Yaki negi mit Miso-Mayo

Japanische Grillzubereitung

Japanische Langzwiebeln werden auf dem Grill erst indirekt weich, dann direkt kräftig geröstet und mit einer dünnen Miso-Mayo mit Mirin, Sesam und Panko vollendet.

Zum Rezept
Yaki negi mit Miso-Mayo
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 23 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Minuten
Gesamtzeit ca. 38 Minuten
Menge 2 Portionen als Grillbeilage
Gerichtsform und Gerichtsart Gefüllte Einzel- und Hohlstücke
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Nüsse und Samen, Soja
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone, Indirekte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die indirekte Hitze macht die Langzwiebeln weich, ohne dass sie ihre Form verlieren.
  • Direkte Hitze sorgt anschließend für deutliche Röststellen und ein kräftiges Grillaroma.
  • Miso, Mayonnaise und Mirin verbinden sich zu einer würzigen, leicht süßlichen Paste.
  • Sesam und Panko geben der Miso-Mayo zusätzlich Aroma und etwas Struktur.

Yaki negi sind gegrillte Langzwiebeln mit weichem Inneren und kräftigen Röststellen. Hier bekommen sie eine dünne Miso-Mayo mit Mirin und Sesam, die auf dem Grill kurz fest und duftend wird. Warm serviert sind sie ein eigenständiger Gemüsebegleiter vom Grill.

Innen weich und saftig, außen an den Röststellen kräftig gebräunt. Die Miso-Mayo schmeckt würzig, mild salzig und leicht süßlich; Sesam und Panko sorgen für Duft und einen feinen Biss.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Grill vorbereiten

    Bereite einen Grill mit Deckel für indirekte und direkte Hitze bei etwa 200 °C vor. Beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben, beim Gasgrill eine Zone ohne direkte Flamme lassen.

    5 Minuten 200 °C
    • Die indirekte Zone sollte groß genug für alle Zwiebelstücke sein.

    Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Grillhandschuhe oder eine Grillzange verwenden.

  2. Langzwiebeln vorbereiten

    Entferne Wurzelansätze und welke äußere Blätter. Wasche die Zwiebeln gründlich und trockne sie ab. Schneide sie in etwa 5 cm lange Stücke und ritze jedes Stück auf einer Seite längs 2–3 cm tief ein, ohne es vollständig zu teilen.

    8 Minuten
    • Die Einschnitte erleichtern später das Öffnen und Auftragen der Miso-Mayo.
  3. Zwiebeln indirekt grillen

    Bestreiche die Zwiebelstücke dünn mit Sesamöl. Lege sie auf die indirekte Grillzone, schließe den Deckel und grille sie 15–18 Minuten. Wende sie nach etwa 8 Minuten. Die Zwiebeln sollen weich werden, aber ihre Form behalten.

    16 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Zwiebelstücke sind weich, behalten aber ihre Form.

    • Während die Zwiebeln grillen, kann die Miso-Mayo angerührt werden.

    Wichtig: Den Deckel vorsichtig öffnen, da heißer Dampf und Grillhitze entweichen können.

  4. Miso-Mayo anrühren

    Verrühre Miso, Mayonnaise und Mirin in einer kleinen Schüssel zu einer glatten Paste. Hebe Sesam und Panko unter. Die Mischung soll streichfähig, aber nicht flüssig sein.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Paste ist glatt, streichfähig und nicht flüssig.

    • Panko erst nach dem Glattrühren der Grundpaste unterheben.
  5. Zwiebeln direkt rösten

    Lege die Zwiebeln für 1–2 Minuten pro Seite über die direkte Hitze, bis deutliche Röststellen entstehen. Öffne die Einschnitte anschließend vorsichtig mit einer Grillzange.

    3 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Deutliche Röststellen sind sichtbar, ohne dass die Zwiebeln vollständig verbrennen.

    • Die Zwiebeln beim Öffnen nicht zerdrücken; sie sollen als Stücke zusammenhalten.

    Wichtig: Die Zwiebeln und die Grillzange sind sehr heiß.

