Kacang Panjang Bakar Sambal Matah

Warme Bohnenbeilage vom Grill

Direkt gegrillte lange Bohnen werden warm mit frischem Sambal Matah aus Schalotten, Rawit-Chilis, Zitronengras, Kaffirlimettenblättern und geröstetem Terasi vermengt.

Zum Rezept
Kacang Panjang Bakar Sambal Matah
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 12 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 42 Minuten
Menge Portionen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Krebstiere
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Servierrolle Als Beilage vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die direkte Hitze verleiht den langen Bohnen dunkle Grillstellen und ein rauchiges Röstaroma, während sie im Inneren bissfest bleiben.
  • Das Sambal Matah wird nicht mitgegart und bewahrt dadurch die frische Schärfe von Schalotten, Rawit-Chilis und Zitronengras.
  • Gerösteter Terasi liefert eine herzhafte, tiefe Würze, die durch Palmzucker, Salz und Kokosöl ausbalanciert wird.

Kacang Panjang Bakar Sambal Matah verbindet direkt gegrillte lange Bohnen mit der frischen Schärfe eines balinesisch geprägten Sambal Matah. Das Sambal wird erst nach dem Grillen unter die Bohnen gehoben, sodass die Schoten Grillröstaromen behalten und die Würzung frisch und aromatisch bleibt. Die konkrete Kombination ist eine moderne, international verständliche indonesische Grillbeilage und wird hier nicht als einziges Original ausgegeben.

Warm, rauchig und leicht knackig mit dunklen Grillstellen. Dazu kommen die frische Schärfe der Rawit-Chilis, die helle Zitrusnote der Kaffirlimettenblätter und des Zitronengrases sowie die tiefe, fermentierte Würze des gerösteten Terasi.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Bohnen vorbereiten

    Die langen Bohnen waschen, gründlich trocknen und die Enden entfernen. Sehr lange Schoten in 8–10 cm lange Stücke teilen und mit 20 ml Kokosöl vermengen.

    • Trockene Bohnen bräunen auf dem Grill besser und spritzen weniger.
  2. Terasi rösten

    Terasi in einer kleinen trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten rösten, bis er duftet. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Terasi duftet deutlich, ohne dunkel zu verbrennen.

    • Die trockene Pfanne nicht zusätzlich ölen.

    Wichtig: Terasi und Pfanne werden heiß; vor dem Weiterverarbeiten kurz abkühlen lassen.

  3. Sambal Matah ansetzen

    Schalotten, Rawit-Chilis, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter sehr fein schneiden. Mit dem gerösteten Terasi, Salz, Palmzucker und 20 ml Kokosöl vermengen. Das Sambal Matah 10 Minuten ziehen lassen.

    10 Minuten
    • Die Zutaten sehr fein schneiden, damit sich die Aromen gleichmäßig verbinden.
  4. Grill vorheizen

    Den Grill mit direkter Hitze auf 220–230 °C vorheizen. Den Grillkorb oder die feinmaschige Grillplatte dabei mit aufheizen.

    225 °C
    • Das Sambal kann während des Vorheizens ziehen.

    Wichtig: Grillkorb oder Grillplatte nur mit geeignetem Grillwerkzeug handhaben.

  5. Bohnen grillen

    Die geölten Bohnen in den heißen Grillkorb geben und bei geschlossenem Deckel 4 Minuten grillen. Danach wenden oder durchschwenken und weitere 6–8 Minuten grillen. Alle 2–3 Minuten wenden, bis die Schoten dunkle Grillstellen zeigen und gerade weich, aber noch bissfest sind.

    12 Minuten 225 °C

    Daran erkennst du es: Dunkle Grillstellen, gerade weich, aber im Kern noch bissfest.

    • Bei grünen Bohnen kann die Garzeit etwas kürzer ausfallen.
    • Die Bohnen regelmäßig wenden, damit sie nicht auf einer Seite verbrennen.

    Wichtig: Beim Öffnen des Grills und Wenden auf austretende Hitze achten.

  6. Vermengen und kurz ruhen lassen

    Die Bohnen vom Grill nehmen, in eine Schüssel geben und sofort mit dem Sambal Matah vermengen. 2 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind warm und gleichmäßig mit dem Sambal überzogen.

