Gerösteter Paprika-Hummus vom Grill

Internationaler Grill-Dip

Cremiger, leicht rauchiger Grill-Dip aus direkt gegrillter roter Paprika, Kichererbsen, TahiniTahini sollte für Marinade und Sauce glatt und gut aufgerührt sein., Zitrone und KreuzkümmelAromatisches Gewürz mit warmen, erdigen und leicht bitteren Noten..

Zum Rezept
Gerösteter Paprika-Hummus vom Grill
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge ca. 700 g, 6 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Hülsenfrüchte, Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Direkt gegrillte Paprika bringt Süße, Röstaromen und eine milde Rauchnote in den Hummus.
  • Tahini und Kichererbsen sorgen für eine cremige, nussige und sättigende Grundlage.
  • Zitronensaft und kaltes Wasser gleichen die kräftigen Röstaromen aus und machen die Masse geschmeidig.
  • Das kurze Ruhen lässt sich die Aromen verbinden und erleichtert das Abschmecken.

Gerösteter Paprika-Hummus ist ein cremiger, leicht rauchiger Dip aus gegrillten roten Paprikaschoten, Kichererbsen und Tahini. Die Paprika wird direkt über der Hitze gegrillt, anschließend gedämpft und enthäutet, bevor sie mit Zitrone, Knoblauch und Kreuzkümmel fein püriert wird. Als eigenständige Grillbegleitung passt der Hummus zu gegrilltem Hähnchen, Fleischspießen und Gemüse.

Cremig und streichfähig, mit süßlich gerösteter Paprika, nussigem Tahini, frischer Zitronensäure, dezenter Knoblauchnote und warmem Kreuzkümmelaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Grill und Paprika vorbereiten

    Den Grill für direkte, starke Hitze auf etwa 240–260 °C vorbereiten. Die Paprikaschoten waschen, trocknen, längs halbieren und Stiele sowie Kerne entfernen.

    5 Minuten 250 °C
    • Die Paprikahälften möglichst gleichmäßig vorbereiten, damit sie später ähnlich schnell weich werden.

    Wichtig: Beim Arbeiten am aufgeheizten Grill hitzefeste Utensilien verwenden.

  2. Paprika grillen

    Die Paprikahälften mit 5 ml vom OlivenölDas Öl trägt die langsame Garung und das Aroma der Gemüsezutaten. dünn bestreichen. Mit der Hautseite nach unten direkt über die Hitze legen und bei geschlossenem Deckel 10–15 Minuten grillen.

    15 Minuten 250 °C

    Daran erkennst du es: Die Haut ist deutlich dunkel gefleckt und das Fruchtfleisch weich.

    • Für eine kräftigere Rauchnote darf die Haut dunkler werden, ohne dass das Fruchtfleisch verbrennt.

    Wichtig: Deckel und Grillrost können sehr heiß sein; beim Wenden oder Herausnehmen Handschutz verwenden.

  3. Paprika ruhen lassen und häuten

    Die gegrillten Paprikaschoten in eine Schüssel geben, abdecken und 10 Minuten im eigenen Dampf ruhen lassen. Danach die Häute abziehen und grobe dunkle Stellen entfernen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht vom weichen Fruchtfleisch abziehen.

    • Die Paprika möglichst warm häuten; dann löst sich die Haut leichter.
  4. Hummusgrundlage mixen

    Die Kichererbsen in einem Sieb abspülen und gut abtropfen lassen. Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz, die restlichen 25 ml Olivenöl und 30 ml kaltes Wasser in einen hohen Mixbecher geben. Kurz pürierenLebensmittel so fein zerkleinern, dass eine gleichmäßige breiige oder cremige Masse entsteht., bis eine glatte Grundlage entsteht.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig verbunden.

    • Das Wasser zunächst mit der unteren Mengenangabe einarbeiten und später nur bei Bedarf ergänzen.
  5. Paprika-Hummus pürieren

    Die gegrillte Paprika und die Kichererbsen hinzufügen. Alles 1–2 Minuten cremig pürieren und die Masse bei Bedarf mit jeweils 1 EL Wasser geschmeidiger machen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Hummus ist cremig und weist keine groben Paprikastücke mehr auf.

    • Für besonders glatte Konsistenz etwas länger pürieren und das Wasser schrittweise dosieren.

    Wichtig: Den Mixer vor dem Nachfüllen oder Nachschieben von Zutaten ausschalten.

  6. Abschmecken und ruhen lassen

    Den Hummus abschmeckenEine zubereitete Speise probieren und ihre Würzung danach gezielt anpassen. und 10 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren in eine flache Schale geben und mit der gehackten PetersilieGlatte Petersilie wird fein gehackt und teilweise in die Zitronenbutter eingerührt; der Rest kommt beim Anrichten darüber. bestreuen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Konsistenz ist cremig und die Aromen sind harmonisch verbunden.

