Ganzer Fisch
Der Wolfsbarsch bleibt ganz und wird ausgenommen aufgespießt. Die Haut vor dem Grillen nur flach einritzen, damit sie möglichst unversehrt bleibt.
Bayerischer Fisch vom Feuer
Ganzer Wolfsbarsch wird auf einem Holzstab über gleichmäßiger Holzkohlenglut gegrillt und direkt mit Zitronenspalten serviert. Knusprige Haut, saftiges Fleisch und eine feine Rauchnote machen diese eigenständige Fischvariante zum rustikalen Grillgericht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Steckerlfisch gehört in Bayern zur bodenständigen Fest- und Biergartenküche: Ganze Fische werden auf Holzstäbe gesteckt und über Holzkohle oder Holzglut gegart. Diese Variante verwendet Wolfsbarsch, einen geeigneten Meeresfisch mit festem Fleisch, ohne ihn als ursprünglichen bayerischen Fisch auszugeben. Über der Glut wird die Haut knusprig, während das Fleisch saftig bleibt und eine feine Rauchnote annimmt.
Die Haut ist goldbraun und knusprig, das Fleisch saftig und fest mit mildem, aromatischem Fischgeschmack. Zitrone bringt Frische, Petersilie eine grüne Kräuternote und die Holzkohle eine dezente Rauchnote.
Schritt für Schritt
Die Holzstäbe mindestens 4 Stunden vollständig in Wasser legen. Verwende nur unbehandeltes, lebensmittelechtes Holz. Die Spitzen kurz vor dem Aufspießen dünn mit Öl bestreichen.
Wichtig: Nur unbehandeltes, lebensmittelechtes Holz verwenden.
Die Wolfsbarsche innen und außen kalt abspülen und gründlich trocken tupfen. Die Haut auf beiden Seiten jeweils drei- bis viermal schräg einritzen, ohne tief ins Fleisch zu schneiden.
Wichtig: Rohe Fische nach der Vorbereitung nicht mit verzehrfertigen Lebensmitteln oder Oberflächen in Kontakt bringen.
Salz und Pfeffer vermischen. Die Fische innen und außen damit würzen. Eine Zitrone in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit je einem Petersilienzweig in die Bauchhöhlen legen. Die zweite Zitrone in Spalten schneiden und zum Servieren beiseitelegen.
Die Spitze eines Holzstabs durch das Maul führen und möglichst dicht am Rückgrat durch das Fleisch schieben, bis sie nahe der Schwanzflosse wieder austritt. Die Haut soll dabei möglichst unversehrt bleiben. Die Fische außen dünn mit dem restlichen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Aufspießen vorsichtig arbeiten; die Stabspitze kann scharf sein.
Einen Holzkohlegrill oder eine Feuerschale mit Grillhalterung vorbereiten. Die Fische erst auflegen, wenn eine gleichmäßige Glut ohne offene Flammen entstanden ist. Bei etwa 30 cm Abstand sollte die Hand über der Glut ungefähr 3–4 Sekunden aushalten, bevor es zu heiß wird.
Wichtig: Nur im Freien und auf einer standsicheren, feuerfesten Unterlage grillen. Die Fische nicht über offenen Flammen garen.
Die Stäbe schräg über die Glut legen und die Fische alle 3–4 Minuten vorsichtig drehen. Je nach Größe und Hitze 20–30 Minuten grillen. Die Haut soll rundum gebräunt und knusprig sein, das Fleisch an der dicksten Stelle nicht mehr glasig. Mit einem Thermometer mindestens 63 °C Kerntemperatur prüfen; alternativ lässt sich die Rückenflosse leicht herausziehen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum gebräunt und knusprig, das Fleisch an der dicksten Stelle nicht mehr glasig; die Rückenflosse lässt sich alternativ leicht herausziehen.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und die Kerntemperatur im dicksten Teil prüfen.
Die fertigen Fische kurz neben der Glut ruhen lassen. Direkt vom Stab oder auf Tellern mit den Zitronenspalten servieren.
Gut zu wissen
Der Wolfsbarsch bleibt ganz und wird ausgenommen aufgespießt. Die Haut vor dem Grillen nur flach einritzen, damit sie möglichst unversehrt bleibt.
Die Holzstäbe müssen unbehandelt und lebensmittelecht sein. Als Alternative sind flache Metallspieße vorgesehen.
Eine Zitrone wird in Scheiben für die Bauchhöhlen geschnitten, die zweite in Spalten zum Servieren.
Die Fische lassen sich ohne Wässerungszeit aufspießen; die Rauchnote und das Grillen über der Glut bleiben erhalten.
Vier flache Metallspieße anstelle der Holzstäbe verwenden. Die Spitzen nicht ölen, sofern der Hersteller dies nicht vorsieht, und die Fische ebenso dicht am Rückgrat aufspießen.
Erst grillen, wenn eine gleichmäßige Glut ohne offene Flammen entstanden ist.
Die Fische vorsichtig an einen weniger heißen Rand der Glut legen und dort fertig garen.
Den Stab möglichst nah am Rückgrat durch das Fleisch schieben und alle 3–4 Minuten vorsichtig drehen.
Die Grillzeit an Größe und Hitze anpassen und die Kerntemperatur prüfen.
Den Fisch weiter über der Glut garen, bis das Fleisch nicht mehr glasig ist und mindestens 63 °C Kerntemperatur erreicht sind.
Für eine wiederverwendbare Variante werden flache Metallspieße statt gewässerter Holzstäbe verwendet.
Häufig gefragt
Die unbehandelten, lebensmittelechten Holzstäbe werden mindestens 4 Stunden vollständig in Wasser gelegt, bevor die Fische aufgespießt werden.
Ja. Flache Metallspieße sind als Alternative zu den Holzstäben vorgesehen; die Wässerungszeit entfällt.
Die Haut soll rundum gebräunt und knusprig sein, das Fleisch an der dicksten Stelle nicht mehr glasig. Mit einem Thermometer mindestens 63 °C Kerntemperatur prüfen oder die Rückenflosse vorsichtig herausziehen.
Nein. Die Fische erst auflegen, wenn eine gleichmäßige Glut ohne offene Flammen entstanden ist.
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