Salsa di peperoni grigliati

Italienische Grillküche

Kräftige italienische Sauce aus direkt gegrillter Paprika, gegrilltem Knoblauch, Chili, Petersilie, OlivenölHöchste EU-Kategorie nativen Olivenöls, direkt aus Oliven und mechanisch gewonnen. und Weißweinessig.

Zum Rezept
Salsa di peperoni grigliati – italienische Paprikasauce
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 18 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 53 Minuten
Menge ca. 350 ml Sauce für 6 bis 8 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone, Indirekte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Direktes Grillen entwickelt in Paprika und Knoblauch kräftige Röstaromen und eine leicht rauchige Note.
  • Weißweinessig und Olivenöl verbinden Säure und Fruchtigkeit zu einem ausgewogenen Dressing.
  • Die grob gehackte Struktur bewahrt den Charakter der gegrillten Zutaten und verhindert, dass die Sauce beliebig cremig wird.

Salsa di peperoni grigliati ist eine italienische Sauce mit direkt gegrillter Paprika als Basis. Die Schoten werden gehäutet und mit gegrilltem Knoblauch, Peperoncino, Petersilie, Olivenöl und Weißweinessig vermengt. So entsteht ein kräftiger, leicht rauchiger und angenehm säuerlicher Begleiter zu gegrilltem Fleisch oder Fisch.

Die Salsa ist stückig, saftig und leuchtend rötlich. Sie schmeckt rauchig-süß nach gegrillter Paprika, würzig nach Knoblauch und Petersilie, mit einer angenehmen Säure und je nach Chili-Menge milder bis deutlicher Schärfe.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zutaten vorbereiten

    Paprika waschen, halbieren und Stiele, Kerne sowie die weißen Innenhäute entfernen. Die Knoblauchknolle quer halbieren. Die Chilischote entkernen, wenn die Sauce milder werden soll.

    • Die weißen Innenhäute der Paprika können zusätzliche Bitterkeit geben und sollten gründlich entfernt werden.
  2. Paprika und Knoblauch grillen

    Den Grill auf etwa 200 °C vorheizen. Die Paprikahälften mit der Hautseite nach unten über direkter mittlerer Hitze grillen, bis die Haut dunkel wird und das Fruchtfleisch weich ist. Das dauert je nach Grill etwa 15 bis 20 Minuten. Die halbierte Knoblauchknolle mit der Schnittfläche nach oben in einer kleinen grillfesten Schale auf die indirekte Zone stellen und etwa 10 bis 12 Minuten mitgrillen, bis die Zehen weich sind.

    18 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Paprikahaut ist deutlich dunkel, das Fruchtfleisch weich und die Knoblauchzehen lassen sich leicht aus der Schale drücken.

    • Die Paprika während des Grillens möglichst wenig bewegen, damit die Haut gleichmäßig dunkel wird.
    • Paprika und Knoblauch können gleichzeitig auf direkter beziehungsweise indirekter Grillzone zubereitet werden.
  3. Paprika ruhen lassen und häuten

    Die gegrillten Paprika in eine Schüssel legen, abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Der Dampf löst die Haut. Danach die Paprika häuten und gut abtropfen lassen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht vom Paprikafleisch abziehen.

    • Gründliches Abtropfen verhindert, dass die Sauce wässrig wird.
  4. Zutaten schneiden

    Das weiche Knoblauchfleisch aus den Schalen drücken. Paprika, Knoblauch und Chilischote mit einem Messer grob hacken. Die Petersilie fein schneiden.

    • Grob gehackte Stücke sorgen für die gewünschte leicht stückige Struktur.
  5. Sauce mischen

    Paprika, Knoblauch, Chili und Petersilie in eine Schüssel geben. Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gründlich vermengen. Die Sauce soll noch eine leicht stückige Struktur behalten.

    Daran erkennst du es: Öl und Essig sind gleichmäßig verteilt, die Sauce bleibt aber sichtbar stückig.

    • Nicht pürieren, wenn die rustikale Struktur erhalten bleiben soll.
  6. Durchziehen lassen und abschmecken

    Die Salsa 10 bis 15 Minuten bei Zimmertemperatur durchziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken. Sie passt als eigenständige Sauce zu direkt gegrilltem Rind, Schwein, Geflügel oder Fisch.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Aromen sind verbunden und die Sauce schmeckt ausgewogen rauchig, säuerlich und würzig.

