Cayenne-Pfeffersauce
Gesucht ist eine dünnflüssige, scharfe Cayenne-basierte Hot Sauce. Eine Louisiana-style Hot Sauce funktioniert ebenfalls, kann aber etwas essigbetonter oder milder schmecken.
US-amerikanische Grillküche
Gegrillte Hähnchenflügel mit knusprig gebräunter Haut, scharfer Buffalo-Buttersauce, BlauschimmelkäseGereifter Käse mit charakteristischen blaugrünen Edelschimmelkulturen und kräftigem Aroma.-Dip sowie Sellerie- und Möhrenstiften.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillte Buffalo Wings verbinden kräftig gewürzte Hähnchenflügel mit einer scharfen, buttrigen Cayenne-PfeffersauceGesucht ist eine dünnflüssige, scharfe Cayenne-basierte Hot Sauce.. In dieser eigenständigen US-Variante werden Drumettes und Flats im Zweizonen-Grill zuerst direkt gebräunt und anschließend indirekt fertig gegart. Der Blauschimmelkäse-Dip sowie Sellerie- und Möhrenstifte ergänzen die Wings als klassischer, frischer Ausgleich zur Schärfe.
Die Wings schmecken würzig, pikant und buttrig, mit gebräunter Haut und saftigem Fleisch. Die Sauce haftet glänzend an der Oberfläche; der cremige, salzig-würzige Blauschimmelkäse-Dip sowie knackiger Sellerie und süßliche Möhren runden das kräftige Aroma ab.
Schritt für Schritt
Saure Sahne, Mayonnaise, Blauschimmelkäse, Zitronensaft, fein geriebenen Knoblauch, Salz und Pfeffer in der mittleren Schüssel verrühren. Den Dip abdecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Wichtig: Den Dip bis zum Servieren gekühlt halten.
Falls die Flügel noch ganz sind, die Flügelspitzen an den Gelenken abtrennen und für Fond aufbewahren oder verwerfen. Drumettes und Flats mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Mit Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver gleichmäßig vermengen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist möglichst trocken und die Würzung gleichmäßig verteilt.
Wichtig: Hände, Brett und Messer nach dem Kontakt mit rohem Geflügel gründlich reinigen.
Den Grill für indirektes und direktes Grillen auf etwa 200 °C vorheizen. Beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben, beim Gasgrill eine heiße und eine ausgeschaltete Zone einrichten. Den Rost reinigen und dünn ölen.
Daran erkennst du es: Eine klar getrennte direkte und indirekte Grillzone ist eingerichtet.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Handschuhe verwenden.
Die Flügel über der direkten Hitze 5 bis 7 Minuten grillen und dabei mehrfach wenden, bis die Haut gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum gebräunt, ohne stark zu verkohlen.
Wichtig: Die Wings sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart.
Die Flügel in die indirekte Zone legen, den Deckel schließen und 20 bis 25 Minuten weitergrillen. Währenddessen können die Buffalo-Buttersauce und die Beilagen vorbereitet werden. Die Flügel sind fertig, wenn sie im dicksten Stück mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht haben.
Daran erkennst du es: Im dicksten Stück mindestens 74 °C Kerntemperatur; die Haut bleibt gebräunt und das Fleisch ist durchgegart.
Wichtig: Geflügel erst aus dem Grill nehmen, wenn die Kerntemperatur von mindestens 74 °C erreicht ist.
Butter, Cayenne-Pfeffersauce und Apfelessig in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen und glatt verrühren. Die Sauce soll heiß und verbunden sein, aber nicht sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Butter und Sauce sind glatt verbunden, ohne dass die Mischung sprudelnd kocht.
Wichtig: Den Topf vorsichtig handhaben; die Sauce kann sehr heiß sein.
