Dorade direkt über Glut mit Ladolemono

Ganzes Fischgericht, griechische Art

Ganze Doraden werden direkt über heißer Glut gegrillt und mit einem frischen Ladolemono aus Olivenöl, Zitronensaft und Petersilie serviert.

Zum Rezept
Dorade direkt über Glut mit Ladolemono
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 16 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 3 Minuten
Gesamtzeit ca. 44 Minuten
Menge 4 Personen
Prägende Zutatenfamilie Fisch
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die direkte Hitze gart die Doraden schnell und verleiht der Haut kräftige Röstaromen.
  • Oregano und Zitronenscheiben aromatisieren den Fisch von innen, ohne seinen Eigengeschmack zu überdecken.
  • Das Ladolemono bringt frische Säure und verbindet sich mit dem natürlichen Fett des Fisches.
  • Das kurze Ruhen erleichtert das Ablösen des Fleisches von der Mittelgräte.

Psari psito sta karvouna steht für ganzen Fisch, der direkt über heißer Glut gegart wird. In dieser griechisch inspirierten Fassung bleiben die Doraden im Ganzen, werden mit Oregano und Zitrone aromatisiert und nach dem Grillen mit Ladolemono serviert.

Die Haut wird gebräunt und leicht knusprig, während das Fleisch saftig, zart und mild bleibt. Oregano und Zitrone wirken frisch und aromatisch; das Ladolemono ist fruchtig, würzig und leicht cremig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Vorbereiten und Ladolemono anrühren

  1. Grill vorbereiten

    Den Grill für direkte mittlere bis mittelhohe Hitze vorheizen. Bei geschlossenem Grill etwa 220 °C anstreben. Bei einem Holzkohlegrill die Kohlen vollständig durchglühen lassen und verteilen, sobald keine offenen Flammen mehr aufsteigen. Den sauberen Rost mit 1 EL des vorgesehenen Olivenöls einreiben.

    220 °C
    • Während der Grill vorheizt, können die Fische vorbereitet werden.

    Wichtig: Nur auf einem sauberen, stabilen Grill arbeiten und offene Flammen vor dem Auflegen der Fische abklingen lassen.

  2. Doraden würzen

    Die Doraden innen und außen gründlich trocken tupfen. Die Doraden zusammen mit insgesamt 1¾ TL Salz und dem Pfeffer würzen. Je einen Oreganozweig und zwei Zitronenscheiben in jede Bauchhöhle geben. Die Fische rundum mit den übrigen 2 EL Olivenöl bestreichen.

    • Trockene Haut haftet weniger am Rost und bräunt gleichmäßiger.
  3. Ladolemono zubereiten

    Für das Ladolemono 80 ml Olivenöl, 50 ml Zitronensaft, Petersilie und das restliche ¼ TL Salz in einer Schüssel kräftig verquirlen, bis die Sauce leicht cremig wirkt. Bis zum Servieren beiseitestellen.

    Daran erkennst du es: Die Sauce wirkt leicht cremig und die Zutaten sind gleichmäßig verbunden.

    • Die Sauce erst kurz vor dem Servieren noch einmal umrühren, falls sie sich trennt.

Direkt grillen und servieren

  1. Erste Seite grillen

    Die Doraden direkt auf den heißen Rost legen. Den Deckel schließen und die Fische 6–8 Minuten grillen, ohne sie zwischendurch zu verschieben. Wenn die Haut stark haftet, noch 1–2 Minuten warten, damit sie sich leichter löst.

    8 Minuten 220 °C

    Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und der Fisch lässt sich vorsichtig vom Rost lösen.

    • Nicht zu früh wenden; eine ausreichend gebräunte Haut löst sich leichter vom Rost.
  2. Zweite Seite grillen

    Die Doraden vorsichtig mit zwei Grillwendern oder in einem Fisch-Grillkorb wenden. Die zweite Seite ebenfalls 6–8 Minuten direkt grillen. Die Fische sind verzehrfertig, wenn das Fleisch im dicksten Bereich mindestens 63 °C erreicht hat, nicht mehr glasig ist und sich leicht von der Mittelgräte löst. Falls nötig, in 2-Minuten-Schritten weitergaren.

    8 Minuten 220 °C

    Daran erkennst du es: Das Fleisch ist im dicksten Bereich mindestens 63 °C heiß, nicht mehr glasig und löst sich leicht von der Mittelgräte.

    • Die Fische möglichst mit zwei Wendern stützen, damit sie beim Wenden nicht auseinanderfallen.

    Wichtig: Den Garzustand im dicksten Bereich prüfen und den Fisch bei Bedarf in 2-Minuten-Schritten weitergaren.

