Pebre

Chilenische Grillsauce

Frisch gehackte chilenische Würzsauce aus Tomaten, Zwiebel, grünem Ají, Kräutern, Knoblauch, Olivenöl und Rotweinessig. Pebre wird zimmerwarm als würziger Begleiter zu gegrilltem Fleisch und Choripán serviert.

Zum Rezept
Pebre chileno
Vorbereitung 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Menge ca. 6 bis 8 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das grobe Hacken bewahrt die saftige, bissfeste Struktur der Tomaten und Zwiebeln.
  • Öl und Rotweinessig verbinden die frischen Zutaten und verteilen Säure und Würze gleichmäßig.
  • Die 30-minütige Ziehzeit lässt Kräuter, Ají, Knoblauch und Zwiebel aromatisch zusammenfinden.
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer runden die Sauce ab, ohne die Frische der Zutaten zu überdecken.

Pebre bleibt in dieser grob gehackten Variante saftig und bissfest. Tomate, Zwiebel, Koriander, Petersilie, Ají und Knoblauch werden mit Olivenöl und Rotweinessig angemacht und anschließend 30 Minuten gezogen, damit sich die Aromen verbinden, ohne dass die Zutaten verkochen.

Saftig und stückig, mit frischer Kräuternote, deutlicher Säure und einer je nach Ají dosierbaren Schärfe. Die Tomate bringt Fruchtigkeit, während Zwiebel und Knoblauch für Würze und Biss sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Tomaten vorbereiten

    Tomaten waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln.

    • Die Tomaten nicht pürieren, damit Pebre stückig und bissfest bleibt.
  2. Gemüse und Kräuter hacken

    Zwiebel schälen und fein würfeln. Ají längs halbieren, nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen und fein hacken. Knoblauch, Koriander und Petersilie ebenfalls fein hacken.

    • Für mehr Schärfe die Kerne des Ají teilweise oder vollständig in der Schote lassen.
  3. Dressing anrühren

    Rotweinessig, Salz, Pfeffer und Olivenöl in der Rührschüssel verrühren.

    • Zuerst Salz und Essig verrühren, damit sich das Salz gleichmäßig verteilt.
  4. Pebre mischen

    Tomaten, Zwiebel, Ají, Knoblauch, Koriander und Petersilie zum Dressing geben und gründlich vermengen. Die Sauce soll gehackt und saftig bleiben, nicht püriert werden.

    • Vorsichtig unterheben, damit die Tomatenstücke ihre Form behalten.
  5. Ziehen lassen und servieren

    Pebre 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen und vor dem Servieren nochmals umrühren. Zu gegrilltem Rind, Schwein, Geflügel, Würsten oder Choripán reichen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind aromatisch verbunden, bleiben aber frisch und stückig.

    • Während der Ziehzeit kann die Sauce bei Zimmertemperatur ruhen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Ziehzeit einhalten: Die 30-minütige Ziehzeit ist Teil der Gesamtzeit und sorgt dafür, dass Säure, Kräuter, Ají, Zwiebel und Knoblauch miteinander verschmelzen.
  • Nicht pürieren: Pebre wird grob gehackt und vermengt. Durch Pürieren würde die frische, stückige Konsistenz verloren gehen.

Zutatenwissen

Schärfe des Ají

Die Schärfe lässt sich über Sorte und Kernmenge steuern. Für ein milderes Ergebnis die Kerne entfernen; für mehr Schärfe einen Teil davon mitverwenden.

Tomaten vorbereiten

Das Entfernen der Kerne hält Pebre konzentriert und stückig. Sehr wasserreiche Tomaten können die Sauce stärker verflüssigen.

Sinnvolle Alternativen

Jalapeño

Die Sauce wird meist etwas fruchtiger und kann je nach Sorte deutlich schärfer ausfallen.

Jalapeño längs halbieren, nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen und fein hacken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Pebre wird breiig statt grob und stückig.

Tomaten, Zwiebel, Ají und Kräuter nur fein hacken und anschließend vorsichtig vermengen.

Zusätzliche fein gewürfelte Tomate und Zwiebel unterheben, falls vorhanden.

Die Sauce ist schärfer als gewünscht.

Kerne nach gewünschter Schärfe entfernen und den Ají zunächst zurückhaltend dosieren.

Mit zusätzlicher Tomate und Zwiebel strecken und anschließend erneut abschmecken.

Die einzelnen Aromen wirken noch unverbunden.

Die Sauce 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Noch 30 Minuten ziehen lassen und vor dem Servieren erneut umrühren.

Varianten

Mildes Pebre

Eine mildere Variante mit vollständig entkerntem grünem Ají und zurückhaltender Schärfe.

Pebre mit Jalapeño

Jalapeño ersetzt den grünen Ají und gibt der Sauce eine fruchtigere, je nach Sorte schärfere Note.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrilltem Fleisch: Pebre zimmerwarm zu gegrilltem Rind, Schwein oder Geflügel reichen. Die frische Säure ergänzt kräftige Röstaromen.
  • Zu Würsten und Choripán: Als eigenständigen würzigen Begleiter zu gegrillten Würsten oder Choripán servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was kann ich statt Ají verde verwenden?

Jalapeño eignet sich als Ersatz in gleicher Menge. Die Sauce wird damit meist etwas fruchtiger und kann je nach Sorte schärfer werden.

Wie lässt sich die Schärfe von Pebre steuern?

Die Schärfe hängt vor allem von der Ají-Sorte und der Kernmenge ab. Für eine mildere Sauce die Kerne vollständig entfernen.

Soll Pebre püriert werden?

Nein. Die Zutaten werden grob beziehungsweise fein gehackt und nur vermengt, damit die Sauce saftig und bissfest bleibt.

Aus unserer Küche

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