Zwiebeln auf drei Arten vorbereiten
Von den vier Zwiebeln werden zwei fein gewürfelt und in die Hackmasse gearbeitet. Eine wird in dünne Streifen geschnitten und in die Oberfläche gedrückt, die vierte wird in Ringe geschnitten und separat gegrillt.
Hackbällchen vom Grill
Rund geformte Hackbällchen aus Rinder- und Schweinehack mit eingesteckten Zwiebelstreifen: direkt kräftig angeröstet und anschließend indirekt mit geschlossenem Grilldeckel fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Hachenburger Ischel ist eine regionale Spezialität aus dem Hachenburger Umland im Westerwald. Seine charakteristische Form entsteht durch Zwiebelstreifen, die aus der runden Hackmasse wie kleine Stacheln herausragen. In dieser Grillvariante bekommen die Ischel zuerst eine kräftige Kruste über direkter Hitze und garen danach schonend in der indirekten Zone fertig.
Außen kräftig gebräunt und aromatisch geröstet, innen saftig und herzhaft mit einer fein gebundenen Hacktextur. Die Zwiebelstreifen werden an den Spitzen leicht knusprig, während die gegrillten Zwiebelringe weich, süßlich und rauchig-aromatisch werden.
Schritt für Schritt
Beim Kugelgrill die Glut seitlich verteilen und in der Mitte eine indirekte Zone mit der Grillschale einrichten. Beim Gasgrill einen Brenner auf direkte und einen auf indirekte Hitze stellen. Den Grill auf etwa 200 °C vorheizen.
Rinderhack, Schweinehack, die zwei fein gewürfelten Zwiebeln, kaltes Wasser, Salz und Pfeffer in die Schüssel geben. Alles mit den Händen nur so lange vermengen, bis eine gleichmäßige, bindige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermengt und bindig.
Wichtig: Rohe Hackmasse nach der Verarbeitung nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Masse in 8 Portionen teilen und zu dicken, leicht ovalen Bällchen formen. Die dünnen Zwiebelstreifen in die Oberfläche drücken, sodass sie wie kleine Stacheln herausragen. Die Ischel 30 Minuten kalt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die geformten Ischel sind gekühlt und behalten ihre Form.
Wichtig: Die geformten rohen Hackbällchen während der Ruhezeit gekühlt halten.
Den Grillrost dünn mit dem neutralen Öl bestreichen. Die Zwiebelringe mit dem restlichen Öl vermengen und in die Grillschale geben.
Die Ischel über direkter Hitze rundherum jeweils 2–3 Minuten kräftig anrösten, bis eine stabile Kruste entstanden ist. Vorsichtig wenden, damit die Zwiebelstreifen möglichst in der Oberfläche bleiben.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundherum kräftig gebräunt und bildet eine stabile Kruste.
Die Hackbällchen in die indirekte Zone legen, den Deckel schließen und sie bei etwa 180–200 °C weitere 18–25 Minuten garen. Nach ungefähr 10 Minuten einmal wenden.
Daran erkennst du es: Die Ischel sind außen fest und erreichen anschließend die erforderliche Kerntemperatur.
Wichtig: Den Deckel geschlossen halten, damit die Hitze gleichmäßig zirkuliert.
Die Zwiebelringe gleichzeitig in der Grillschale über direkter Hitze 8–10 Minuten grillen und dabei ein- bis zweimal wenden. Während der Ischel-Garzeit können die Zwiebelringe parallel zubereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Zwiebelringe sind weich, gebräunt und an den Rändern leicht geröstet.
Die Ischel sind fertig, wenn sie im Kern mindestens 70 °C erreichen und vollständig durchgegart sind. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen und anschließend mit den gegrillten Zwiebelringen anrichten.
Daran erkennst du es: Mindestens 70 °C im Kern und vollständig durchgegart.
Wichtig: Hackfleisch erst servieren, wenn die Ischel im Kern mindestens 70 °C erreicht haben und vollständig durchgegart sind.
Gut zu wissen
Von den vier Zwiebeln werden zwei fein gewürfelt und in die Hackmasse gearbeitet. Eine wird in dünne Streifen geschnitten und in die Oberfläche gedrückt, die vierte wird in Ringe geschnitten und separat gegrillt.
Die Streifen ausreichend tief in die Oberfläche drücken und die Bällchen erst wenden, wenn sich eine stabile Kruste gebildet hat.
Abgelöste Streifen können in der Grillschale mit den Zwiebelringen mitgegrillt und beim Anrichten darübergegeben werden.
Nach dem Anrösten in die indirekte Zone wechseln und den Deckel schließen.
Die Ischel in der indirekten Zone weitergaren, bis im Kern mindestens 70 °C erreicht sind.
Die Masse nur bis zur Bindung vermengen und die Kerntemperatur während des indirekten Garens prüfen.
Häufig gefragt
Der Rezeptansatz ergibt 8 Stück.
Die direkte Hitze sorgt für eine kräftige Kruste. Anschließend garen die Ischel in der indirekten Zone gleichmäßiger durch.
Die Ischel sind fertig, wenn sie im Kern mindestens 70 °C erreichen und vollständig durchgegart sind.
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