    • Das Sambal erst nach dem Grillen zugeben, damit seine frischen Aromen erhalten bleiben.
  7. Warm servieren

    Kacang Panjang Bakar Sambal Matah warm als Grillbeilage servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Sambal erst am Ende zugeben: Das Sambal Matah wird nach dem Grillen unter die heißen Bohnen gemischt. So bleiben Schalotten, Chili, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter frisch und aromatisch.
  • Bissfestigkeit prüfen: Die Bohnen sollen gerade weich sein und noch Biss haben. Grüne Bohnen können etwas schneller garen als lange Bohnen.

Zutatenwissen

Lange Bohnen finden

Kacang panjang findest du meist in Asia-Läden oder gut sortierten Gemüseabteilungen. Als Alternative funktionieren grüne Bohnen; sie sind kürzer und werden meist etwas schneller weich.

Terasi verwenden

Terasi ist fermentierte Garnelenpaste und steht in Asia-Läden meist im Kühl- oder Würzregal. Durch das kurze Rösten wird sein Aroma kräftiger und rauchiger.

Kaffirlimettenblätter ersetzen

Frische oder tiefgekühlte Kaffirlimettenblätter sind geeignet. Fein abgeriebene Limettenschale bringt ein helleres und weniger blättriges Zitrusaroma.

Zitronengras vorbereiten

Nur das helle Innere des Stängels verwenden und sehr fein schneiden, damit die faserige Struktur im Sambal weniger auffällt.

Palmzucker und Gula aren

Palmzucker oder Gula aren geben dem Sambal eine weichere, leicht karamellige Süße. Brauner Zucker ist eine geradlinigere Alternative.

Sinnvolle Alternativen

Grüne Bohnen

Die Bohnen sind kürzer und werden meist etwas schneller weich.

Die Enden entfernen und die Bohnen bei Bedarf halbieren. Beim Grillen früher auf die Bissfestigkeit prüfen.

Garnelenpaste

Das Aroma wird weniger kräftig und weniger rauchig als mit geröstetem Terasi.

Die Garnelenpaste ebenfalls kurz in der trockenen Pfanne rösten und anschließend abkühlen lassen.

Fein abgeriebene Limettenschale

Das Aroma wird heller und weniger blättrig.

Die Limettenschale fein abreiben und mit den übrigen Sambal-Zutaten vermengen.

Zitronengraspaste

Der Geschmack wird weicher und weniger frisch.

Die Paste direkt mit den übrigen Sambal-Zutaten vermengen.

Brauner Zucker

Die Süße schmeckt geradliniger und weniger karamellig.

Braunen Zucker anstelle von Palmzucker oder Gula aren verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Bohnen bräunen kaum und werden eher gedämpft.

Die Bohnen vor dem Ölen gründlich trocknen und möglichst locker im heißen Grillkorb verteilen.

Die Bohnen portionsweise weitergrillen, bis dunkle Grillstellen sichtbar sind und die Schoten noch Biss haben.

Der Terasi schmeckt bitter und riecht verbrannt.

Bei mittlerer Hitze rösten und nach 1–2 Minuten aus der Pfanne nehmen, sobald er duftet.

Bei deutlich verbranntem Geschmack den Terasi nicht weiterverwenden und die Würzung ohne ihn ansetzen.

Die Bohnen sind weich und verlieren ihren Biss.

Ab dem Ende der ersten Grillphase regelmäßig prüfen und bei dunklen Grillstellen sofort auf die Bissfestigkeit testen.

Die Bohnen sofort vom Grill nehmen und erst dann mit dem frischen Sambal vermengen.

Das Sambal schmeckt flach oder verliert seine frische Schärfe.

Das Sambal nur ziehen lassen und erst nach dem Grillen unter die Bohnen mischen.

Etwas frisch geschnittene Schalotte oder Chili ergänzen, sofern vorhanden.

Varianten

Variante mit grünen Bohnen

Die langen Bohnen werden durch grüne Bohnen ersetzt.

Variante mit Limettenschale

Kaffirlimettenblätter werden durch fein abgeriebene Limettenschale ersetzt.

Variante mit braunem Zucker

Palmzucker oder Gula aren wird durch braunen Zucker ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Als warme Grillbeilage: Die Bohnen direkt nach dem Vermengen warm zu gegrillten Speisen servieren. Das frische Sambal setzt einen scharfen, aromatischen Kontrast zu rauchigen Röstaromen.
  • Frisch servieren: Am besten unmittelbar nach der kurzen Ruhezeit servieren, solange die Bohnen warm und noch bissfest sind.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Gegrillte Bohnen und frisches Sambal Matah können durch Einfrieren an Biss und Frische verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Krebstiere: enthält

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