Amasi oder Maas
Amasi ist ein südafrikanisches fermentiertes Milchprodukt mit milder Säurenote. Es ist in spezialisierten afrikanischen oder südafrikanischen Lebensmittelgeschäften und teilweise im gut sortierten Kühlregal erhältlich.
Südafrikanisches Braai
Große Hähnchenbrusthälften mit Haut und Knochen werden in Amasi, mildem Chutney, Currymischung und gewürztem Salz mariniert, direkt angegrillt und anschließend indirekt über dem Grill gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Amasi-mariniertes Braai-Hähnchen verbindet südafrikanisch inspiriertes Grillen mit einer würzigen, leicht fruchtigen Marinade. Amasi oder Maas bringt eine milde Säurenote und unterstützt ein saftiges Ergebnis. Die Hähnchenbrusthälften werden zunächst kurz direkt angegrillt und anschließend bei indirekter Hitze fertig gegart.
Die Haut wird dunkelgolden und aromatisch, während das Fleisch saftig und zart bleibt. Amasi liefert eine milde Säure, Currymischung eine warme Würze und Chutney eine leicht fruchtige Süße.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenbrusthälften trocken tupfen. Lose Haut- oder Fettränder entfernen, die Haut aber vollständig auf dem Fleisch lassen.
Amasi, Chutney, Currymischung und gewürztes Salz in einer großen Schüssel glatt verrühren. Die Hähnchenbrusthälften rundum mit der Marinade bedecken, die Schüssel abdecken und das Fleisch mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden, im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Das Hähnchen während der Marinierzeit im Kühlschrank lassen.
Das Hähnchen 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Überschüssige Marinade leicht abstreifen und entsorgen. Die Stücke nicht mit der rohen Restmarinade bepinseln.
Wichtig: Überschüssige rohe Marinade entsorgen und nicht als Sauce verwenden.
Einen Grill mit zwei Zonen vorbereiten. Die Kohlen auf einer Seite zu einem heißen Bereich verteilen; die andere Seite bleibt als indirekte Zone frei. Die direkte Zone sollte etwa 220–240 °C erreichen, die indirekte Zone etwa 170–180 °C. Bei einem Gasgrill dafür eine Seite stark vorheizen und die andere Seite ausgeschaltet lassen.
Die Hähnchenbrusthälften mit der Hautseite nach unten über die direkte Hitze legen und 4 bis 5 Minuten grillen, bis die Haut sichtbar Farbe angenommen hat. Bei aufflammendem Fett die Stücke sofort in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Die Haut hat sichtbar Farbe angenommen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett das Hähnchen sofort in die indirekte Zone umsetzen.
Das Hähnchen mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen und den Grill schließen. Je nach Dicke 25 bis 35 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit die Position der Stücke tauschen, damit sie gleichmäßig Hitze bekommen.
Daran erkennst du es: Die Stücke garen gleichmäßig weiter, ohne dass die Haut zu dunkel wird.
Die dickste Stelle neben dem Knochen mit einem Thermometer prüfen. Das Fleisch ist fertig, sobald dort mindestens 74 °C erreicht sind. Für besonders knusprige Haut die Stücke anschließend noch 1 bis 2 Minuten mit der Hautseite nach unten über die direkte Hitze legen und dabei aufmerksam bleiben, weil das Chutney schnell dunkel wird.
Daran erkennst du es: An der dicksten Stelle neben dem Knochen werden mindestens 74 °C gemessen.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle neben dem Knochen messen.
Das Hähnchen auf eine Platte legen und 5 Minuten ruhen lassen. Danach heiß servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist heiß servierbereit und die Ruhezeit ist abgeschlossen.
Gut zu wissen
Amasi ist ein südafrikanisches fermentiertes Milchprodukt mit milder Säurenote. Es ist in spezialisierten afrikanischen oder südafrikanischen Lebensmittelgeschäften und teilweise im gut sortierten Kühlregal erhältlich.
Wenn kein Amasi erhältlich ist, kann Buttermilch verwendet werden. Sie ist meist dünnflüssiger und schmeckt etwas milder.
Die Marinade wird meist dünnflüssiger und schmeckt etwas milder, bleibt aber säuerlich und geeignet für das Hähnchen.
Amasi oder Maas im gleichen Volumen durch Buttermilch ersetzen und die Marinade wie beschrieben anrühren.
Überschüssige Marinade vor dem Grillen leicht abstreifen und die direkte Hitze nur zum Angrillen und optional für die kurze Schlussphase verwenden.
Die Stücke sofort in die indirekte Zone ziehen und dort fertig garen.
Bei aufflammendem Fett die Stücke unverzüglich in die indirekte Zone umsetzen.
Den Grill kurz schließen und das Hähnchen in der indirekten Zone weitergaren.
Die Stücke nach der Hälfte der indirekten Grillzeit umsetzen und die dickste Stelle jedes Stücks prüfen.
Noch nicht fertige Stücke in der indirekten Zone weitergaren und erneut messen.
Überschüssige Marinade abstreifen und entsorgen; die Stücke nicht mit der rohen Restmarinade bepinseln.
Das Hähnchen mindestens 12 Stunden, besser bis zu 24 Stunden vor dem Grillen marinieren und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Häufig gefragt
Amasi, auch Maas genannt, ist ein südafrikanisches fermentiertes Milchprodukt mit milder Säurenote. Es wird für die Marinade verwendet und hilft, das Hähnchen aromatisch und saftig zu halten.
Als Alternative eignet sich Buttermilch. Sie ist meist dünnflüssiger und schmeckt etwas milder; die angegebene Menge bleibt gleich.
Die direkte Zone sorgt für Farbe auf der Haut, während die indirekte Zone die großen Hähnchenbrusthälften gleichmäßig durchgart und das Risiko einer zu dunklen Marinade verringert.
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