    • Salz, Pfeffer, Essig und Chili erst nach der Ruhezeit endgültig beurteilen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Für kräftiges Röstaroma: Die Paprikahaut darf deutlich dunkel werden; das sorgt für die charakteristische rauchige Note. Das Fruchtfleisch soll dabei weich, aber nicht vollständig zerfallen sein.
  • Stückige Konsistenz bewahren: Die Zutaten nur grob hacken und von Hand vermengen. Durch Pürieren würde die rustikale Struktur der Salsa verloren gehen.
  • Erst nach dem Durchziehen abschmecken: Während der Ruhezeit verbinden sich Säure, Öl, Chili und Röstaromen. Deshalb die endgültige Würzung erst unmittelbar vor dem Servieren prüfen.

Zutatenwissen

Paprika nach dem Grillen häuten

Das Abdecken nach dem Grillen erzeugt Dampf und erleichtert das Abziehen der Haut. Die geschälten Paprika anschließend gut abtropfen lassen.

Schärfe steuern

Wer eine mildere Salsa bevorzugt, entfernt die Kerne vor dem Hacken. Für mehr Schärfe kann die Chilischote mit den Kernen verwendet werden.

Öl und Säure ausbalancieren

Olivenöl trägt die Röstaromen, während Weißweinessig der Sauce Frische gibt. Beide Zutaten gründlich vermengen und erst danach nachwürzen.

Sinnvolle Alternativen

milde rote Chilischote

Die Sauce wird weniger scharf, behält aber ihre frische Paprikanote.

Die Chilischote entkernen und wie im Rezept beschrieben hacken.

milder Apfelessig

Die Säure bleibt erhalten, der Geschmack wird etwas fruchtiger.

Den Apfelessig in gleicher Menge verwenden und die Sauce nach dem Durchziehen abschmecken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Paprikahaut bleibt blass und lässt sich später schlecht entfernen.

Die Paprikahälften mit der Hautseite nach unten grillen, bis die Haut deutlich dunkel wird und das Fruchtfleisch weich ist.

Paprika bei Bedarf nochmals kurz mit der Hautseite nach unten grillen und anschließend erneut abdecken.

Die Salsa wird dünn und verwässert.

Die Paprika nach dem Häuten gründlich abtropfen lassen, bevor sie gehackt werden.

Die Salsa einige Minuten länger offen stehen lassen und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher gehackter Petersilie ausgleichen.

Die Sauce verliert ihre rustikale, stückige Struktur.

Paprika, Knoblauch und Chili nur grob hacken und von Hand vermengen.

Ein Teil der gegrillten Paprika grob nachhacken und unterheben, sofern noch Zutaten übrig sind.

Die Salsa ist schärfer als gewünscht.

Die Chili für eine mildere Sauce entkernen und zunächst vorsichtig dosieren.

Mit zusätzlicher gehackter gegrillter Paprika und etwas Olivenöl strecken.

Varianten

Milde Paprikasalsa

Eine mildere Version mit entkernter Chilischote und zurückhaltender Schärfe.

Extra rustikale Grill-Salsa

Eine gröber geschnittene Variante mit besonders deutlich erkennbaren Paprika- und Kräuterstücken.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrilltem Fleisch: Die Salsa als eigenständige Sauce zu direkt gegrilltem Rind, Schwein oder Geflügel servieren. Die rauchige Paprika ergänzt kräftige Röstaromen und bringt Säure auf den Teller.
  • Zu gegrilltem Fisch: Zu gegrilltem Fisch passt die säuerliche Paprikasalsa besonders gut, weil Olivenöl und Weißweinessig die rauchigen Aromen ausbalancieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum werden die Paprika nach dem Grillen abgedeckt?

Unter der Abdeckung bildet sich Dampf, der die gegrillte Haut lockert. Dadurch lassen sich die Paprika leichter häuten.

Wie kann ich die Salsa milder machen?

Die Chilischote vor dem Hacken entkernen und zunächst vorsichtig dosieren. Bei Bedarf kann die fertige Salsa mit zusätzlicher gegrillter Paprika und etwas Olivenöl gestreckt werden.

Kann ich die Salsa pürieren?

Ja, sie wird dadurch homogener. Für die im Rezept vorgesehene rustikale, leicht stückige Struktur sollten die Zutaten jedoch nur grob gehackt und vermengt werden.

Aus unserer Küche

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