Kategorie: Gewürze, Kräuter & Aromen
Wacholderbeeren
Wacholderbeeren sind die reifen, meist getrockneten Beerenzapfen des Gemeinen Wacholders und werden als intensives Gewürz verwendet.
Bedeutung und Verwendung
Wacholderbeeren besitzen ein harziges, leicht süßliches und pfeffriges Aroma. Sie passen besonders zu Wild, Sauerkraut, kräftigen Braten, Ragouts, Pasteten, Marinaden und dunklen Saucen. Auch Suppen, Eintöpfe, Pilze, Rotkohl und eingelegte Gurken können damit gewürzt werden. Vor dem Mitgaren werden die Beeren häufig leicht angedrückt, damit sie ihr Aroma besser abgeben. Wegen ihrer Intensität werden sie sparsam verwendet und oft in einem Gewürzsäckchen oder Tee-Ei mitgegart, damit sie sich anschließend leicht entfernen lassen.
Herkunft
Wacholderbeeren stammen vom Gemeinen Wacholder, Juniperus communis, einem immergrünen Nadelgehölz aus der Familie der Zypressengewächse.
Varianten und Abgrenzung
- Botanisch handelt es sich nicht um Beeren im engeren Fruchtsinn, sondern um beerenartige Beerenzapfen.
- Wacholderbeeren werden häufig ganz getrocknet verwendet; gemahlene Ware ist ebenfalls möglich.
- Wacholder ist ein charakteristisches Gewürz für Gin und Genever, diese Getränke sind jedoch keine Gewürzvarianten.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.
Pfälzer Leberknödel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree
Ammerländer Mockturtle mit Schweineherz
Schwäbische Saure Kutteln mit Bratkartoffeln
Bayerisches Sauerkraut mit Apfel
Niedersächsisches Sauerfleisch mit Schweinenacken
Hoorische mit Speckrahmsoße und Sauerkraut
Matjes von der Ammersee-Renke mit gepickelten Zwiebeln
Wildschweinbraten mit Keschdemus
Saarländischer Schwenkbraten mit Kartoffel-Gurkensalat
