und bereits heiß sein, bevor die Spieße aufgelegt werden.

    Wichtig: Öl sparsam auftragen und nicht über offene Flammen gießen.

  7. Fleisch aufspießen

    Jeweils 4–5 marinierte Rindfleischstreifen längs und leicht überlappend auf einen Spieß fädeln. Die Streifen flach halten und eng zusammenschieben, damit sie saftig bleiben.

    10 Minuten
    • Die Fleischstreifen nicht zu locker auffädeln, damit sie an den Rändern nicht austrocknen.

    Wichtig: Für rohes Fleisch eine separate Platte verwenden und diese danach gründlich reinigen.

  8. Suya grillen

    Die Spieße direkt über der heißen Glut grillen. Nach 1–2 Minuten wenden und anschließend regelmäßig drehen, bis die Gewürzkruste kräftig gebräunt ist und das Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat. Je nach Hitze dauert das insgesamt etwa 8–12 Minuten.

    12 Minuten 210 °C

    Daran erkennst du es: Die Gewürzkruste ist kräftig gebräunt und das Fleisch hat den gewünschten Gargrad erreicht.

    • Die Spieße regelmäßig drehen, damit die Gewürzkruste gleichmäßig bräunt.
    • Bei stärkerer Flammenbildung die Spieße kurz an den Rand der direkten Hitze ziehen.

    Wichtig: Rohes Fleisch nicht mit derselben Zange oder Platte wie gegartes Fleisch handhaben, sofern diese nicht gründlich gereinigt wurden.

  9. Servieren

    Die Spieße vom Grill nehmen und sofort mit der restlichen trockenen Yaji-Mischung bestreuen. Mit Tomaten, Zwiebel und Gurke servieren.

    2 Minuten
    • Das Gemüse erst unmittelbar vor dem Servieren neben die heißen Spieße geben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Yaji-Mischung aufteilen: Nur zwei Drittel der Gewürzmischung werden mit dem Erdnussöl für die Marinade vermischt. Das restliche Drittel bleibt trocken und wird nach dem Grillen über die Spieße gestreut.
  • Zeit sparen: Der Salat kann während der dreistündigen Marinierzeit vorbereitet werden; dadurch verlängert sich die Gesamtzeit nicht zusätzlich.
  • Direkte Hitze: Die Spieße werden unmittelbar über der heißen Glut gegrillt. Regelmäßiges Drehen hilft, die Gewürzkruste gleichmäßig zu bräunen.

Zutatenwissen

Uda finden

Uda, auch Negro-Pfeffer genannt, bekommst du meist in afrikanischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Gewürzläden.

Erdnüsse für die Kruste

Geröstete, ungesalzene Erdnüsse liefern die nussige Grundlage der Yaji-Würzung und sollten fein gemahlen werden.

Rindfleisch schneiden

Das Steak quer zur Faser in sehr dünne Streifen schneiden. Das erleichtert das Auffädeln und verkürzt die Grillzeit.

Sinnvolle Alternativen

grob gemahlener Szechuanpfeffer

Die pfeffrige, leicht zitrische Note wird etwas ausgeprägter und das Uda-Aroma verändert sich.

Die 2 getrockneten Uda-Schoten durch ½ TL grob gemahlenen Szechuanpfeffer ersetzen und ihn mit den übrigen Gewürzen vermischen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Fleisch wird zäh oder gart ungleichmäßig.

Das Steak quer zur Faser in etwa 5 mm dünne Streifen schneiden.

Die bereits gegrillten Streifen dünn gegen die Faser aufschneiden und mit dem frischen Gemüse servieren.

Die Gewürzkruste verbrennt, bevor das Fleisch gar ist.

Die Spieße regelmäßig drehen und bei aufflammender Glut kurz an den Rand der direkten Hitze ziehen.

Verbrannte äußere Stellen vorsichtig abkratzen und die Spieße bei moderaterer Hitze fertig grillen.

Das Rindfleisch wird trocken.

Die Streifen eng und leicht überlappend aufspießen und die Grillzeit an die tatsächliche Hitze anpassen.

Die Streifen dünn schneiden und mit dem säuerlichen Gemüse servieren.

Die Holzspieße verkohlen stark oder fangen an zu brennen.

Holzspieße mindestens 30 Minuten vollständig in kaltem Wasser einweichen.

Verkohlte Spieße vorsichtig durch eingeweichte oder hitzefeste Metallspieße ersetzen, sofern das Fleisch noch sicher gehandhabt werden kann.

Varianten

Suya mit Szechuanpfeffer

Eine verfügbare Alternative zu Uda mit stärkerer pfeffriger und leicht zitrischer Note.

Suya mit Metallspießen

Metallspieße ersetzen die Holzspieße und müssen nicht eingeweicht werden.

Servieren und kombinieren

  • Mit frischem Tomaten-Gurken-Salat: Die gegrillten Spieße mit den zitronigen Tomaten-, Zwiebel- und Gurkenscheiben servieren. Die Säure gleicht die nussige Schärfe aus.
  • Als Grillplatte: Die acht Spieße gemeinsam mit dem frischen Gemüse auf einer großen Platte anrichten und direkt heiß servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Das Fleisch kann bis zu 3 Stunden vor dem Grillen mit der Yaji-Öl-Mischung mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Gemüse kann während dieser Zeit vorbereitet und ebenfalls gekühlt werden.

Einfrieren

Die nussige Gewürzkruste und die frische Gemüsebeilage können durch Einfrieren an Qualität verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Erdnüsse: enthält · Erdnüsse und Erdnussöl sind ausdrücklich in der Zutatenliste enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was ist Uda?

Uda, auch Negro-Pfeffer genannt, ist eine getrocknete Gewürzschote mit pfeffriger Note. Sie wird für die Yaji-Mischung aufgebrochen, entkernt und fein zerrieben.

Womit kann ich Uda ersetzen?

Falls Uda nicht erhältlich ist, kann es durch ½ TL grob gemahlenen Szechuanpfeffer ersetzt werden. Dadurch wird die pfeffrige, leicht zitrische Note etwas ausgeprägter.

Muss ich Holzspieße einweichen?

Ja. Holzspieße mindestens 30 Minuten vollständig in kaltem Wasser einweichen. Bei Metallspießen entfällt dieser Schritt.

Wie scharf wird Beef Suya?

Beef Suya wird deutlich scharf: Die Yaji-Würzung enthält 1½ TL Cayennepfeffer sowie weißen Pfeffer und Uda. Die Erdnüsse sorgen zusätzlich für eine kräftig nussige Kruste.

Aus unserer Küche

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