Bierauswahl
Mohrenbier ist im Rezept als dunkles Vorarlberger Bier vorgesehen. Ein anderes dunkles Bier verändert die Marinade je nach Sorte in Richtung süßer, röstiger oder kräftiger.
Geflügel vom Grill · Vorarlberg
Biermarinierte Hühnerschenkel, Bruststücke und Flügel werden zunächst indirekt und anschließend kurz direkt gegrillt, bis die Haut knusprig und das Fleisch durchgegart ist.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bier, grober Dijon-Senf, Knoblauch und Rosmarin geben den Hühnerteilen eine würzige, malzige Marinade. Die Stücke garen zuerst bei geschlossenem Deckel in der indirekten Grillzone und erhalten zum Schluss über direkter Hitze eine knusprige Haut.
Würzig, malzig und leicht rauchig vom Grill, mit aromatischem Rosmarin und Knoblauch. Die Haut wird knusprig und gebräunt, während das Fleisch saftig und vollständig gegart bleibt.
Schritt für Schritt
Die Hühnerschenkel, Bruststücke und Flügel nicht abspülen, sondern mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Bei den Schenkeln die dicke Haut an zwei Stellen leicht einschneiden, damit die Marinade besser an das Fleisch gelangt.
Wichtig: Rohes Geflügel nicht abspülen, damit Spritzwasser nicht unnötig verteilt wird.
Bier, Rapsöl, Senf, Paprikapulver, Currypulver, Pfeffer und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Die Zwiebel grob hacken, den Knoblauch leicht andrücken und beides mit Lorbeerblättern und Rosmarinzweigen zur Marinade geben.
Die Geflügelteile in die Marinade legen und vollständig bedecken. Die Schüssel abdecken und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Das Fleisch während dieser Zeit ein- bis zweimal wenden.
Wichtig: Das Geflügel während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Den Grill für indirekte Hitze bei 180 bis 200 °C vorbereiten. Beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben; beim Gasgrill nur die äußeren Brenner einschalten. Der Deckel bleibt während des indirekten Garens geschlossen.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Glut, Brennern und Grillrost hitzebeständige Ausrüstung verwenden.
Die Hühnerteile aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen. Die Marinade entsorgen. Die Haut mit den zurückbehaltenen 2 EL Rapsöl dünn bestreichen.
Wichtig: Die benutzte Marinade nicht weiterverwenden oder als Sauce servieren.
Die Stücke mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen. Schenkel, Bruststücke und Flügel zunächst 30 bis 40 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen und nach etwa 15 Minuten einmal wenden. Die Temperatur an der dicksten Stelle messen, ohne den Knochen zu berühren. Bruststücke sind bei 74 bis 75 °C, Schenkel und Flügel bei etwa 78 bis 80 °C gar.
Daran erkennst du es: Bruststücke erreichen 74 bis 75 °C; Schenkel und Flügel etwa 78 bis 80 °C Kerntemperatur.
Wichtig: Jedes Teil an der dicksten Stelle prüfen und den Knochen beim Messen nicht berühren.
Sobald ein Stück seine Zieltemperatur erreicht hat, kurz vom Grill nehmen oder an den Rand legen. Die noch nicht ausreichend gebräunten Stücke jeweils 1 bis 3 Minuten pro Seite über direkte mittlere Hitze legen, bis die Haut knusprig ist. Bei aufflammendem Fett sofort zurück in die indirekte Zone wechseln.
Daran erkennst du es: Die Haut ist sichtbar gebräunt und knusprig, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett das Geflügel sofort aus der direkten Zone nehmen.
Die fertigen Hühnerteile 5 Minuten ruhen lassen und anschließend heiß servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch bleibt beim Anschneiden saftig und ist vollständig durchgegart.
Gut zu wissen
Mohrenbier ist im Rezept als dunkles Vorarlberger Bier vorgesehen. Ein anderes dunkles Bier verändert die Marinade je nach Sorte in Richtung süßer, röstiger oder kräftiger.
Das zurückbehaltene Öl wird erst nach dem Abtrocknen dünn auf die Haut gestrichen. So kann die Haut in der direkten Schlussphase besser bräunen.
Die Marinade kann je nach Bier süßer, röstiger oder kräftiger schmecken.
Mohrenbier im gleichen Volumen durch ein anderes dunkles Bier ersetzen und die Marinier- und Grillführung unverändert beibehalten.
Die gebrauchte Marinade nach dem Herausnehmen des rohen Geflügels entsorgen.
Keine sichere Weiterverwendung versuchen; stattdessen eine neue, unbenutzte Sauce zubereiten.
Die Stücke sorgfältig trocken tupfen, dünn ölen und am Ende kurz direkt grillen.
Die Haut kurz und aufmerksam über direkter mittlerer Hitze nachbräunen.
Die Kerntemperatur jedes Stücks einzeln an der dicksten Stelle messen.
Nicht ausreichend gegarte Stücke zurück in die indirekte Zone legen und erneut messen.
Die Stücke nur kurz direkt grillen und bei Flammen sofort in die indirekte Zone wechseln.
Geflügel aus der direkten Zone nehmen und mit geschlossenem Deckel indirekt fertig garen.
Die gemischte Auswahl wird auf Hühnerschenkel mit Haut und Knochen konzentriert.
Das Vorarlberger Bier wird durch ein anderes dunkles Bier ersetzt.
Das Geflügel kann bis zu 24 Stunden vor dem Grillen in die Marinade gelegt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Häufig gefragt
Ja. Ein anderes dunkles Bier kann im gleichen Volumen verwendet werden. Die Marinade schmeckt dann je nach Sorte etwas süßer, röstiger oder kräftiger.
Die indirekte Zone gart die unterschiedlichen Hühnerteile kontrolliert. Die kurze direkte Schlussphase bräunt und knuspert die Haut.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen, ohne den Knochen zu berühren. Bruststücke sollen 74 bis 75 °C, Schenkel und Flügel etwa 78 bis 80 °C erreichen.
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