Warum Schweinenacken
Schweinenacken ist für kurze, heiße Grillzeiten geeignet, weil seine feine Marmorierung die Fleischwürfel saftig hält.
Griechische Schweinespieße
Griechische Fleischspieße aus marinierten 2-cm-Würfeln vom SchweinenackenDurchwachsenes Teilstück vom vorderen Rücken beziehungsweise Hals des Schweins., direkt bei hoher Hitze gegrillt und mit frischem Ladolemono serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schweine-Souvlaki sind kleine griechische Fleischspieße aus ungeformten Würfeln vom Schweinenacken. Das Fleisch wird mit ZitronensaftMediterranes Küchenkraut mit pfeffrigen, erdigen und leicht bitteren Noten. und getrocknetem Oregano mariniert, anschließend auf eingeweichten Holzspießen bei direkter hoher Hitze gegrillt und mit Ladolemono aus Zitrone und Olivenöl serviert.
Außen kräftig gebräunt mit deutlichen Röstaromen, innen saftig und vollständig durchgegart. Zitrone sorgt für helle Säure, Oregano für ein warmes mediterranes Kräuteraroma und Ladolemono für einen frischen, leicht öligen Abschluss.
Schritt für Schritt
Die Holzspieße 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen den Schweinenacken in möglichst gleich große Würfel von etwa 2 cm schneiden. Rohes Fleisch nicht abwaschen.
Wichtig: Rohes Fleisch nicht abwaschen, damit Spritzwasser keine Keime in der Küche verteilt.
Die Fleischwürfel mit 45 ml Zitronensaft und 4 g getrocknetem Oregano vermengen. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren. Das Fleisch 20 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Wichtig: Rohes mariniertes Fleisch bis zur weiteren Verarbeitung gekühlt halten.
Für das Ladolemono 45 ml Zitronensaft, 90 ml Olivenöl und 1 g getrockneten Oregano kräftig verrühren, bis sich die Zutaten möglichst gleichmäßig verbinden.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit dem Olivenöl bestreichen und erst jetzt mit Salz und Pfeffer würzen. Die Würfel dicht, aber nicht gequetscht auf die eingeweichten Spieße stecken.
Wichtig: Kontaktflächen und Hände nach dem Umgang mit rohem Fleisch gründlich reinigen.
Den Grill für direkte hohe Hitze vorbereiten, etwa 230–250 °C am Rost. Die Spieße auflegen und insgesamt 8–10 Minuten grillen. Alle 2–3 Minuten wenden, damit die Würfel rundum bräunen und die Holzspieße nicht zu stark verkohlen.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind rundum kräftig gebräunt und vollständig durchgegart.
Wichtig: Rohes Fleisch nicht mit derselben Zange oder Platte wie gegartes Fleisch berühren.
Die Spieße sind fertig, wenn das Schweinefleisch kräftig gebräunt und vollständig durchgegart ist. Zur Kontrolle sollte die dickste Fleischstelle mindestens 70 °C für 2 Minuten erreichen.
Daran erkennst du es: Die dickste Fleischstelle erreicht mindestens 70 °C für 2 Minuten.
Wichtig: Bei ungleich großen Würfeln den größten Würfel kontrollieren.
Die Spieße 3 Minuten ruhen lassen, dann mit Ladolemono beträufeln und warm servieren.
Gut zu wissen
Schweinenacken ist für kurze, heiße Grillzeiten geeignet, weil seine feine Marmorierung die Fleischwürfel saftig hält.
Das Einweichen in kaltem Wasser verhindert, dass die Holzspieße während der kurzen Grillzeit zu stark verkohlen.
Die Zitronen-Olivenöl-Sauce wird nicht mit dem rohen Fleisch mariniert, sondern frisch angerührt und erst nach dem Grillen zum Servieren verwendet.
Etwas magerer und potenziell weniger saftig als Schweinenacken.
In gleich große 2-cm-Würfel schneiden und den Gargrad besonders aufmerksam kontrollieren.
Keine Einweichzeit nötig; Metallspieße werden sehr heiß und können das Fleisch stärker von innen erwärmen.
Metallspieße vor dem Auflegen nicht einweichen und beim Wenden hitzebeständige Grillhandschuhe oder eine Grillzange verwenden.
Weniger frisches Aroma und gegebenenfalls stärkere Säure als bei frisch gepresstem Saft.
Vor der Verwendung probieren und die angegebene Menge nur bei deutlich abweichender Säure vorsichtig anpassen.
Den Schweinenacken in möglichst gleich große Würfel von etwa 2 cm schneiden.
Bereits stark gebräunte Spieße vom heißesten Bereich nehmen und die dicksten Würfel weitergaren.
Die Stücke dicht, aber nicht gepresst aufreihen und etwas Abstand zwischen den Würfeln lassen.
Die Würfel gegebenenfalls auf neue Spieße mit etwas mehr Abstand verteilen und bei hoher Hitze fertig grillen.
Die Holzspieße 30 Minuten einweichen und alle 2–3 Minuten wenden.
Verkohlte Enden vom Grill nehmen und die Spieße bei reduzierter direkter Hitze fertig garen.
Die Sauce direkt vor dem Beträufeln kräftig verrühren.
Die Sauce nochmals mit dem Schneebesen oder einer Gabel emulgieren und sofort verwenden.
Das Ladolemono erhält zusätzlich fein geriebenen Knoblauch für ein kräftigeres Aroma.
Die fertigen Fleischspieße werden aus den Spießen gelöst und in warmer Pita mit Ladolemono serviert.
Schweinenacken wird durch Hähnchenfleisch ersetzt; die Würfelgröße und das direkte Grillverfahren bleiben ähnlich.
Das Fleisch kann bis zu 2 Stunden vor dem Grillen mariniert werden. Das Ladolemono lässt sich ebenfalls vorher anrühren, sollte aber vor dem Servieren nochmals verrührt werden.
Gegarte Spieße zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Ladolemono getrennt und gekühlt aufbewahren.
Reste nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen und vor dem Verzehr vollständig durcherhitzen.
Gegrillte kleine Fleischwürfel können beim Einfrieren und Auftauen an Saftigkeit verlieren; frisch gegrillt ist die Qualität besser.
Häufig gefragt
Die angegebene Marinierzeit beträgt 2 Stunden im Kühlschrank. Das Fleisch anschließend etwa 20 Minuten vor dem Grillen herausnehmen.
Die Spieße werden bei direkter hoher Hitze bei etwa 230–250 °C am Grillrost gegrillt.
Ja. Die Holzspieße werden 30 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht, damit sie beim Grillen nicht zu stark verkohlen.
Ladolemono ist hier eine einfache Sauce aus Zitronensaft, Olivenöl und getrocknetem Oregano, die nach dem Grillen über die warmen Spieße gegeben wird.
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