Rote Adjika
Rote Adjika-Paste ist eine pikante Paprika-Chili-Paste. Als Ersatz eignet sich eine grobe Paprika-Chili-Paste, die meist weniger kräuterig sowie milder oder salziger schmeckt.
Georgische Würzglasur
Pikante, leicht glänzende Grillglasur aus roter Adjika, Honig, Zitronensaft, Sonnenblumenöl, Koriander und Utskho Suneli. Die Glasur wird kurz eingekocht, abgekühlt und in dünnen Schichten auf gegrillte Hähnchenflügel aufgetragen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese pikante Adjika-Honig-Glasur verbindet rote georgische Adjika mit Honig, Zitronensaft und neutralem Öl. Sie ist als moderne Grillanwendung für Hähnchenflügel gedacht und nicht als traditionelle georgische Eigenbezeichnung oder Tischsauce.
Die Glasur schmeckt pikant, würzig und leicht süß mit frischer Zitronennote. Auf den Flügeln entsteht eine dünne, glänzende Schicht mit kräftigen Adjika-, Knoblauch- und Kräuteraromen.
Schritt für Schritt
Adjika, Honig, Zitronensaft, Sonnenblumenöl, gemahlenen Koriander und Utskho Suneli in einem kleinen Topf gründlich verrühren.
Die Mischung bei niedriger bis mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten erwärmen und dabei ständig rühren. Sie soll sich verbinden und leicht eindicken, aber nicht kräftig kochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Glasur 10 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist verbunden und leicht eingedickt, ohne kräftig zu kochen.
Die Hähnchenflügel mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen. Nicht zusätzlich salzen, da Adjika meist bereits deutlich gewürzt ist.
Einen Grill für indirekte und direkte Hitze auf etwa 200 bis 220 °C vorheizen. Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben. Beim Gasgrill einen Brenner einschalten und die Flügel auf der ausgeschalteten Seite platzieren.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Grillwerkzeuge verwenden.
Die Hähnchenflügel zunächst indirekt mit geschlossenem Deckel 20 Minuten grillen. Nach 10 Minuten wenden, damit sie gleichmäßig garen und das austretende Fett nicht direkt in die Glut tropft.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind vorgegart und zeigen eine gleichmäßige Oberfläche.
Wichtig: Fett nicht direkt in die Glut tropfen lassen.
Die Flügel anschließend über direkte mittlere Hitze legen und pro Seite etwa 2 bis 3 Minuten grillen, bis die Haut gebräunt und knusprig ist.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und knusprig.
Die Flügel dünn mit der abgekühlten Glasur bestreichen. Wieder auf die indirekte Zone legen und 3 Minuten grillen. Wenden, die zweite Seite ebenfalls dünn bestreichen und weitere 2 bis 3 Minuten grillen. Die Glasur erst am Ende auftragen, damit der Honig nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Beide Seiten tragen eine dünne, haftende und leicht glänzende Glasurschicht.
Prüfen, dass die dickste Stelle vollständig durchgegart ist und mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht. Die Hähnchenflügel 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die dickste Stelle ist vollständig durchgegart und erreicht mindestens 74 °C.
Wichtig: Hähnchen erst servieren, wenn es vollständig durchgegart ist.
Gut zu wissen
Rote Adjika-Paste ist eine pikante Paprika-Chili-Paste. Als Ersatz eignet sich eine grobe Paprika-Chili-Paste, die meist weniger kräuterig sowie milder oder salziger schmeckt.
Utskho Suneli wird auch als blauer Bockshornklee bezeichnet. Gemahlene Bockshornkleesamen können ersatzweise verwendet werden; die Glasur wird dann etwas herber und weniger rund.
Honig unterstützt Glanz und Haftung, kann bei zu starker oder zu langer Hitze aber verbrennen. Deshalb wird die Glasur erst am Ende aufgetragen.
Die Glasur schmeckt meist weniger kräuterig und kann milder oder salziger ausfallen.
Die grobe Paprika-Chili-Paste in gleicher Menge verwenden und die Glasur vor dem Auftragen abschmecken.
Die Glasur wird etwas herber und weniger rund.
Gemahlene Bockshornkleesamen in gleicher Menge verwenden und gründlich in die Glasur einrühren.
Die Glasur erst am Ende auftragen und die glasierten Flügel anschließend auf der indirekten Zone fertig grillen.
Verbrannte Stellen entfernen und die restlichen Flügel mit einer sehr dünnen neuen Schicht glasieren, sofern die Glasur nur oberflächlich zu dunkel geworden ist.
Die Zutaten gründlich verrühren, kurz erwärmen und in zwei dünnen Schichten auftragen.
Die Glasur kurz abkühlen lassen und eine weitere sehr dünne Schicht auftragen.
Die Flügel sorgfältig trocken tupfen und vor dem Glasieren kurz über direkter mittlerer Hitze grillen.
Die Flügel ohne weitere Glasur kurz über direkter Hitze nachbräunen und anschließend nur bei Bedarf dünn nachglasieren.
Nach 10 Minuten wenden und die Flügel in einer möglichst gleichmäßigen Lage anordnen.
Noch nicht durchgegarte Stücke weiter indirekt grillen und erneut die Kerntemperatur prüfen.
Dieselbe Glasur kann in den letzten 5 Minuten auf Schweinefleischspießen verwendet werden.
Die Glasur eignet sich auch für gegrillte Auberginenscheiben.
Häufig gefragt
Die Glasur ist pikant. Die genaue Schärfe hängt von der verwendeten roten Adjika-Paste ab, da deren Schärfe und Salzgehalt variieren können.
Die Glasur wird erst am Ende der Grillzeit in zwei dünnen Schichten aufgetragen. Dadurch haftet sie, ohne dass der Honig bei längerer Hitze verbrennt.
Nein. Das Rezept ist ausdrücklich als dünne Grillglasur vorgesehen und soll nicht als Tischsauce serviert werden.
Als Ersatz eignet sich eine kleine Menge gemahlener Bockshornkleesamen. Die Glasur wird dadurch etwas herber und weniger rund.
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