Mehlwahl für den Teig
Type 550 oder backstarkes Weizenmehl eignet sich für den weichen, elastischen Hefeteig.
Iranisches Fladenbrot
Iranisches Hefefladenbrot mit länglicher, ovaler Form, weicher luftiger Krume, kräftig gebräunter Kruste, Romal und einer Saatenauflage aus Sesam und Schwarzkümmel. Diese Fassung wird auf einer heißen Grillplatte im geschlossenen Grill gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Nan-e barbari ist ein längliches, ovales Hefefladenbrot mit einer dünnen Mehlsauce namens Romal und einer aromatischen Saatenauflage. Der weiche Teig wird auf einer vollständig vorgeheizten Grillplatte im geschlossenen Grill gebacken. So bekommt das Brot eine kräftige Kruste, während die Krume weich und luftig bleibt.
Außen kräftig gebräunt und leicht knusprig, innen weich und luftig. Romal verleiht der Oberfläche eine zarte, leicht herzhafte Mehlnote, während Sesam und Schwarzkümmel für nussige und würzige Akzente sorgen.
Schritt für Schritt
Verrühre lauwarmes Wasser, Trockenhefe und Zucker in einem Messbecher oder einer kleinen Schüssel. Lass die Mischung 5 Minuten stehen, bis sich die Hefe vollständig verteilt hat.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist gleichmäßig im Wasser verteilt.
Gib Weizenmehl und Salz zur Hefemischung und vermenge alles zu einem weichen, leicht klebrigen Teig. Knete ihn 8 bis 10 Minuten, bis er elastisch wird. Arbeite anschließend 15 ml neutrales Öl ein.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt elastisch und lässt sich dehnen.
Öle die Rührschüssel mit 5 ml Öl ein, lege den Teig hinein und wende ihn einmal darin. Decke die Schüssel ab und lass den Teig 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen. Ziehe ihn anschließend an zwei gegenüberliegenden Seiten hoch und falte ihn zur Mitte. Decke ihn wieder ab und lass ihn weitere 30 Minuten gehen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Gehzeit sichtbar aufgegangen.
Verrühre Weizenmehl, Wasser und Natron für das Romal klümpchenfrei in einem kleinen Topf. Erhitze die Mischung bei niedriger bis mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren 2 bis 3 Minuten, bis sie leicht bindet. Nimm sie vom Herd und lass sie auf Raumtemperatur abkühlen.
Daran erkennst du es: Das Romal ist leicht gebunden und klümpchenfrei.
Wichtig: Beim Erhitzen regelmäßig rühren, damit das Romal nicht am Topfboden ansetzt.
Richte den Grill für indirekte Hitze ein und heize ihn mit geschlossenem Deckel etwa 25 bis 30 Minuten auf 240 bis 260 °C vor. Lege eine schwere, saubere Grillplatte oder eine gusseiserne Platte über die indirekte Zone. Die Platte muss vollständig heiß sein; auf einem offenen Grillrost würde der weiche Teig durchfallen.
Daran erkennst du es: Die Grillplatte ist vollständig durchgeheizt.
Wichtig: Die Grillplatte wird sehr heiß; beim Auflegen und späteren Bewegen hitzefeste Handschuhe verwenden.
Öle ein großes Brett oder eine umgedrehte Backschaufel leicht. Setze den Teig darauf und drücke ihn vorsichtig zu einem ovalen Fladen von etwa 30 × 14 cm aus. Die Oberfläche soll ungefähr 1 cm dick bleiben. Drücke mit den Fingerspitzen drei bis vier längliche Vertiefungen hinein, ohne den Teig zu durchstechen.
Daran erkennst du es: Der Fladen ist oval, ungefähr 1 cm dick und weist längliche Vertiefungen auf.
Streiche das abgekühlte Romal gleichmäßig auf die Oberfläche. Verteile Sesam und Schwarzkümmel darüber. Löse den Fladen vorsichtig mit zwei breiten Schabern vom Brett.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit Romal und Saaten bedeckt.
Schiebe den gelösten Fladen mit den beiden breiten Schabern auf die vollständig heiße Grillplatte. Schließe den Grill sofort wieder.
Daran erkennst du es: Der Fladen liegt vollständig auf der heißen Grillplatte.
Wichtig: Beim Öffnen des Grills treten heiße Luft und Dampf aus; Gesicht und Hände nicht über die Öffnung halten.
Backe das Brot bei geschlossenem Deckel 6 bis 8 Minuten über indirekter Hitze. Drehe die Grillplatte oder den Fladen, falls dein Grill ungleichmäßig heizt, und backe weitere 2 bis 4 Minuten. Das Nan-e barbari ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist, die Ränder Farbe bekommen haben und die Unterseite kräftig gebacken, aber nicht schwarz ist. Hebe das Brot von der Grillplatte und lass es 10 Minuten auf einem Gitter ruhen. Decke es dabei locker mit einem sauberen Tuch ab, damit die Kruste nicht hart wird. Warm in Stücke brechen und zu Käse, Kräutern oder gegrillten Speisen servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Ränder haben Farbe und die Unterseite ist kräftig gebacken, aber nicht schwarz.
Wichtig: Grillplatte und Brot sind sehr heiß; zum Herausheben hitzefeste Handschuhe und geeignetes Werkzeug verwenden.
Gut zu wissen
Type 550 oder backstarkes Weizenmehl eignet sich für den weichen, elastischen Hefeteig.
Die aus Mehl, Wasser und Natron gekochte Romal-Mischung wird dünn auf den geformten Fladen gestrichen und hält die Saaten auf der Oberfläche.
Sesam und Schwarzkümmel werden nach dem Aufstreichen des Romal auf der noch ungebackenen Oberfläche verteilt.
Die Platte während des vollständigen Vorheizens im geschlossenen Grill erhitzen.
Wenn der Fladen noch nicht fest geworden ist, vorsichtig weiterbacken und erst lösen, sobald die Unterseite sichtbar gebacken ist.
Den Teig leicht klebrig lassen und nur die Arbeitsfläche beziehungsweise das Brett leicht ölen.
Den Teig vor dem Formen nochmals kurz ruhen lassen und anschließend vorsichtig ausdehnen.
Das Romal nach dem kurzen Erhitzen auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Bei bereits bestrichenem Teig den Fladen vorsichtig weiterverarbeiten und die Saaten unmittelbar aufstreuen.
Die Platte über der indirekten Zone platzieren und den Fladen beziehungsweise die Platte bei Bedarf drehen.
Den Fladen auf eine weniger stark erhitzte Zone verschieben und bei geschlossenem Deckel fertig backen.
Häufig gefragt
Der weiche Fladen wird auf einer vollständig heißen, schweren Grillplatte gebacken. Auf einem offenen Grillrost würde der Teig durchfallen.
Romal ist die dünne, leicht gebundene Mehlsauce aus Weizenmehl, Wasser und Natron, die vor dem Grillen auf die Oberfläche gestrichen wird.
Die Oberfläche soll goldbraun sein, die Ränder sollen Farbe bekommen haben und die Unterseite kräftig gebacken, aber nicht schwarz sein.
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