Brasse oder einzelne Würste
Eine Wurstbrasse wird zum sicheren Wenden mit zwei Metallspießen stabilisiert. Einzelne Würste können ohne Spieße gegrillt werden.
Wurstgericht aus Okzitanien
Frische Saucisse de ToulouseSaucisse de Toulouse ist eine französische Frischwurst mit grobem Hackfleisch, die meist aus Schweinefleisch hergestellt und gegart wird. wird direkt kräftig angeröstet, indirekt fertig gegart und zum Schluss dünn mit einer HonigFeiner französischer Tafelsenf mit ausgeprägter Schärfe, der traditionell aus braunen oder schwarzen Senfkörnern hergestellt wird.-Senf-Glasur bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Saucisse de Toulouse ist eine frische Schweinswurst aus dem Raum Toulouse. Auf dem Grill erhält sie zunächst eine gleichmäßige Röstung über direkter Hitze, bevor sie bei indirekter Hitze schonend fertig gart. Die Glasur aus Dijon-Senf, grobem Senf, Honig, Thymian und Pfeffer kommt erst gegen Ende dazu.
Kräftig gebräunte, saftige Schweinswurst mit einer dünnen, glänzenden Glasur. Dijon-Senf bringt Schärfe, grober Senf leichte Körnigkeit, Honig milde Süße und Thymian eine herbe Kräuternote.
Schritt für Schritt
Heize den Grill auf etwa 200–220 °C vor und richte zwei Zonen ein: eine direkte, kräftige Hitze und eine indirekte Zone ohne Glut oder ohne eingeschalteten Brenner darunter. Bei einer Wurstbrasse zwei Metallspieße quer durch die Windungen stecken, damit sie sich sicher wenden lässt.
Wichtig: Die Wurst nicht einstechen; auslaufendes Fett kann Flammen verursachen.
Dijon-Senf, grobkörnigen Senf, Honig, Thymian und Pfeffer in einer kleinen Schüssel zu einer glatten Glasur verrühren. Die Wurst nicht einstechen, damit beim Grillen möglichst wenig Saft austritt.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist gleichmäßig vermischt und streichfähig.
Lege die Saucisse de Toulouse auf die direkte Grillzone. Röste sie rundum insgesamt etwa 6–8 Minuten an und wende sie dabei vorsichtig, bis der Darm gleichmäßig gebräunt ist. Bei aufflammendem Fett die Wurst sofort in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Der Darm ist rundum gleichmäßig gebräunt, die Wurst aber noch nicht vollständig durchgegart.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Wurst unverzüglich aus der direkten Hitze nehmen.
Streiche die Wurst dünn mit der Glasur ein und lege sie in die indirekte Zone. Schließe den Deckel und gare sie je nach Dicke weitere etwa 8–12 Minuten. Wende sie nach der Hälfte der Zeit und bestreiche sie nochmals dünn mit der Glasur.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet als dünne glänzende Schicht, ohne dunkel oder verbrannt zu werden.
Wichtig: Die Glasur wegen des Honigs nicht über starker direkter Flamme auftragen.
Prüfe die dickste Stelle mit einem Einstich seitlich bis zur Mitte. Die frische Schweinswurst ist fertig, sobald sie im Kern 71 °C erreicht hat. Nimm sie vom Grill und lasse sie 5 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die dickste Stelle erreicht im Kern 71 °C.
Wichtig: Die Wurst erst vom Grill nehmen, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Schneide die Wurstbrasse in portionsgerechte Stücke oder serviere die einzelnen Würste im Ganzen. Die Honig-Senf-Glasur soll als dünne, würzige Schicht auf der Wurst bleiben.
Daran erkennst du es: Die Wurst lässt sich sauber portionieren und die Glasur haftet auf der Oberfläche.
Gut zu wissen
Eine Wurstbrasse wird zum sicheren Wenden mit zwei Metallspießen stabilisiert. Einzelne Würste können ohne Spieße gegrillt werden.
Dijon-Senf liefert Schärfe, grobkörniger Senf Textur und Honig eine milde Süße sowie Glanz.
Die Blättchen vor dem Verrühren von den Zweigen zupfen, damit die Glasur gleichmäßig verteilt werden kann.
Mit zusätzlichem Dijon-Senf wird die Glasur glatter und etwas schärfer; körniger Senf erhält mehr Textur.
Den grobkörnigen Senf im gleichen Volumen durch körnigen Senf ersetzen. Alternativ 1 EL weiteren Dijon-Senf verwenden.
Das Kräuteraroma wird etwas trockener und weniger frisch.
Getrockneten Thymian direkt in die Glasur rühren.
Erst nach dem direkten Anrösten glasieren und die Wurst anschließend indirekt weitergaren.
Verbrannte Glasur vorsichtig abstreifen und die Wurst in der indirekten Zone ohne weitere Glasur fertig garen.
Nicht einstechen und die Wurst mit einer Grillzange vorsichtig wenden.
Die Wurst in die indirekte Zone ziehen und dort schonend fertig garen.
Nach dem Anrösten in die indirekte Zone wechseln und die Kerntemperatur prüfen.
Bei geschlossenem Deckel in der indirekten Zone weitergaren, bis die dickste Stelle 71 °C erreicht.
Die Garzeit nach der Dicke ausrichten und mit dem Thermometer kontrollieren.
Die Wurst kurz ruhen lassen und in dünnen Stücken mit der vorhandenen Glasur servieren.
Eine kräftigere Variante mit stärkerem Pfefferakzent.
Die Saucisse de Toulouse wird als einzelne Wurst gegrillt und direkt im Ganzen serviert.
Thymian steht in dieser Variante deutlicher im Vordergrund.
Für die beste Qualität die frische Wurst und die Glasur möglichst unmittelbar vor dem Grillen verwenden.
Häufig gefragt
Ja. Verwende insgesamt 700 g als etwa 4 einzelne Würste und lasse die Metallspieße weg.
Erst nach dem direkten Anrösten. Danach wird die Wurst in der indirekten Zone fertig gegart und nach der Hälfte der Zeit nochmals dünn bestrichen.
Die dickste Stelle seitlich bis zur Mitte prüfen. Die Wurst ist fertig, sobald sie im Kern 71 °C erreicht hat.
Nein. Die Wurst nicht einstechen, damit möglichst wenig Saft austritt.
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