Koreanische Birne oder Nashi
Die geriebene Birne bringt Saftigkeit, Fruchtigkeit und eine leicht florale Note in die Marinade. Eine reife Conference-Birne funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas weniger floral und ist meist weniger saftig.
Koreanisches Grillgericht
Zart mariniertes Rinder-Skirtsteak mit koreanischer Birne, Sojasauce, Knoblauch und Sesamöl, direkt über sehr heißer Holzkohle gegrillt und in Salatblättern mit Frühlingszwiebelmischung serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Anchangsal-gui ist ein südkoreanisches Grillgericht aus aromatischem Rinder-Skirtsteak, einem Zuschnitt aus dem Zwerchfellbereich. Die Steaks marinieren mit koreanischer Birne, Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer, bevor sie über sehr heißer Holzkohle kräftige Röstaromen entwickeln. Aufgeschnitten und mit Frühlingszwiebelmischung in Salatblättern serviert, wird daraus ein frischer, saftiger Bissen.
Kräftige Röstaromen und ein rauchiger Duft treffen auf saftiges, aromatisches Rindfleisch. Die Marinade schmeckt würzig, leicht süß und nussig; Birne und Reisessig bringen Frische, während Salatblätter und Frühlingszwiebeln für knackigen Biss sorgen.
Schritt für Schritt
Bereite den Holzkohlegrill für direkte, sehr heiße Hitze vor. Die Temperatur am direkten Rostbereich sollte ungefähr 250–280 °C erreichen. Schiebe die Glut unter eine Hälfte des Rosts, damit du bei aufflammendem Fett auf eine kühlere Zone ausweichen kannst. Reinige und öle den Rost leicht.
Daran erkennst du es: Die Glut ist heiß und der Rost vollständig vorgeheizt.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Steaks mit der Grillzange sofort in die kühlere Zone schieben.
Vermische geriebene Birne, Sojasauce, Sesamöl, braunen Zucker, Knoblauch, Ingwer, die 2 geschnittenen Frühlingszwiebeln, Pfeffer und Sesamsaat zu einer gleichmäßigen Marinade.
Daran erkennst du es: Zucker und Gewürze sind gleichmäßig in der Marinade verteilt.
Entferne vom Skirtsteak sichtbare harte Silberhaut und sehr dicke Fettstellen. Lege die 4 Steaks in die Marinade und wende sie gründlich. Decke die Schüssel ab und mariniere das Fleisch 2–4 Stunden im Kühlschrank.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind vollständig von Marinade umgeben und gekühlt durchgezogen.
Wichtig: Rohes Rindfleisch und Marinade getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln handhaben; die Marinade nicht ungekocht als Sauce verwenden.
Vermische die 3 längs geschnittenen Frühlingszwiebeln mit Reisessig, Sojasauce, Sesamöl, Zucker und Pfeffer. Lasse die Mischung bis zum Servieren 10 Minuten ziehen. Du kannst sie während der Marinierzeit oder parallel zum Vorheizen des Grills zubereiten.
Daran erkennst du es: Die Frühlingszwiebeln sind leicht weich und von der würzig-säuerlichen Mischung überzogen.
Nimm die Steaks aus der Marinade und streife überschüssige Flüssigkeit ab, damit sie auf dem Grill sauber rösten. Lege sie direkt über die heiße Glut. Grille die erste Seite 3–4 Minuten, wende sie und grille die zweite Seite 2–3 Minuten. Bei aufflammendem Fett schiebst du die Steaks kurz auf die indirekte Zone und legst sie anschließend wieder über die direkte Hitze. Für medium-rare kannst du sie bei etwa 54–56 °C Kerntemperatur vom Grill nehmen, für medium bei etwa 58–60 °C.
Daran erkennst du es: Medium-rare bei etwa 54–56 °C Kerntemperatur, medium bei etwa 58–60 °C; die Oberfläche ist kräftig gebräunt.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett nicht über der direkten Glut weitergrillen, sondern die Steaks vorübergehend in die indirekte Zone legen.
Lasse die Steaks 5 Minuten locker ruhen. Schneide sie anschließend quer zur Faser in dünne Scheiben. Wasche und trockne die Salatblätter, lege jeweils etwas Fleisch und Frühlingszwiebelmischung darauf und falte sie zu kleinen Bissen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist quer zur Faser dünn geschnitten und lässt sich mit der Frühlingszwiebelmischung in einem Salatblatt aufnehmen.
Gut zu wissen
Die geriebene Birne bringt Saftigkeit, Fruchtigkeit und eine leicht florale Note in die Marinade. Eine reife Conference-Birne funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas weniger floral und ist meist weniger saftig.
Skirtsteak stammt aus dem Zwerchfellbereich und wird am besten kurz über sehr heißer Hitze gegart. Nach dem Ruhen immer quer zur Faser schneiden.
Große, gut getrocknete Salatblätter lassen sich leichter falten und halten Fleisch sowie Frühlingszwiebelmischung besser zusammen.
Die Marinade wird etwas weniger floral und meist geringfügig weniger saftig, funktioniert aber weiterhin gut.
Die Conference-Birne schälen, fein reiben und in derselben Menge wie die koreanische Birne oder Nashi verwenden.
Die Steaks aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit gründlich abstreifen.
Das Steak auf der direkten Zone weitergrillen, sobald die Oberfläche abgetrocknet ist, und bei Bedarf kurz in die indirekte Zone ausweichen.
Eine direkte und eine indirekte Grillzone vorbereiten und die Steaks bei aufflammendem Fett sofort verschieben.
Die Steaks kurz in der indirekten Zone weitergaren und erst danach wieder über die direkte Hitze legen.
Nach der Ruhezeit die Faserrichtung prüfen und quer zur Faser dünn aufschneiden.
Die Scheiben nachträglich in kleinere Stücke schneiden und in Salatblättern servieren.
Die Steaks können bis zu 4 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Frühlingszwiebelmischung kann währenddessen vorbereitet werden und sollte bis zum Servieren gekühlt bleiben.
Häufig gefragt
Anchangsal-gui ist ein südkoreanisches Grillgericht aus Rinder-Skirtsteak beziehungsweise einem dünnen Zuschnitt aus dem Zwerchfellbereich. Das Fleisch wird mariniert und direkt über sehr heißer Holzkohle gegrillt.
Die Steaks marinieren abgedeckt 2–4 Stunden im Kühlschrank. Danach überschüssige Marinade abstreifen und direkt grillen.
Für medium-rare das Fleisch bei etwa 54–56 °C Kerntemperatur vom Grill nehmen, für medium bei etwa 58–60 °C.
Ja. Eine reife Conference-Birne ist eine sinnvolle Alternative. Die Marinade schmeckt damit etwas weniger floral und ist meist geringfügig weniger saftig.
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