Doraden auswählen
Die Fische sollten küchenfertig, geschuppt und ausgenommen sein. Eine ähnliche Größe erleichtert ein gleichmäßiges Garen.
Ganzes Fischgericht, griechische Art
Ganze Doraden werden direkt über heißer Glut gegrillt und mit einem frischen Ladolemono aus Olivenöl, Zitronensaft und Petersilie serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Psari psito sta karvouna steht für ganzen Fisch, der direkt über heißer Glut gegart wird. In dieser griechisch inspirierten Fassung bleiben die Doraden im Ganzen, werden mit Oregano und Zitrone aromatisiert und nach dem Grillen mit Ladolemono serviert.
Die Haut wird gebräunt und leicht knusprig, während das Fleisch saftig, zart und mild bleibt. Oregano und Zitrone wirken frisch und aromatisch; das Ladolemono ist fruchtig, würzig und leicht cremig.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte mittlere bis mittelhohe Hitze vorheizen. Bei geschlossenem Grill etwa 220 °C anstreben. Bei einem Holzkohlegrill die Kohlen vollständig durchglühen lassen und verteilen, sobald keine offenen Flammen mehr aufsteigen. Den sauberen Rost mit 1 EL des vorgesehenen Olivenöls einreiben.
Wichtig: Nur auf einem sauberen, stabilen Grill arbeiten und offene Flammen vor dem Auflegen der Fische abklingen lassen.
Die Doraden innen und außen gründlich trocken tupfen. Die Doraden zusammen mit insgesamt 1¾ TL Salz und dem Pfeffer würzen. Je einen Oreganozweig und zwei Zitronenscheiben in jede Bauchhöhle geben. Die Fische rundum mit den übrigen 2 EL Olivenöl bestreichen.
Für das Ladolemono 80 ml Olivenöl, 50 ml Zitronensaft, Petersilie und das restliche ¼ TL Salz in einer Schüssel kräftig verquirlen, bis die Sauce leicht cremig wirkt. Bis zum Servieren beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Sauce wirkt leicht cremig und die Zutaten sind gleichmäßig verbunden.
Die Doraden direkt auf den heißen Rost legen. Den Deckel schließen und die Fische 6–8 Minuten grillen, ohne sie zwischendurch zu verschieben. Wenn die Haut stark haftet, noch 1–2 Minuten warten, damit sie sich leichter löst.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und der Fisch lässt sich vorsichtig vom Rost lösen.
Die Doraden vorsichtig mit zwei Grillwendern oder in einem Fisch-Grillkorb wenden. Die zweite Seite ebenfalls 6–8 Minuten direkt grillen. Die Fische sind verzehrfertig, wenn das Fleisch im dicksten Bereich mindestens 63 °C erreicht hat, nicht mehr glasig ist und sich leicht von der Mittelgräte löst. Falls nötig, in 2-Minuten-Schritten weitergaren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist im dicksten Bereich mindestens 63 °C heiß, nicht mehr glasig und löst sich leicht von der Mittelgräte.
Wichtig: Den Garzustand im dicksten Bereich prüfen und den Fisch bei Bedarf in 2-Minuten-Schritten weitergaren.
Die Doraden vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen. Im Ganzen mit dem Ladolemono servieren und die Sauce erst am Tisch über das Fleisch geben.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich das Fleisch leichter von der Mittelgräte lösen.
Gut zu wissen
Die Fische sollten küchenfertig, geschuppt und ausgenommen sein. Eine ähnliche Größe erleichtert ein gleichmäßiges Garen.
Die Sauce kann sich nach kurzer Standzeit wieder leicht trennen. Vor dem Servieren genügt kräftiges Verquirlen oder Umrühren.
Der Geschmack wird etwas feiner und milder; die Grillzeit bleibt bei ähnlichem Gewicht vergleichbar.
Wolfsbarsch genauso vorbereiten, füllen und direkt grillen. Den Garzustand im dicksten Bereich prüfen, da die genaue Dicke die Dauer beeinflusst.
Das Aroma wird milder und leicht süßlicher als mit Oregano.
Je einen Majoranzweig in jede Bauchhöhle geben und ansonsten unverändert vorgehen.
Die Doraden während der ersten 6–8 Minuten nicht verschieben und erst wenden, wenn sie sich vorsichtig lösen lassen.
Festgeklebte Haut mit zwei breiten Grillwendern langsam lösen und die zweite Seite fertig garen.
Ab der angegebenen Grillzeit den dicksten Bereich prüfen und nur in kurzen 2-Minuten-Schritten weitergaren.
Den Fisch sofort vom Grill nehmen und mit Ladolemono servieren, um zusätzliche Frische und Feuchtigkeit zu geben.
1¾ TL für die Doraden und ¼ TL ausschließlich für das Ladolemono abmessen.
Bei zu salziger Sauce mit etwas zusätzlichem Olivenöl und Zitronensaft ausgleichen, ohne weiteres Salz zuzugeben.
Die Doraden werden mit zusätzlicher Zitronenschale und Petersilie statt mit ausgeprägtem Oregano aromatisiert.
Die Sauce wird ohne Petersilie nur aus Olivenöl, Zitronensaft und Salz angerührt.
Das Einfrieren ist für gegrillte ganze Dorade und die frische Emulsion nicht näher angegeben; die Qualität von Haut und Sauce kann deutlich nachlassen.
Häufig gefragt
Das Fleisch soll im dicksten Bereich mindestens 63 °C erreichen, nicht mehr glasig sein und sich leicht von der Mittelgräte lösen.
Trockene Haut haftet weniger am Rost und kann gleichmäßiger bräunen.
Die Sauce wird erst am Tisch über das gegrillte Fischfleisch gegeben, damit die Haut möglichst aromatisch bleibt.
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