  3. Ruhen lassen und servieren

    Die Doraden vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen. Im Ganzen mit dem Ladolemono servieren und die Sauce erst am Tisch über das Fleisch geben.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich das Fleisch leichter von der Mittelgräte lösen.

    • Das Ladolemono erst am Tisch auftragen, damit die gegrillte Haut möglichst aromatisch bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Hinweis zur Salzmenge: Für die Doraden 1¾ TL feines Meersalz abmessen und das restliche ¼ TL separat für das Ladolemono verwenden. Insgesamt werden 2 TL Salz benötigt.
  • Nicht zu früh wenden: Die Doraden erst wenden, wenn sich die Haut vorsichtig vom Rost lösen lässt. Haftet sie noch stark, helfen meist 1–2 zusätzliche Minuten auf derselben Seite.

Zutatenwissen

Doraden auswählen

Die Fische sollten küchenfertig, geschuppt und ausgenommen sein. Eine ähnliche Größe erleichtert ein gleichmäßiges Garen.

Ladolemono frisch anrühren

Die Sauce kann sich nach kurzer Standzeit wieder leicht trennen. Vor dem Servieren genügt kräftiges Verquirlen oder Umrühren.

Sinnvolle Alternativen

Wolfsbarsch in ähnlicher Größe

Der Geschmack wird etwas feiner und milder; die Grillzeit bleibt bei ähnlichem Gewicht vergleichbar.

Wolfsbarsch genauso vorbereiten, füllen und direkt grillen. Den Garzustand im dicksten Bereich prüfen, da die genaue Dicke die Dauer beeinflusst.

frischer Majoran

Das Aroma wird milder und leicht süßlicher als mit Oregano.

Je einen Majoranzweig in jede Bauchhöhle geben und ansonsten unverändert vorgehen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Haut bleibt am Rost kleben oder reißt beim Wenden.

Die Doraden während der ersten 6–8 Minuten nicht verschieben und erst wenden, wenn sie sich vorsichtig lösen lassen.

Festgeklebte Haut mit zwei breiten Grillwendern langsam lösen und die zweite Seite fertig garen.

Das Fleisch wird trocken und fällt stark von der Gräte ab.

Ab der angegebenen Grillzeit den dicksten Bereich prüfen und nur in kurzen 2-Minuten-Schritten weitergaren.

Den Fisch sofort vom Grill nehmen und mit Ladolemono servieren, um zusätzliche Frische und Feuchtigkeit zu geben.

Das Ladolemono oder der Fisch wird zu salzig.

1¾ TL für die Doraden und ¼ TL ausschließlich für das Ladolemono abmessen.

Bei zu salziger Sauce mit etwas zusätzlichem Olivenöl und Zitronensaft ausgleichen, ohne weiteres Salz zuzugeben.

Varianten

Zitronen-Kräuter-Fassung

Die Doraden werden mit zusätzlicher Zitronenschale und Petersilie statt mit ausgeprägtem Oregano aromatisiert.

Schlichtes Ladolemono

Die Sauce wird ohne Petersilie nur aus Olivenöl, Zitronensaft und Salz angerührt.

Servieren und kombinieren

  • Mit gegrilltem Gemüse: Gegrillte Zucchini, Paprika oder Fenchel ergänzen die Dorade, ohne die frische Zitronensauce zu überdecken.
  • Mit Brot und Salat: Brot nimmt das Ladolemono auf; ein einfacher grüner Salat bringt zusätzliche Frische.
  • Ladolemono am Tisch: Die Sauce erst beim Servieren über das Fleisch geben, damit die gegrillte Haut möglichst aromatisch und fest bleibt.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Das Einfrieren ist für gegrillte ganze Dorade und die frische Emulsion nicht näher angegeben; die Qualität von Haut und Sauce kann deutlich nachlassen.

Allergene und Nährwerte

  • Fisch: enthält · Dorade ist ein Fisch und damit ein kennzeichnungspflichtiger Fischbestandteil.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Woran erkenne ich, dass die Dorade fertig gegrillt ist?

Das Fleisch soll im dicksten Bereich mindestens 63 °C erreichen, nicht mehr glasig sein und sich leicht von der Mittelgräte lösen.

Warum müssen die Doraden vor dem Grillen trocken getupft werden?

Trockene Haut haftet weniger am Rost und kann gleichmäßiger bräunen.

Wann wird das Ladolemono aufgetragen?

Die Sauce wird erst am Tisch über das gegrillte Fischfleisch gegeben, damit die Haut möglichst aromatisch bleibt.

Aus unserer Küche

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