Mutton finden
Mutton-Rippchen sind beim gut sortierten Metzger, auf Schafhöfen oder bei spezialisierten Fleischhändlern erhältlich.
US-BBQ aus West-Kentucky
Kräftige Mutton-Rippchen werden über indirekter Hickory-Hitze langsam gegart, regelmäßig mit einer säuerlichen Worcestershire-Basting-Sauce bestrichen und mit einem dünnen Kentucky-Dip serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Owensboro-Mutton-Rippchen stehen für die herzhafte Barbecue-Tradition des westlichen Kentucky. Das Fleisch eines ausgewachsenen Schafs bringt einen kräftigeren Geschmack als Lamm mit. Bei dieser Variante garen die Rippchen indirekt über Hickory-Rauch, werden während der langen Garzeit wiederholt mit einer säuerlichen Sauce bestrichen und kommen mit einem leichten Kentucky-Dip auf den Tisch.
Sehr zartes, kräftig-würziges Fleisch mit deutlicher Hickory-Rauchnote, pfeffriger Oberfläche und säuerlich-herzhafter Sauce. Der dünne Kentucky-Dip wirkt leicht, würzig und frisch.
Schritt für Schritt
Falls die Rippchen noch mit einer festen Silberhaut auf der Knochenseite bedeckt sind, löse sie an einer Ecke mit einem stumpfen Messer und ziehe sie mit Küchenpapier ab. Entferne nur lose Fett- und Bindegewebestücke; eine dünne Fettschicht darf bleiben.
Vermische grobes Salz und schwarzen Pfeffer und reibe die Rippchen rundum damit ein. Lass sie 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, während du den Grill vorbereitest.
Verrühre Apfelessig, Worcestershire-Sauce, Salz, Zitronensaft, Wasser und Pfeffer in einem kleinen Topf. Lass die Mischung einmal aufkochen, bis sich das Salz gelöst hat, nimm sie dann vom Herd und lass sie vollständig abkühlen.
Daran erkennst du es: Das Salz ist vollständig gelöst.
Verrühre Worcestershire-Sauce, braunen Zucker, Apfelessig, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, Zwiebelsalz, Knoblauchpulver, Piment und Wasser in einem zweiten Topf. Koche die Mischung auf und lass sie etwa 5 Minuten leise köcheln. Nimm sie vom Herd und lass sie abkühlen.
Daran erkennst du es: Der Dip hat etwa 5 Minuten leise geköchelt.
Richte den Kugel- oder Offsetgrill für indirekte Hitze ein und stabilisiere ihn bei 135–150 °C Garraumtemperatur. Die Kohlen liegen auf einer Seite oder in zwei Zonen; in der Mitte steht eine Tropfschale. Gib etwa ein Drittel der eingeweichten Hickory-Holzchunks auf die Glut und warte, bis ein gleichmäßiger Rauch entsteht.
Daran erkennst du es: Der Grill hält stabil 135–150 °C und erzeugt gleichmäßigen Rauch.
Wichtig: Bei der Arbeit an der Glut hitzefeste Grillutensilien verwenden und den Deckel vorsichtig öffnen.
Lege die Rippchen mit der Knochenseite nach unten über die Tropfschale, schließe den Deckel und räuchere sie 2 Stunden indirekt. Halte die Temperatur zwischen 135 und 150 °C. Die Rippchen bleiben während dieser ersten Phase ungewendet.
Daran erkennst du es: Die erste zweistündige Räucherphase ist abgeschlossen.
Öffne den Grill kurz und bestreiche die Fleischseite ab jetzt etwa alle 30 Minuten dünn mit der Basting-Sauce. Nach jedem Öffnen die Temperatur wieder auf 135–150 °C einregeln und bei Bedarf kleine Mengen Hickory nachlegen. Die Sauce nicht dick auftragen, damit die Oberfläche nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Sauce liegt dünn auf der Fleischseite und die Grilltemperatur ist wieder stabil.
Wichtig: Bei aufflammender Glut die Rippchen sofort in den kühleren indirekten Bereich ziehen.
Gare die Rippchen insgesamt 5–6 Stunden, bis ein Thermometer zwischen den Knochen ungefähr 90–95 °C anzeigt und die Spitze fast ohne Widerstand hineingleitet. Das Fleisch soll sehr weich sein, aber noch am Knochen halten. Bei aufflammender Glut die Rippchen sofort in den kühleren indirekten Bereich ziehen.
Daran erkennst du es: Zwischen den Knochen werden etwa 90–95 °C erreicht; die Thermometerspitze gleitet fast ohne Widerstand hinein.
Wichtig: Bei aufflammender Glut die Rippchen sofort in den kühleren indirekten Bereich ziehen.
Nimm die Rippchen vom Grill und lass sie 10 Minuten locker ruhen. Schneide anschließend zwischen den Knochen in einzelne Stücke und serviere sie mit dem abgekühlten Kentucky-Dip.
Daran erkennst du es: Die Rippchen haben 10 Minuten geruht und lassen sich zwischen den Knochen schneiden.
Gut zu wissen
Mutton-Rippchen sind beim gut sortierten Metzger, auf Schafhöfen oder bei spezialisierten Fleischhändlern erhältlich.
Hickory-Holzchunks gibt es im Grillfachhandel oder in gut sortierten Baumärkten mit Grillabteilung.
Lamm schmeckt milder und gart meist schneller. Das Ergebnis ist dann keine konkrete Owensboro-Mutton-Variante mehr.
Mutton-Rippchen durch Lammrippchen ersetzen und die Garzeit früher kontrollieren, bis die Rippchen zart sind.
Buche erzeugt einen etwas milderen und weniger würzigen Rauchgeschmack als Hickory.
Die Hickory-Holzchunks durch Buchenholzchunks ersetzen und diese ebenfalls vor der Verwendung einweichen.
Die Sauce nur dünn auftragen, den Grill kurz öffnen und anschließend wieder auf 135–150 °C einregeln.
Die Rippchen in den kühleren indirekten Bereich ziehen und anschließend nur noch sehr dünn bestreichen.
Die Rippchen über der Tropfschale und räumlich getrennt von der Glut platzieren.
Die Rippchen sofort in den kühleren indirekten Bereich ziehen und die Temperatur stabilisieren.
Die Gesamtgarzeit von 5–6 Stunden als Richtwert nutzen und zusätzlich die Temperatur zwischen den Knochen sowie den Einstichwiderstand prüfen.
Die Rippchen weiter indirekt garen, bis die Thermometerspitze fast ohne Widerstand hineingleitet.
Für eine mildere, schneller garende Variante können Lammrippchen verwendet werden.
Buchenholz liefert eine mildere und weniger würzige Rauchnote als Hickory.
Häufig gefragt
Mutton ist das Fleisch eines ausgewachsenen Schafs. Es schmeckt kräftiger als Lamm.
Ja. Lammrippchen sind eine mögliche Alternative, schmecken milder und garen meist schneller. Das Ergebnis ist dann keine konkrete Owensboro-Mutton-Variante mehr.
Geeignet sind ein Kugelgrill oder ein Offsetgrill mit Deckel, Tropfschale, Thermometer und einer eingerichteten indirekten Hitzezone.
Nach insgesamt etwa 5–6 Stunden sollte ein Thermometer zwischen den Knochen ungefähr 90–95 °C anzeigen. Die Spitze sollte fast ohne Widerstand hineingleiten, während das Fleisch noch am Knochen hält.
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