Lammfett beschaffen
Lammfett bekommst du am einfachsten beim türkischen Metzger oder an der Fleischtheke eines gut sortierten türkischen Supermarkts.
Vertikaler Schichtspieß
Dünne, marinierte Scheiben aus Rind und Lamm werden mit Lammfett zu einem kompakten Fleischkegel auf einem vertikalen Drehspieß geschichtet, langsam gegrillt und nach und nach hauchdünn abgeschnitten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rind und Lamm werden mit Joghurt, Milch, Zwiebelsaft und Knoblauch mariniert, eng auf den vertikalen Spieß geschichtet und langsam am Grill gedreht. Sobald die äußere Lage gebräunt und durchgegart ist, wird sie dünn abgeschnitten. So wandert der Döner Schicht für Schicht vom Spieß auf den Teller.
Außen entstehen kräftig gebräunte, dünne und leicht krosse Fleischstreifen. Im Inneren bleibt der Döner saftig und würzig, mit einer ausgewogenen Rindnote, markantem Lammaroma und frischer Petersilie zum Abschluss.
Schritt für Schritt
Rinderkeule und Lammschulter 40–45 Minuten im Gefrierfach leicht anfrieren, damit sie sich sauber schneiden lassen. Anschließend Sehnen und dicke Fettstücke entfernen und das Fleisch quer zur Faser in 3–4 mm dünne Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist fest genug für dünne, gleichmäßige Scheiben, aber nicht vollständig gefroren.
Wichtig: Rohes Fleisch auf dem Schneidebrett getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten.
Zwiebelsaft, Naturjoghurt, Vollmilch, neutrales Pflanzenöl, Knoblauch, Salz und schwarzen Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren. Die Fleischscheiben gründlich mit der Marinade vermengen, abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank bei 0–4 °C ziehen lassen.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit bei 0–4 °C lagern.
Das marinierte Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und überschüssige Marinade leicht abtropfen lassen. Fleisch und Lammfett abwechselnd dicht auf die Spießstange schichten. Etwa alle 4–5 cm eine dünne Scheibe Lammfett einlegen. Jede Lage mit den Händen kräftig andrücken, bis ein kompakter, möglichst gleichmäßiger Kegel entsteht.
Daran erkennst du es: Der Kegel ist kompakt, gleichmäßig geformt und zeigt keine lockeren Zwischenräume.
Wichtig: Das marinierte Fleisch bis zum Aufspießen möglichst kalt halten.
Die Spießstange mittig durch den Fleischkegel führen. Beide Haltegabeln nach Geräteanleitung fest in das Fleisch drücken und vollständig festziehen. Den Kegel ausbalancieren und die maximale Traglast des Drehspießaufsatzes beachten. Eine Tropfschale unter dem Fleisch platzieren.
Daran erkennst du es: Der Fleischkegel sitzt fest, dreht sich voraussichtlich gleichmäßig und kippt nicht zur Seite.
Wichtig: Die zulässige Traglast des Drehspießaufsatzes einhalten.
Den Gasgrill mit vertikalem Drehspießbrenner auf 190–210 °C Garraumtemperatur vorheizen. Den Spieß einsetzen, den Motor einschalten und das Fleisch kontinuierlich drehen lassen. Die Hitze soll seitlich oder von hinten an das Fleisch gelangen; direkte Flammen dürfen den Kegel nicht berühren.
Daran erkennst du es: Der Spieß dreht sich gleichmäßig und die Flammen erreichen den Fleischkegel nicht direkt.
Wichtig: Heiße Grillflächen und bewegliche Spießteile nicht mit ungeschützten Händen berühren.
Nach etwa 45–60 Minuten prüfen, ob die äußere Schicht kräftig gebräunt ist. An der dicksten Stelle der äußersten gegarten Lage muss das Einstichthermometer mindestens 74 °C anzeigen. Den Motor zum Schneiden ausschalten, den Spieß in der Halterung lassen und ausschließlich die vollständig gebräunte, mindestens 74 °C heiße Außenschicht in 3–5 mm dünnen Streifen abschneiden. Nur diese gegarte Schicht auf eine saubere Schale geben; nicht in die noch rohe Mitte schneiden.