  6. Miso-Mayo festigen

    Verteile die Miso-Mayo in den geöffneten Einschnitten. Lege die Stücke wieder auf die indirekte Zone, schließe den Deckel und grille sie weitere 2–3 Minuten, bis die Oberfläche leicht gebräunt und die Paste fest geworden ist.

    3 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt und die Paste fest geworden.

    • Die Paste nur dünn in die Einschnitte geben, damit sie nicht herausläuft.

    Wichtig: Beim Öffnen des Deckels vorsichtig mit heißem Dampf umgehen.

  7. Ruhen lassen und servieren

    Lass die Yaki negi 2 Minuten ruhen und serviere sie warm.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Paste ist gesetzt, die Zwiebeln sind warm und weich.

    • Am besten direkt nach der kurzen Ruhezeit servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Miso nach Geschmack auswählen: Helles Miso schmeckt mild und leicht süßlich. Dunkleres Miso macht die Paste kräftiger und salziger.
  • Indirekte und direkte Hitze kombinieren: Die indirekte Zone gart die Zwiebeln weich, während die direkte Zone anschließend für die kräftigen Röststellen sorgt.

Zutatenwissen

Langzwiebel oder junger Lauch

Japanische Langzwiebeln können durch junge Lauchstangen ersetzt werden. Wichtig sind möglichst dicke Stangen, die beim indirekten Grillen weich werden, aber ihre Form behalten.

Im Asia-Regal erhältlich

Miso und Mirin stehen meist im Asia-Regal größerer Supermärkte, in japanischen oder allgemeinen Asia-Läden sowie in gut sortierten Online-Shops.

Sinnvolle Alternativen

junge Lauchstangen

Der Geschmack wird etwas lauchiger und milder, die Grillmethode bleibt gleich.

Junge Lauchstangen gründlich waschen, in etwa 5 cm lange Stücke schneiden und wie die Langzwiebeln indirekt und direkt grillen.

dunkleres Miso

Die Miso-Mayo schmeckt kräftiger und salziger.

Dunkleres Miso in gleicher Menge verwenden und die fertige Paste vor dem Auftragen abschmecken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Zwiebeln werden außen dunkel, bleiben innen aber fest.

Die Zwiebeln zuerst auf der indirekten Zone weich grillen und erst danach kurz direkt rösten.

Die Zwiebeln zurück auf die indirekte Zone legen und bei geschlossenem Deckel weitergaren, bis sie weich sind.

Die Miso-Mayo läuft aus den Einschnitten heraus.

Sesam und Panko vollständig unterheben und die Paste nur dünn in die geöffneten Einschnitte geben.

Die Stücke vorsichtig zurück auf die indirekte Zone legen und die Paste länger festigen lassen.

Die Zwiebelstücke brechen beim Öffnen auseinander.

Erst nach dem indirekten Garen öffnen und die Einschnitte vorsichtig mit der Grillzange auseinanderziehen.

Varianten

Kräftigere Miso-Mayo

Mit dunklerem Miso wird die Paste herzhafter, kräftiger und salziger.

Servieren und kombinieren

  • Warm als Grillbeilage servieren: Die Yaki negi nach der zweiminütigen Ruhezeit warm und als eigenständigen Gemüsebegleiter vom Grill servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Soja: enthält · Miso ist ein fermentiertes Sojaprodukt.
  • Sesam: enthält
  • Weizen und Gluten: enthält · Panko ist japanisches Paniermehl und wird üblicherweise aus Weizen hergestellt.
  • Ei: uncertain · Die verwendete Mayonnaise kann Ei enthalten; die Produktkennzeichnung prüfen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wo finde ich Miso und Mirin?

Miso und Mirin stehen meist im Asia-Regal größerer Supermärkte, in japanischen oder allgemeinen Asia-Läden sowie in gut sortierten Online-Shops.

Kann ich dunkleres Miso verwenden?

Ja. Dunkleres Miso macht die Paste kräftiger und salziger. Verwende es in gleicher Menge und schmecke die Paste vor dem Auftragen ab.

Kann ich japanische Langzwiebeln ersetzen?

Ja. Junge, möglichst dicke Lauchstangen eignen sich als Ersatz. Sie werden ebenfalls in etwa 5 cm lange Stücke geschnitten und auf dem Grill weich gegart.

Aus unserer Küche

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