Safran mit Eis aufgießen
Das Zerreiben der Safanfäden und langsame Schmelzen der Eiswürfel ergibt einen konzentrierten Safranaufguss für die Marinade.
Iran · gegrillte Hähnchenflügel
Ungeformte iranische Hähnchenflügel mit SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma., Zwiebel, Joghurt und Zitrone, die zunächst indirekt und anschließend direkt über Holzkohle gegrillt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bāl-e kabābi sind würzige iranische Grillflügel mit einer Safran-Zwiebel-Marinade. Die Flügel garen zuerst langsam in der indirekten Grillzone und erhalten danach direkt über der Glut eine gebräunte, stellenweise kräftig geröstete Haut.
Die Flügel duften floral und würzig nach Safran, Zwiebel und Pfeffer. Die Haut wird goldbraun bis kräftig geröstet, während das Fleisch saftig bleibt und eine leichte Zitronen- und Joghurtnote aus der Marinade trägt.
Schritt für Schritt
Safranfäden im Mörser fein zerreiben, mit den Eiswürfeln vermischen und stehen lassen, bis das Eis geschmolzen ist. So entsteht ein konzentrierter Safranaufguss.
Daran erkennst du es: Das Eis ist vollständig geschmolzen und der Safranaufguss intensiv gefärbt.
Safranaufguss, Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Paprika, Salz und Pfeffer in der großen Schüssel verrühren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist gleichmäßig vermischt.
Hähnchenflügel und geriebene Zwiebel zur Marinade geben und gründlich wenden. Die Schüssel abdecken und die Flügel 2 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Alle Flügel sind gleichmäßig mit Marinade überzogen.
Wichtig: Während der Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Den Holzkohlegrill für eine Zweizonenhitze vorbereiten. Die Glut liegt auf einer Seite, die andere Seite bleibt frei. Der Grill ist bereit, wenn die Kohlen vollständig durchgeglüht und von einer grauen Ascheschicht überzogen sind.
Daran erkennst du es: Die Kohlen sind vollständig durchgeglüht und mit grauer Asche überzogen.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle und Glut hitzebeständige Grillwerkzeuge verwenden.
Die Flügel aus der Marinade nehmen und überschüssige Marinade abstreifen. Zwiebel- und Paprikastücke möglichst entfernen, damit sie auf dem Rost nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind noch überzogen, aber von groben Zwiebel- und Paprikastücken befreit.
Die Flügel mit der Hautseite nach oben auf die indirekte Seite des Grillrosts legen. Den Deckel schließen und 15 bis 20 Minuten grillen. Nach etwa 10 Minuten wenden.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind durchgegart, aber noch nicht vollständig gebräunt.
Wichtig: Flügel nicht direkt über die stärkste Glut legen, solange die indirekte Garphase noch nicht abgeschlossen ist.
Die Flügel über die direkte Glut legen und unter regelmäßigem Wenden weitere 5 bis 10 Minuten grillen, bis die Haut gebräunt und stellenweise kräftig geröstet ist. Bei sehr starker Flammenbildung die Flügel wieder kurz auf die indirekte Seite ziehen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und stellenweise kräftig geröstet.
Wichtig: Bei Flammenbildung die Flügel sofort in die indirekte Zone ziehen.
An der dicksten Stelle eines Flügels die Kerntemperatur prüfen. Die Flügel sind fertig, wenn mindestens 75 °C erreicht sind und der austretende Fleischsaft klar ist. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Mindestens 75 °C Kerntemperatur und klarer austretender Fleischsaft.
Wichtig: Hähnchenflügel erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Gut zu wissen
Das Zerreiben der Safanfäden und langsame Schmelzen der Eiswürfel ergibt einen konzentrierten Safranaufguss für die Marinade.
Naturjoghurt gehört zur feuchten Marinade und verteilt die Safran- und Gewürzaromen an den Flügeln.
Geriebene Zwiebel und grüner Paprika aromatisieren die Marinade. Grobe Stücke sollten vor dem Grillen möglichst von den Flügeln entfernt werden.
Färbt meist schneller, bringt laut Ausgangstext aber oft weniger duftige Aromen mit.
Gemahlenen Safran anstelle der Safranfäden verwenden und in die Marinade einarbeiten.
Vor dem Grillen überschüssige Marinade abstreifen und grobe Stücke möglichst entfernen.
Verbrannte Stücke vorsichtig entfernen und die Flügel in die indirekte Zone ziehen.
Mit der indirekten Garphase beginnen und erst am Ende direkt rösten.
Die Flügel in die indirekte Zone legen und dort weitergaren, bis die Kerntemperatur erreicht ist.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Die Flügel zurück auf die indirekte Zone legen und bis zur angegebenen Kerntemperatur weitergaren.
Die Flügel können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Im Ausgangstext ist keine Einfrier- oder Auftauanleitung angegeben.
Häufig gefragt
Die indirekte Zone gart die Flügel zunächst schonend. Über der direkten Glut werden sie anschließend gebräunt und kräftig geröstet.
Die Marinierzeit beträgt 2 bis 12 Stunden im Kühlschrank.
Die dickste Stelle eines Flügels soll mindestens 75 °C erreichen; außerdem soll der austretende Fleischsaft klar sein.
Safran wird fein zerrieben und mit Eiswürfeln vermischt. Beim langsamen Schmelzen entsteht ein konzentrierter Safranaufguss.
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