Honig erst spät glasieren
Die süße Marinade erst in den letzten 3–5 Minuten dünn aufpinseln. So kann sie haften und glänzen, ohne über der direkten Holzkohlehitze zu schnell zu verbrennen.
Kenianische Grill-Hähnchenflügel
Würzige Hähnchenflügel werden zweizonig auf echter Holzkohle gegrillt und zum Schluss mit einer süß-scharfen Limetten-Glasur bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne kenianische Grillvariante verbindet rauchige Holzkohlehitze mit Chili, Limette, Knoblauch, Sojasauce und Honig. Die Flügel garen zunächst indirekt und rösten anschließend direkt, damit die Haut Farbe bekommt und die Glasur erst am Ende anzieht.
Die Flügel schmecken würzig, pikant und limettenfrisch, mit einer leicht klebrigen Honigglasur und gerösteten, rauchigen Noten von der Holzkohle.
Schritt für Schritt
Sojasauce, Honig, Chiliflocken, Limettensaft, Knoblauch, Olivenöl, Salz und schwarzen Pfeffer in der Rührschüssel verrühren. 4 EL der Mischung in die saubere kleine Schale geben, abdecken und bis zum Glasieren kalt stellen.
Wichtig: Die für die Glasur bestimmte Portion sauber abnehmen, bevor die Hähnchenflügel mit der restlichen Marinade vermengt werden.
Die Hähnchenflügel mit der übrigen Marinade gründlich vermengen. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Rohes Geflügel ausschließlich gekühlt marinieren.
Einen Holzkohlegrill für zwei Zonen vorbereiten und auf etwa 200–220 °C bringen. Den Rost reinigen und dünn mit neutralem Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Grillzange und geeignete Schutzhandschuhe verwenden.
Die Flügel aus der Marinade nehmen und überschüssige Marinade abtropfen lassen. Die benutzte Marinade entsorgen. Die Flügel zunächst auf die indirekte Grillzone legen, den Deckel schließen und 12–15 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind nach dem indirekten Garen sichtbar angezogen, aber noch nicht vollständig gebräunt.
Wichtig: Benutzte Marinade nicht weiterverwenden und nicht als Glasur einsetzen.
Die Flügel auf die direkte Grillzone legen und weitere 5–8 Minuten grillen. Dabei regelmäßig wenden. In den letzten 3–5 Minuten die zurückbehaltene Marinade dünn aufpinseln, damit die Glasur anzieht und nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und die Glasur haftet sichtbar an den Flügeln, ohne schwarz zu werden.
Wichtig: Die Flügel während des Glasierens regelmäßig wenden und die Glasur nicht über der stärksten Flamme verbrennen lassen.
Am dicksten Stück prüfen, ob mindestens 75 °C Kerntemperatur erreicht sind. Die Flügel vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Am dicksten Stück werden mindestens 75 °C Kerntemperatur erreicht.
Wichtig: Geflügel erst servieren, wenn am dicksten Stück mindestens 75 °C Kerntemperatur erreicht sind.
Gut zu wissen
Die süße Marinade erst in den letzten 3–5 Minuten dünn aufpinseln. So kann sie haften und glänzen, ohne über der direkten Holzkohlehitze zu schnell zu verbrennen.
Chiliflocken und Limettensaft prägen den Geschmack der Glasur. Für ein gleichmäßigeres Ergebnis die Mischung vor dem Auftragen nochmals verrühren.
Die Glasur bleibt säuerlich, schmeckt aber weniger limettentypisch und etwas geradliniger.
Den Limettensaft im gleichen Volumen durch frisch gepressten Zitronensaft ersetzen.
Die Glasur wird etwas dünnflüssiger und erhält eine andere karamellige Süße.
Ahornsirup im gleichen Gewicht verwenden und die Glasur besonders dünn auftragen.
Die Würze bleibt kräftig und meist etwas vollmundiger.
Sojasauce im gleichen Volumen durch Tamari ersetzen; für eine glutenfreie Zubereitung die Produktkennzeichnung prüfen.
Die Glasur erst in den letzten 3–5 Minuten und nur dünn aufpinseln.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Flügel mit einer frischen, dünnen Schicht der zurückbehaltenen Glasur fertigstellen, sofern sie noch nicht mit rohem Hähnchen in Kontakt war.
Die 4 EL Glasur gleich zu Beginn in eine separate saubere Schale geben.
Zuerst indirekt mit geschlossenem Deckel garen und erst anschließend direkt bräunen.
Die Flügel zurück auf die indirekte Zone legen und bei geschlossenem Deckel weitergaren, bis die Kerntemperatur geprüft werden kann.
Am dicksten Stück messen und den Knochen mit der Messspitze vermeiden.
Die Flügel weitergrillen und die Temperatur erneut am dicksten Stück prüfen.
Die Flügel können abgedeckt bis zu 2 Stunden im Kühlschrank mariniert werden. Die für die Glasur zurückbehaltene Portion separat und sauber gekühlt aufbewahren.
Häufig gefragt
Die indirekte Zone gart die Flügel zunächst gleichmäßig. Auf der direkten Zone bekommen Haut und Glasur anschließend Farbe, ohne dass die süße Marinade zu früh verbrennt.
Die zurückbehaltene Marinade wird erst in den letzten 3–5 Minuten des direkten Grillens dünn auf die Flügel gepinselt.
Die Schärfe lässt sich über die Menge der Chiliflocken verändern. Für eine mildere Variante weniger Chiliflocken verwenden; die übrigen Mengen bleiben unverändert.
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