Warum Hähnchenoberkeulen
Ausgelöste Oberkeulen bleiben auf dem Grill meist saftiger als sehr magere Stücke und eignen sich gut für die kurze, direkte Garzeit.
USA · Hawaii · Hähnchenspieße
Marinierte Hähnchenoberkeulen und Ananas werden auf Bambusspieße gesteckt, direkt gegrillt und zum Schluss mit eingekochter Huli-Huli-Sauce glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Huli-Huli-Hähnchen gehört zur hawaiischen Grillküche der USA. Die süß-würzige Sauce verbindet Ananassaft, SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., Ketchup, Ingwer und Knoblauch; beim Grillen wird das Fleisch wiederholt gewendet und bestrichen. Diese Fassung bringt das Prinzip als portionierte Spieße mit Ananas direkt über die Glut.
Saftiges, würzig-süßes Hähnchen mit karamellisierten Ananasrändern, einer glänzenden Huli-Huli-Glasur und frischen Ingwer-Knoblauchnoten.
Schritt für Schritt
Die Bambusspieße mindestens 30 Minuten vollständig in Wasser einweichen. Das verhindert, dass sie auf dem heißen Grill schnell verkohlen.
Die Hähnchenoberkeulen in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Die Ananas in 24 gleich große Stücke teilen. Ingwer und Knoblauch fein reiben oder hacken.
Wichtig: Nach dem Schneiden von rohem Hähnchen Hände, Brett und Messer gründlich reinigen.
Ananassaft, Sojasauce, Ketchup, braunen Zucker, Sherry, Ingwer, Knoblauch, SesamölPflanzliches Speiseöl aus Sesamsamen, erhältlich als mildes helles oder aromatisches geröstetes Öl. und Chiliflocken verrühren. 120 ml der Sauce in ein sauberes Gefäß geben und abgedeckt beiseitestellen. Die übrige Sauce mit dem Hähnchen vermengen und abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Das marinierende Hähnchen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Den Grill für direkte mittlere Hitze auf 200–220 °C vorheizen. Die beiseitegestellte Sauce in einem kleinen Topf 5–7 Minuten sanft einkochen, bis sie leicht dickflüssig ist. Anschließend etwas abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht dickflüssig und haftet am Löffel.
Das marinierte Hähnchen aus der Marinade nehmen und die gebrauchte Marinade entsorgen. Auf jeden eingeweichten Spieß abwechselnd vier Hähnchenstücke und drei Ananasstücke stecken. Die Stücke nicht zu eng zusammendrücken, damit die Hitze rundherum zirkulieren kann.
Wichtig: Gebrauchte Marinade vollständig entsorgen und nicht als Serviersauce verwenden.
Den heißen Grillrost mit dem neutralen Öl dünn bestreichen. Die Spieße über direkter Hitze auflegen und insgesamt 12–16 Minuten grillen. Alle 3–4 Minuten wenden, damit die Ananas karamellisiert und das Hähnchen gleichmäßig bräunt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig gebräunt und die Ananas zeigt karamellisierte Stellen.
Wichtig: Rohes Hähnchen nicht mit bereits gegarten Spießen oder sauberem Grillzubehör in Kontakt bringen.
Die Spieße in den letzten 2–3 Minuten mehrfach mit der eingekochten Huli-Huli-Sauce bestreichen. Das Hähnchen ist fertig, wenn die dickste Stelle mindestens 74 °C erreicht hat. Vor dem Servieren 2–3 Minuten ruhen lassen und mit der restlichen Glasur servieren.
Daran erkennst du es: Die dickste Stelle des Hähnchens erreicht mindestens 74 °C.
Wichtig: Nur vollständig durchgegartes Hähnchen servieren; die dickste Stelle muss mindestens 74 °C erreichen.
Gut zu wissen
Ausgelöste Oberkeulen bleiben auf dem Grill meist saftiger als sehr magere Stücke und eignen sich gut für die kurze, direkte Garzeit.
Frische Ananas sorgt für karamellisierte Stücke auf den Spießen, während Ananassaft die Huli-Huli-Sauce fruchtig aromatisiert.
Die Sojasauce liefert die salzige und würzige Grundlage der Huli-Huli-Sauce.
Das Sesamöl dient als aromatische Würzkomponente und wird deshalb nur in kleiner Menge eingesetzt.
Die Sauce wird fruchtiger und weniger weinbetont.
Den trockenen Sherry durch dieselbe Menge trockenen oder wenig süßen Apfelsaft ersetzen.
Das Ergebnis wird magerer und kann schneller trocken werden.
In gleich große Würfel schneiden und die Grillzeit besonders aufmerksam kontrollieren.
Metallspieße halten die Hitze stärker und müssen nicht eingeweicht werden.
Metallspieße direkt verwenden und beim Wenden hitzebeständige Handschuhe benutzen.
Die Sauce erst in den letzten 2–3 Minuten auftragen und die Spieße regelmäßig wenden.
Stark verbrannte Stellen entfernen und die Spieße mit etwas frischer, nicht verbrannter Glasur servieren.
Etwa 3 cm große Stücke schneiden, die Spieße regelmäßig wenden und die Kerntemperatur kontrollieren.
Die Spieße sofort vom Grill nehmen und kurz ruhen lassen; mit restlicher Glasur servieren.
120 ml Sauce in ein sauberes Gefäß geben, bevor das Hähnchen hinzukommt.
Zwischen den Stücken kleine Abstände lassen, damit die Hitze zirkulieren kann.
Die Stücke vorsichtig auf dem Spieß verteilen und gegebenenfalls länger bei moderater Hitze grillen.
Eine schärfere Fassung mit mehr Chiliflocken in der Sauce.
Ananas und Hähnchen werden um feste Gemüsestücke ergänzt.
Der Sherry wird durch trockenen Apfelsaft ersetzt.
Das Hähnchen kann bis zu 2 Stunden vor dem Grillen mit der Sauce mariniert werden. Die Marinade währenddessen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt 8 Spieße für 4 Portionen, also 2 Spieße pro Portion.
Halte die Marinierzeit bei höchstens 2 Stunden. Bewahre das marinierende Hähnchen währenddessen abgedeckt im Kühlschrank auf und grille es anschließend wie beschrieben.
Ja, die Spieße können auch ohne Ananas gegrillt werden; dann fehlt jedoch der fruchtige Kontrast und die karamellisierte Ananas ist nicht Bestandteil des Ergebnisses.
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