Schärfe des Ají
Die Schärfe lässt sich über Sorte und Kernmenge steuern. Für ein milderes Ergebnis die Kerne entfernen; für mehr Schärfe einen Teil davon mitverwenden.
Chilenische Grillsauce
Frisch gehackte chilenische Würzsauce aus Tomaten, Zwiebel, grünem Ají, Kräutern, Knoblauch, Olivenöl und Rotweinessig. Pebre wird zimmerwarm als würziger Begleiter zu gegrilltem Fleisch und Choripán serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pebre bleibt in dieser grob gehackten Variante saftig und bissfest. Tomate, Zwiebel, Koriander, Petersilie, Ají und Knoblauch werden mit Olivenöl und Rotweinessig angemacht und anschließend 30 Minuten gezogen, damit sich die Aromen verbinden, ohne dass die Zutaten verkochen.
Saftig und stückig, mit frischer Kräuternote, deutlicher Säure und einer je nach Ají dosierbaren Schärfe. Die Tomate bringt Fruchtigkeit, während Zwiebel und Knoblauch für Würze und Biss sorgen.
Schritt für Schritt
Tomaten waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln.
Zwiebel schälen und fein würfeln. Ají längs halbieren, nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen und fein hacken. Knoblauch, Koriander und Petersilie ebenfalls fein hacken.
Rotweinessig, Salz, Pfeffer und Olivenöl in der Rührschüssel verrühren.
Tomaten, Zwiebel, Ají, Knoblauch, Koriander und Petersilie zum Dressing geben und gründlich vermengen. Die Sauce soll gehackt und saftig bleiben, nicht püriert werden.
Pebre 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen und vor dem Servieren nochmals umrühren. Zu gegrilltem Rind, Schwein, Geflügel, Würsten oder Choripán reichen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind aromatisch verbunden, bleiben aber frisch und stückig.
Gut zu wissen
Die Schärfe lässt sich über Sorte und Kernmenge steuern. Für ein milderes Ergebnis die Kerne entfernen; für mehr Schärfe einen Teil davon mitverwenden.
Das Entfernen der Kerne hält Pebre konzentriert und stückig. Sehr wasserreiche Tomaten können die Sauce stärker verflüssigen.
Die Sauce wird meist etwas fruchtiger und kann je nach Sorte deutlich schärfer ausfallen.
Jalapeño längs halbieren, nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen und fein hacken.
Tomaten, Zwiebel, Ají und Kräuter nur fein hacken und anschließend vorsichtig vermengen.
Zusätzliche fein gewürfelte Tomate und Zwiebel unterheben, falls vorhanden.
Kerne nach gewünschter Schärfe entfernen und den Ají zunächst zurückhaltend dosieren.
Mit zusätzlicher Tomate und Zwiebel strecken und anschließend erneut abschmecken.
Die Sauce 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
Noch 30 Minuten ziehen lassen und vor dem Servieren erneut umrühren.
Eine mildere Variante mit vollständig entkerntem grünem Ají und zurückhaltender Schärfe.
Jalapeño ersetzt den grünen Ají und gibt der Sauce eine fruchtigere, je nach Sorte schärfere Note.
Häufig gefragt
Jalapeño eignet sich als Ersatz in gleicher Menge. Die Sauce wird damit meist etwas fruchtiger und kann je nach Sorte schärfer werden.
Die Schärfe hängt vor allem von der Ají-Sorte und der Kernmenge ab. Für eine mildere Sauce die Kerne vollständig entfernen.
Nein. Die Zutaten werden grob beziehungsweise fein gehackt und nur vermengt, damit die Sauce saftig und bissfest bleibt.
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