Daran erkennst du es: Die Außenschicht ist kräftig gebräunt und erreicht an ihrer dicksten Stelle mindestens 74 °C.
Wichtig: Nur die vollständig gegarte Außenschicht auf die saubere Schale geben; nicht in die rohe Mitte schneiden.
Den Motor wieder einschalten und den Döner weiterdrehen lassen. Die Oberfläche alle 20–30 Minuten prüfen und erst dann erneut schneiden, wenn die nächste Außenschicht vollständig gebräunt ist und an ihrer dicksten Stelle mindestens 74 °C erreicht. Für jede Schneidrunde ein sauberes Messer und eine saubere Schale verwenden. Falls die Oberfläche zu schnell dunkel wird, die Brennerleistung auf etwa 170–180 °C reduzieren und die Drehung beibehalten.
Daran erkennst du es: Die nächste Außenschicht ist vollständig gebräunt und erreicht mindestens 74 °C.
Wichtig: Für jede Schneidrunde ein sauberes Messer und eine saubere Schale verwenden.
Den Garvorgang fortsetzen, bis auch der Kern mindestens 74 °C erreicht hat. Je nach Höhe und Form des Fleischkegels dauert das insgesamt etwa 2,5–3,5 Stunden. Den Spießmotor ausschalten, den vollständig durchgegarten Kegel vorsichtig mit hitzefesten Handschuhen entnehmen und 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Auch der Kern erreicht mindestens 74 °C; der Fleischkegel ist vollständig durchgegart.
Wichtig: Den vollständig durchgegarten Kegel vorsichtig mit hitzefesten Handschuhen entnehmen.
Das restliche Fleisch quer zur Faser in dünne Streifen schneiden, mit den zuvor abgeschabten Dönerstreifen mischen und mit gehackter Petersilie servieren. Rohes oder nicht vollständig durchgegartes Fleisch nicht servieren.
Daran erkennst du es: Alle servierten Fleischstreifen stammen aus vollständig durchgegarten Bereichen.
Wichtig: Rohes oder nicht vollständig durchgegartes Fleisch nicht servieren.
Gut zu wissen
Lammfett bekommst du am einfachsten beim türkischen Metzger oder an der Fleischtheke eines gut sortierten türkischen Supermarkts.
Der Zwiebelsaft wird zusammen mit Joghurt, Milch, Öl, Knoblauch, Salz und Pfeffer in die Marinade eingerührt.
Das Fleisch 40–45 Minuten leicht anfrieren und in 3–4 mm dünne Scheiben schneiden.
Sehr dicke Stücke, die beim Schichten auffallen, dünner nachschneiden.
Seitliche oder rückwärtige Hitze verwenden, direkte Flammen vermeiden und die Oberfläche regelmäßig prüfen.
Die Brennerleistung auf etwa 170–180 °C reduzieren und den Spieß weiterdrehen lassen.
Nur die vollständig gebräunte Außenschicht in 3–5 mm dünnen Streifen abschneiden.
Rohe Stücke nicht servieren, sondern weitergaren, bis sie vollständig durchgegart sind.
Jede Lage kräftig andrücken, die Haltegabeln festziehen und den Kegel vor dem Einschalten ausbalancieren.
Motor ausschalten und den Spieß erst nach erneutem Sichern und Ausbalancieren weiterbetreiben.
Das Fleisch kann nach dem Vermengen mit der Marinade 8–12 Stunden abgedeckt bei 0–4 °C marinieren. Den Fleischkegel erst unmittelbar vor dem Grillen schichten und aufspießen.
Häufig gefragt
Das Fleisch soll 8–12 Stunden abgedeckt bei 0–4 °C im Kühlschrank marinieren.
Am einfachsten findest du Lammfett beim türkischen Metzger oder an der Fleischtheke eines gut sortierten türkischen Supermarkts.
Erst wenn die nächste Außenschicht vollständig gebräunt ist und an ihrer dicksten Stelle mindestens 74 °C erreicht. Es wird nur die gegarte Außenschicht dünn abgeschabt, nicht die rohe Mitte.
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