Die fertigen Flügel in die große Schüssel geben und mit etwa zwei Dritteln der Buffalo-Buttersauce vermengen. 5 Minuten ruhen lassen, damit die Sauce an der Haut haftet. Danach die restliche Sauce unterheben.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an der Haut und die Wings bleiben heiß.
Die Buffalo Wings sofort mit dem Blauschimmelkäse-Dip sowie Sellerie- und Möhrenstiften servieren.
Gut zu wissen
Gesucht ist eine dünnflüssige, scharfe Cayenne-basierte Hot Sauce. Eine Louisiana-style Hot Sauce funktioniert ebenfalls, kann aber etwas essigbetonter oder milder schmecken.
Der Käse bringt den kräftig-salzigen, cremigen Gegenpol zur scharfen Sauce. Je nach Sorte kann der Dip mild-cremig oder deutlich würziger ausfallen.
Das Salz für die Wings und das Salz für den Dip bleiben als getrennte Zutatenmengen erhalten. So lässt sich der Dip unabhängig von der Würzung des Fleisches abschmecken.
Die Sauce kann etwas essigbetonter und je nach Produkt milder ausfallen.
Die Louisiana-style Hot Sauce im gleichen Volumen verwenden und die Schärfe vor dem Vermengen prüfen.
Der Eigengeschmack des Öls tritt weniger hervor.
Das Olivenöl im gleichen Volumen durch ein neutrales Pflanzenöl ersetzen.
Die Wings mit Küchenpapier trocknen und mit Abstand auf den Rost legen.
Die Wings länger in der indirekten Zone fertig garen und erst danach mit der Sauce wenden.
Die Sauce nur vorsichtig erwärmen und erst nach dem Garen unterheben.
Eine neue kleine Menge Sauce zubereiten und die verbrannte Sauce nicht weiterverwenden.
Nach dem indirekten Garen die Kerntemperatur im dicksten Stück messen.
Die Wings zurück in die indirekte Zone legen und bis mindestens 74 °C Kerntemperatur weitergaren.
Die Wings möglichst locker verteilen und bei Bedarf in mehreren Durchgängen grillen.
Die Wings in eine gleichmäßige Lage bringen und die indirekte Garphase verlängern.
Eine mildere Version mit weniger scharfer Cayenne-Pfeffersauce und stärkerem Butteranteil im Verhältnis der Sauce.
Eine deutlich schärfere Version für Gäste, die mehr Chiliintensität wünschen.
Die Wings werden besonders sorgfältig getrocknet und mit ausreichend Abstand gegrillt, bevor die Sauce dazukommt.
Den Blauschimmelkäse-Dip bis zu 24 Stunden vorher zubereiten, abdecken und gekühlt lagern. Sellerie und Möhren können ebenfalls vorab geschnitten und abgedeckt gekühlt werden. Die Wings möglichst erst kurz vor dem Grillen würzen und grillen.
Übrig gebliebene Wings und Dip getrennt voneinander zügig abkühlen lassen und gekühlt aufbewahren. Die Wings vor dem Servieren vollständig durcherhitzen.
Geflügelreste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren ist für diese Zubereitung nicht vorgesehen, da Haut und Buffalo-Sauce beim Auftauen deutlich an Textur verlieren können.
Häufig gefragt
Am besten passt eine dünnflüssige, scharfe Cayenne-Pfeffersauce. Eine Louisiana-style Hot Sauce ist eine passende Alternative und kann etwas essigbetonter oder milder schmecken.
Die direkte Zone sorgt für gebräunte Haut. In der indirekten Zone garen die Wings anschließend gleichmäßiger durch, ohne dass die Oberfläche zu schnell verbrennt.
Die Sauce wird erst nach dem vollständigen Garen untergehoben. So verbrennt sie nicht auf dem Grill und haftet besser an der Haut.
Die Wings sind fertig, wenn sie im dicksten Stück mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht haben. Die Grillzeit von 20 bis 25 Minuten in der indirekten Zone ist ein Richtwert.
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