Ganze Sardinen einkaufen
Ganze frische Sardinen sind am ehesten an gut sortierten Fischtheken, auf Wochenmärkten oder im mediterranen Fischhandel erhältlich. Auf feste, möglichst frische Fische achten und sie noch am Einkaufstag grillen.
Andalusischer Fischspieß
Ganze Sardinen werden auf breiten Metallspießen direkt über reifer Holzkohlenglut gegrillt und mit grobem Meersalz sowie Zitronenspalten serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
An der Küste Málagas werden ganze Sardinen auf lange Spieße gesteckt und direkt über reifer Glut gegart. Diese Fassung bleibt bei der klaren malagueñischen Idee: Sardinen, grobes Meersalz und direkte Hitze für gebräunte Haut und saftiges Fleisch.
Die Haut wird gebräunt und leicht knusprig, während das Fleisch saftig, undurchsichtig und zart bleibt. Grobes Meersalz betont den kräftigen Eigengeschmack der Sardinen; Zitrone bringt zum Schluss frische Säure.
Schritt für Schritt
Die Sardinen bis zum Aufspießen gekühlt halten. Nur trocken tupfen und lose Schuppen vorsichtig entfernen. Köpfe und Innereien bleiben für diese Zubereitungsart am Fisch.
Einen Holzkohlegrill vorbereiten. Die Sardinen werden über vollständig durchgeglühter Holzkohle mit grauer Ascheschicht gegart. Es sollen keine offenen Flammen mehr vorhanden sein. Die Glut direkt unter dem Grillrost verteilen.
Daran erkennst du es: Die Holzkohle ist vollständig durchgeglüht und von einer grauen Ascheschicht bedeckt.
Je drei Sardinen auf einen breiten Metallspieß stecken. Den Spieß hinter dem Kopf ansetzen und knapp neben der Wirbelsäule durch den Körper führen, damit die Fische sicher sitzen. Zwischen den Sardinen etwas Abstand lassen.
Die Sardinen unmittelbar vor dem Grillen rundum mit dem groben Meersalz würzen. Kein Öl nötig: Das austretende Eigenfett hält den Fisch saftig und sorgt für kräftige Röstaromen.
Die Spieße etwa 10–15 cm über der reifen Glut platzieren. Die Sardinen 4 Minuten auf der ersten Seite direkt grillen, ohne sie zu bewegen. Sobald die Haut gebräunt ist, die Spieße vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt.
Die zweite Seite weitere 3–4 Minuten grillen. Der Fisch ist verzehrfertig, wenn das Fleisch undurchsichtig ist und sich leicht lösen lässt. Für eine sichere Kontrolle an der dicksten Stelle messen; der Fisch sollte mindestens 63 °C Kerntemperatur erreichen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist undurchsichtig und lässt sich leicht lösen; die Kerntemperatur erreicht mindestens 63 °C.
Die Spieße vom Grill nehmen und die Sardinen sofort mit Zitronenspalten servieren. Traditionell werden sie direkt vom Spieß und gern mit den Händen gegessen.
Gut zu wissen
Ganze frische Sardinen sind am ehesten an gut sortierten Fischtheken, auf Wochenmärkten oder im mediterranen Fischhandel erhältlich. Auf feste, möglichst frische Fische achten und sie noch am Einkaufstag grillen.
Vor dem Grillen warten, bis die Kohle vollständig durchgeglüht und mit grauer Asche bedeckt ist.
Die Spieße vorübergehend von den Flammen wegnehmen und erst bei reifer Glut weitergrillen.
Breite Metallspieße verwenden und jeden Fisch stabil neben der Wirbelsäule auffädeln.
Die erste Seite ungestört grillen, die angegebenen Zeiten beachten und den Gargrad an der dicksten Stelle prüfen.
Häufig gefragt
Nein. Für diese Zubereitungsart bleiben Köpfe und Innereien am Fisch. Die Sardinen werden nur trocken getupft und von losen Schuppen befreit.
Die Kohle ist bereit, wenn sie vollständig durchgeglüht und mit einer grauen Ascheschicht bedeckt ist. Es sollen keine offenen Flammen mehr vorhanden sein.
Das Fleisch ist undurchsichtig und lässt sich leicht lösen. Für eine sichere Kontrolle sollte die dickste Stelle mindestens 63 °C erreichen.
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