Sanma finden
Frischen oder tiefgekühlten Pazifischen Makrelenhecht gibt es am ehesten bei gut sortierten Fischhändlern oder in Asia-Märkten. Eine kleine ganze Makrele ist eine mögliche Ausweichzutat, ergibt aber keine klassische Sanma-Variante.
Ganz gegrillter Fisch
Ganze Pazifische Makrelenhechte werden trocken gesalzen und direkt bei kräftiger Hitze gegrillt. Dazu kommen geriebener Daikon und Sudachi oder Zitrone.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sanma Shioyaki ist ein schlichtes japanisches Fischgericht vom Grill: Ganze Pazifische Makrelenhechte werden gesalzen, direkt über heißer Glut gegrillt und sofort mit geriebenem Daikon und Zitrusspalten serviert.
Die Haut wird kräftig gebräunt und kross, das Fleisch bleibt saftig und löst sich leicht von der Mittelgräte. Daikon bringt kühle, leicht scharfe Frische, Sudachi eine feine grüne Zitrussäure.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill für direkte mittlere bis kräftige Hitze vor. Der Rost soll etwa 200–220 °C erreichen, sauber und vollständig vorgeheizt sein.
Daran erkennst du es: Der Rost ist vollständig vorgeheizt und sauber.
Wichtig: Arbeite mit ausreichend Abstand zur heißen Grillfläche und halte den Grillbereich frei von brennbaren Gegenständen.
Tupfe die küchenfertigen Sanma gründlich trocken. Schneide an der dicksten Stelle auf beiden Seiten je zwei flache Schrägschnitte durch die Haut bis zum Fleisch. So gart der Fisch gleichmäßiger.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Fisch Hände, Messer und Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Verteile etwa 4 g Salz auf beiden Seiten der Fische und lasse sie auf dem Gitter über einem Teller 10 Minuten ruhen. Tupfe die austretende Feuchtigkeit vorsichtig ab und streue das restliche Salz dünn über die Haut.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist nach dem Abtupfen trocken und leicht gesalzen.
Wichtig: Den rohen Fisch während der Salzruhe kühl und abgedeckt halten, sofern der Grill nicht unmittelbar bereitsteht.
Lege die Sanma mit der später sichtbaren Seite nach unten auf den heißen Rost. Grille sie bei geschlossenem Deckel 8–10 Minuten direkt, bis die Haut kräftig gebräunt ist und sich der Fisch leicht vom Rost lösen lässt.
Daran erkennst du es: Die Haut ist kräftig gebräunt und der Fisch lässt sich leicht vom Rost lösen.
Wichtig: Achte auf austretendes Fett und mögliche Flammenbildung.
Wende die Fische vorsichtig mit zwei Grillwendern. Grille die zweite Seite weitere 8–10 Minuten direkt. Entsteht eine starke Flamme durch austretendes Fett, ziehe den Fisch kurz an den kühleren Rand und grille ihn anschließend weiter, ohne ihn zu verkohlen.
Daran erkennst du es: Die zweite Hautseite ist gebräunt, das Fleisch beginnt sich leicht von der Mittelgräte zu lösen.
Wichtig: Bei einer starken Flamme den Fisch an den kühleren Rand ziehen und nicht unbeaufsichtigt weitergrillen.
Prüfe die dickste Stelle mit einem Einstichthermometer. Der Fisch ist verzehrfertig, wenn dort mindestens 63 °C erreicht sind; das Fleisch soll undurchsichtig sein und sich leicht von der Mittelgräte lösen. Falls nötig, grille jeweils 1–2 Minuten nach.
Daran erkennst du es: Mindestens 63 °C, undurchsichtiges Fleisch und leichtes Lösen von der Mittelgräte.
Wichtig: Die Temperatur an mehreren Fischen prüfen, wenn sie unterschiedlich groß sind.
Bereite während der Grillzeit möglichst parallel den Daikon vor: Reibe ihn grob, drücke überschüssige Flüssigkeit leicht aus und teile ihn auf zwei Teller. Schneide die Sudachi in Spalten; bei Verwendung von Zitrone ebenfalls in Spalten schneiden.
Daran erkennst du es: Der Daikon ist grob gerieben und die Zitrusfrucht ist in Spalten geteilt.
Nimm die Sanma vom Grill und serviere sie sofort mit dem geriebenen Daikon und den Zitrusspalten.
Daran erkennst du es: Der Fisch ist heiß, die Haut kross und die Beilagen sind bereit.
Gut zu wissen
Frischen oder tiefgekühlten Pazifischen Makrelenhecht gibt es am ehesten bei gut sortierten Fischhändlern oder in Asia-Märkten. Eine kleine ganze Makrele ist eine mögliche Ausweichzutat, ergibt aber keine klassische Sanma-Variante.
Sudachi bringt eine feine, grüne Säure. Falls sie nicht erhältlich ist, kann sie durch Zitrone ersetzt werden; die Säure wirkt dann etwas milder und runder.
Japanischer Rettich ist häufig in Asia-Märkten und größeren Supermärkten erhältlich. Weißer Rettich passt ebenfalls, schmeckt aber meist etwas schärfer und enthält oft mehr Wasser.
Der Geschmack wird kräftiger; das Gericht ist dann keine klassische Sanma-Variante.
Verwende küchenfertige kleine ganze Makrelen und grille sie nach denselben Garhinweisen. Prüfe den Gargrad an der dicksten Stelle, da die Größe abweichen kann.
Die Säure ist milder und etwas runder als bei Sudachi.
Schneide die Zitrone in Spalten und serviere sie wie die Sudachi zum fertigen Fisch.
Der Rettich kann schärfer schmecken und mehr Wasser enthalten.
Reibe den weißen Rettich grob und drücke überschüssige Flüssigkeit vor dem Servieren leicht aus.
Den Rost gründlich reinigen, vollständig vorheizen und den Fisch erst wenden, wenn sich die Haut leicht lösen lässt.
Gelöste Haut vorsichtig weitergrillen und den Fisch mit zwei Wendern stützen; die Optik kann beeinträchtigt sein, der Fisch kann dennoch gar werden.
Bei Flammenbildung den Fisch kurz an den kühleren Rand ziehen und anschließend weitergrillen.
Verkohlte Haut vorsichtig entfernen und den Fisch am kühleren Rand bis zum sicheren Gargrad fertiggrillen.
Ab der angegebenen Grillzeit die dickste Stelle mit dem Thermometer prüfen und nur in kurzen Intervallen nachgaren.
Den Fisch sofort mit Daikon und Zitrus servieren; die Säure und Feuchtigkeit der Beilage mildern den trockenen Eindruck.
Eine kleine ganze Makrele kann nach demselben Grundprinzip direkt gegrillt werden.
Sudachi wird durch Zitrone ersetzt, wenn die japanische Zitrusfrucht nicht verfügbar ist.
Die Qualität von Haut und Textur leidet nach dem Einfrieren und erneuten Erwärmen; das Rezept ist auf unmittelbares Servieren ausgelegt.
Häufig gefragt
Sanma ist der Pazifische Makrelenhecht, ein fettreicher kleiner Meeresfisch, der sich gut zum Grillen im Ganzen eignet.
Sudachi kann durch 1/2 Zitrone ersetzt werden. Die Säure ist dann etwas milder und runder.
Die dickste Stelle soll mindestens 63 °C erreichen. Außerdem soll das Fleisch undurchsichtig sein und sich leicht von der Mittelgräte lösen.
Ja. Weißer Rettich ist eine passende Alternative, schmeckt meist etwas schärfer und enthält oft mehr Wasser.
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