    • Die feste Salzmenge bleibt die Grundlage; beim Abschmecken keine zusätzliche Salzmenge voraussetzen, sondern vorsichtig nach Bedarf justieren.
  7. Servieren

    Den Paprika-Hummus als eigenständigen Tischdip zu gegrilltem Hähnchen, Fleischspießen oder Grillgemüse servieren.

    • Der Dip kann mit etwas Olivenöl oder zusätzlichen Kräutern angerichtet werden, ohne die Grundrezeptur zu verändern.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Rauchnote steuern: Für eine kräftigere Rauchnote die Paprikahaut etwas dunkler grillen. Das Fruchtfleisch soll dabei weich werden, aber nicht verbrennen.
  • Konsistenz anpassen: Das kalte Wasser schrittweise einarbeiten. So bleibt der Hummus cremig, ohne zu dünn zu werden.

Zutatenwissen

Tahini gut verrühren

Tahini kann sich in der Dose absetzen. Vor dem Abwiegen gründlich verrühren, damit Öl und Sesampaste gleichmäßig verteilt sind.

Kichererbsen gut abtropfen lassen

Überschüssige Flüssigkeit verdünnt den Hummus. Die Kichererbsen deshalb nach dem Abspülen gut abtropfen lassen.

Paprika nach dem Dämpfen häuten

Das kurze Ruhen unter Abdeckung löst die Haut vom Fruchtfleisch und erleichtert das Schälen.

Sinnvolle Alternativen

ungesüßtes Cashewmus

Der Hummus wird milder und weniger sesamtypisch.

Tahini im gleichen Gewicht ersetzen und die Konsistenz anschließend mit etwas Wasser anpassen.

frischer Koriander

Der Dip erhält eine deutlich kräuterigere und zitrusartige Note.

Koriander fein hacken und wie die Petersilie erst vor dem Servieren darüberstreuen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Paprika lässt sich schlecht häuten und der Hummus bleibt stückig.

Auf weiches Fruchtfleisch und deutlich dunkel gefleckte Haut achten und die Paprika anschließend abgedeckt ruhen lassen.

Die Paprika länger grillen oder die bereits gegrillten Hälften kurz erneut erhitzen und danach wieder abdecken.

Der Hummus ist flüssiger als gewünscht.

Wasser schrittweise zugeben und die Kichererbsen gut abtropfen lassen.

Mit etwas zusätzlicher abgetropfter Kichererbse oder Tahini nachpürieren und kurz ruhen lassen.

Der Hummus schmeckt verbrannt oder bitter.

Die Haut dunkel grillen, das Fruchtfleisch aber vor dem Verbrennen schützen und grobe dunkle Stellen entfernen.

Verbrannte Stellen großzügig entfernen und den Hummus mit etwas zusätzlicher Zitrone sowie Tahini ausbalancieren.

Varianten

Kräftigere Knoblauchnote

Eine intensivere, würzigere Version für kräftige Grillgerichte.

Stärker geröstete Paprika

Eine Version mit ausgeprägterer Röst- und Rauchnote.

Koriander statt Petersilie

Eine frischere, zitrusbetonte Kräutervariante.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrilltem Hähnchen: Als cremigen, leicht rauchigen Dip zu gegrillten Hähnchenschenkeln oder Hähnchenspießen servieren.
  • Zu Fleischspießen: Der Paprika-Hummus ergänzt würzige Fleischspieße mit seiner cremigen Textur und frischen Zitronennote.
  • Zu Grillgemüse: Als eigenständigen Tischdip zu gegrillter Zucchini, Aubergine, Mais oder anderem Grillgemüse reichen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Den Hummus bis zu 24 Stunden im Voraus zubereiten, abgedeckt kühlen und vor dem Servieren kurz durchrühren. Die Petersilie möglichst erst kurz vor dem Servieren darüberstreuen.

Aufbewahren

Nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren umrühren und bei Bedarf mit wenig kaltem Wasser wieder cremig rühren.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und bei auffälligem Geruch, Geschmack oder Aussehen nicht mehr verwenden.

Einfrieren

Einfrieren ist für diesen Hummus nicht vorgesehen, da die cremige Konsistenz nach dem Auftauen leiden kann.

Allergene und Nährwerte

  • Sesam: enthält · Tahini wird aus Sesam hergestellt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie wird der Paprika-Hummus besonders cremig?

Die Paprika sollte weich gegrillt und nach dem Abdecken gehäutet werden. Anschließend den Hummus ausreichend pürieren und kaltes Wasser schrittweise bis zur gewünschten Konsistenz einarbeiten.

Wie lange hält sich der Paprika-Hummus?

Abgedeckt im Kühlschrank innerhalb von etwa drei Tagen verbrauchen. Vor dem Servieren kurz umrühren.

Wozu passt der Paprika-Hummus?

Er passt als Tischdip zu gegrilltem Hähnchen, Fleischspießen und Grillgemüse.

Aus unserer Küche

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