Armenische Tomatensauce mit Koriander

Armenische Kebab-Sauce

Eine ungekochte, kräftig tomatige Sauce aus Tomatenmark, fein gewürfelter Zwiebel, frischem und gemahlenem Koriander sowie schwarzem Pfeffer. Sie wird kalt angerührt und zu Khorovats, Schaschlik und anderem Grillfleisch serviert.

Zum Rezept
Armenische Tomatensauce mit Koriander
Vorbereitung 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 15 Minuten
Menge ca. 330 g, etwa 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das mit Wasser glatt verrührte Tomatenmark bildet eine kräftige, cremige Grundlage ohne Kochen.
  • Fein gewürfelte Zwiebel bringt frischen Biss und bleibt durch das Nichtpürieren deutlich wahrnehmbar.
  • Frischer und gemahlener Koriander verbinden Kräuterfrische mit warmer Würze.
  • Die ungekochte Sauce ergänzt gegrilltes Fleisch, ohne dessen Röstaromen zu überdecken.

Armenische Tomatensauce mit Koriander ist eine frische, ungekochte Begleitung aus Tomatenmark, fein gewürfelter Zwiebel und Koriander. Die Sauce bleibt bewusst schlicht und erhält durch den knackigen Zwiebelbiss, die Kräuterwürze und den schwarzen Pfeffer ihren eigenständigen Charakter. Besonders gut passt sie zu Khorovats und Schaschlik.

Kräftig tomatig, würzig und frisch mit sichtbaren grünen Korianderstückchen, knackigem Zwiebelbiss und einer leicht pfeffrigen Note.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Sauce zubereiten

  1. Zwiebel vorbereiten

    Die Zwiebel schälen, sehr fein würfeln und die Würfel voneinander lösen. Nicht pürieren, damit die Sauce ihren knackigen Zwiebelbiss behält.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist gleichmäßig sehr fein gewürfelt und nicht zerdrückt.

    • Sehr feine Würfel verteilen sich gleichmäßiger in der Sauce.
  2. Koriander hacken

    Den frischen Koriander waschen, gründlich mit einem sauberen Küchentuch trocknen und fein hacken.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Koriander ist fein gehackt und möglichst trocken.

    • Trockener Koriander verwässert die Sauce weniger.
  3. Tomatenmark verrühren

    Das Tomatenmark in die Rührschüssel geben. Das abgekochte und abgekühlte Wasser nach und nach einarbeiten und alles mit einer Gabel glatt verrühren.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Grundlage ist glatt und ohne trockene Klümpchen.

    • Das Wasser portionsweise zugeben, damit das Tomatenmark gleichmäßig glatt wird.
  4. Würzen

    Salz, gemahlenen schwarzen Pfeffer und gemahlenen Koriander einrühren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gewürze sind gleichmäßig in der Tomatenbasis verteilt.

  5. Zwiebel und Koriander unterheben

    Die fein gewürfelte Zwiebel und den frischen Koriander unterheben, bis beide gleichmäßig in der Sauce verteilt sind.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Zwiebel und Koriander sind gleichmäßig verteilt, bleiben aber als Stücke erkennbar.

    • Nur kurz und behutsam mischen, damit die Zwiebelstücke ihren Biss behalten.
  6. Servieren oder kurz kühlen

    Die Sauce sofort zu gegrilltem Fleisch servieren oder vor dem Servieren optional bis zu 10 Minuten kühl stellen. Sie passt besonders zu Khorovats und Schaschlik.

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig vermischt und servierbereit.

    • Für den besten Zwiebelbiss zeitnah servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zwiebelbiss erhalten: Die Zwiebel sehr fein würfeln, aber nicht pürieren. So bleibt die charakteristische knackige Struktur der Sauce erhalten.
  • Wasser portionsweise einarbeiten: Das Wasser nach und nach unter das Tomatenmark rühren. Dadurch wird die Grundlage gleichmäßig glatt und nicht klumpig.
  • Frisch servieren: Die Sauce kann kurz gekühlt werden, sollte für den frischesten Koriander- und Zwiebelcharakter aber zeitnah serviert werden.

Zutatenwissen

Tomatenmark als Grundlage

Tomatenmark liefert eine konzentrierte, kräftige Tomatennote. Das Wasser wird deshalb schrittweise eingearbeitet, bis eine glatte Sauce entsteht.

Zweifache Koriandernote

Frischer Koriander bringt grüne Kräuterfrische, während gemahlener Koriander eine wärmere, erdigere Würze ergänzt.

Feine Würfel statt Püree

Fein gewürfelte und voneinander gelöste Zwiebel sorgt für den gewünschten Biss und verhindert eine vollständig glatte Sauce.

Sinnvolle Alternativen

Glatte Petersilie

Die Sauce bleibt frisch und grün, verliert aber den charakteristischen Koriandergeschmack.

Die Petersilie waschen, gründlich trocknen und wie den Koriander fein hacken.

Zusätzlicher gemahlener Koriander

Die Sauce wird würziger und weniger frisch; der knackige Kräutercharakter fehlt.

Nur vorsichtig ergänzen und die Sauce abschmecken, da gemahlener Koriander konzentrierter wirkt.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Sauce hat keinen knackigen Zwiebelbiss.

Die Zwiebel sehr fein würfeln, die Würfel voneinander lösen und nicht pürieren.

Eine kleine Menge frischer, fein gewürfelter Zwiebel unterheben, sofern zusätzliche Zwiebel gewünscht ist.

Die Sauce enthält trockene Tomatenmarkklümpchen.

Das Wasser schrittweise mit einer Gabel einarbeiten.

Mit einem kleinen zusätzlichen Schluck Wasser weiter glatt rühren.

Die Sauce wirkt wässrig oder verliert an Frische.

Den Koriander vor dem Hacken mit einem sauberen Küchentuch trocknen.

Kurz weiter kühlen und vor dem Servieren vorsichtig umrühren.

Varianten

Korianderbetonte Variante

Eine deutlich kräuterfrischere Version für alle, die Koriander besonders mögen.

Zwiebelbetonte Variante

Eine Variante mit stärkerem Zwiebelbiss und mehr knackiger Textur.

Servieren und kombinieren

  • Zu Khorovats: Die Sauce als frischen Würzbegleiter zu Khorovats reichen.
  • Zu Schaschlik: Die Sauce passt besonders gut zu gegrillten Schaschlikspießen und ergänzt deren Röstaromen mit Tomate, Zwiebel und Koriander.
  • Zu anderem Grillfleisch: Kalt angerührt als separate Sauce zu gegrilltem Fleisch servieren.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Durch das Einfrieren können Zwiebel und frischer Koriander an Biss und Frische verlieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann die Sauce gekühlt werden?

Ja. Sie kann vor dem Servieren optional bis zu 10 Minuten kühl gestellt werden.

Warum wird die Zwiebel nicht püriert?

Damit die Sauce ihren charakteristischen knackigen Zwiebelbiss behält.

Wozu passt die armenische Tomatensauce?

Sie passt besonders zu Khorovats, Schaschlik und anderem gegrilltem Fleisch.

Aus unserer Küche

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