Halloumi als Grillkäse
Halloumi ist schnittfest und eignet sich deshalb für direkte Grillhitze. Er wird in dicke Scheiben geschnitten und nur einmal gewendet.
Moderne Grillküche aus Aserbaidschan
Frischer Halloumi-Salat mit knackigem Blattsalat, Gurke, Paprika, Kirschtomaten und Mais. Direkt gegrillter Halloumi sorgt für goldbraune Grillstreifen, während Narşərab dem Dressing eine säuerlich-fruchtige Note verleiht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillter Halloumi-Salat verbindet warmen, salzigen Grillkäse mit einem frischen Salatbett. Gurke, Paprika, Kirschtomaten, Mais und Blattsalat bleiben knackig, während Narşərab dem Dressing eine eigenständige säuerlich-fruchtige Note gibt. Die Kombination ist eine moderne Grillidee mit aserbaidschanischem Servierbezug, keine behauptete alte Nationaltradition.
Der Salat schmeckt frisch, knackig und leicht säuerlich. Dazu kommen der salzige, schnittfeste Halloumi mit goldbrauner Oberfläche sowie das fruchtig-herbe Aroma von Narşərab.
Schritt für Schritt
Blattsalat waschen und sorgfältig trocknen. Kirschtomaten halbieren, Gurke würfeln und Paprika in dünne Streifen schneiden. Das Gemüse mit dem abgetropften Mais in eine große Schüssel geben.
Für das Dressing 3 EL Olivenöl, Zitronensaft, Narşərab, Salz und etwas schwarzen Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren.
Halloumi in 8 etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Scheiben dünn mit 1 EL Olivenöl bestreichen.
Den Grill für direkte mittelhohe bis hohe Hitze auf etwa 220–240 °C vorheizen. Den Rost säubern und leicht einölen.
Die Halloumischeiben direkt über der Hitze 2–3 Minuten pro Seite grillen, bis deutliche Grillstreifen und eine goldbraune Oberfläche entstehen. Den Käse nur einmal wenden und nicht unbeaufsichtigt lassen.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillstreifen und eine goldbraune Oberfläche auf beiden Seiten.
Wichtig: Den Grill und den heißen Käse während der Grillzeit nicht unbeaufsichtigt lassen.
Zwei Drittel des Dressings unter den Salat heben. Den Salat auf vier Teller verteilen, den heißen Halloumi daraufsetzen und mit dem restlichen Dressing beträufeln. Sofort servieren.
Gut zu wissen
Halloumi ist schnittfest und eignet sich deshalb für direkte Grillhitze. Er wird in dicke Scheiben geschnitten und nur einmal gewendet.
Narşərab ist ein säuerlich-fruchtiger Granatapfelsirup und gibt dem Dressing eine eigenständige aserbaidschanische Note.
Der Ersatz kann etwas weniger salzig oder fester sein.
Halloumi in gleicher Menge durch einen anderen ausgewiesenen Grillkäse ersetzen und nach denselben Schritten grillen.
Granatapfelmelasse ist meist kräftiger und süßer als Narşərab.
Narşərab im Dressing durch dieselbe Menge Granatapfelmelasse ersetzen und das Dressing anschließend abschmecken.
Den Halloumi 2–3 Minuten pro Seite grillen, nur einmal wenden und die Oberfläche beobachten.
Den Käse sofort vom Grill nehmen und noch heiß mit dem Salat servieren.
Nur zwei Drittel kurz vor dem Servieren unterheben und den Rest beim Anrichten darübergeben.
Zusätzliche ungedressete Salatblätter und Gemüse unterheben, falls vorhanden.
Die Scheiben mit Küchenpapier trocken tupfen und dünn mit Olivenöl bestreichen.
Die Scheiben kurz weitergrillen, bis eine goldbraune Oberfläche entsteht, ohne sie mehrfach zu wenden.
Häufig gefragt
Narşərab ist ein säuerlich-fruchtiger Granatapfelsirup. Er ist in türkischen, arabischen oder aserbaidschanischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Ja. Als Alternative eignet sich anderer ausgewiesener Grillkäse. Er kann etwas weniger salzig oder fester sein.
Er sollte deutliche Grillstreifen und eine goldbraune Oberfläche haben. Die Scheiben werden 2–3 Minuten pro Seite direkt über der Hitze gegrillt.
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