Cameroon-Pfeffer
Cameroon-Pfeffer ist im Rezept als warme, scharfe Gewürznote vorgesehen. Er ist häufig in afrikanischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder im Gewürzfachhandel erhältlich.
Nigerianische Grillspieße
Dünne Rindfleischscheiben werden mit einer kräftigen Yaji-Gewürzmischung aus Erdnüssen, Ingwer, Chili und warmen Gewürzen mariniert, auf kleine Holzspieße gesteckt und direkt über hoher Hitze gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rindfleisch-Suya verbindet zarte, dünn geschnittene Rindfleischstreifen mit der nussig-scharfen Würze von Yaji. Nach dem Marinieren werden die kleinen Spieße direkt über kräftiger Glut gegrillt und anschließend mit zusätzlichem Yaji, roter Zwiebel und Tomaten serviert.
Außen kräftig gebräunt und würzig, innen zart und saftig; Yaji schmeckt nussig, warm-würzig und je nach Cayenne- und Cameroon-Pfeffermenge deutlich scharf.
Schritt für Schritt
Die Holzspieße 30 Minuten in Wasser einweichen. Das verhindert, dass sie über der direkten Hitze schnell verbrennen.
Wichtig: Eingeweichte Holzspieße vor dem Aufstecken abtropfen lassen.
Das Rindfleisch 20 Minuten leicht anfrieren lassen. Anschließend quer zur Faser in 3 bis 4 mm dünne, längliche Scheiben schneiden. Sehr große Scheiben mit der flachen Seite eines Messers vorsichtig etwas dünner drücken.
Wichtig: Rohes Rindfleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Erdnüsse, Ingwer, Paprika, Cayennepfeffer, Cameroon-PfefferCameroon-Pfeffer ist im Rezept als warme, scharfe Gewürznote vorgesehen., Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Nelken, Zimt und Salz im Mixer oder Mörser zu einer feinen, leicht körnigen Gewürzmischung verarbeiten. Davon 4 EL für die Marinade und 2 EL zum Bestreuen beiseitestellen.
Die Rindfleischscheiben mit 4 EL Yaji und dem Erdnussöl gründlich vermengen. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Das Fleisch während der Marinierzeit durchgehend gekühlt halten.
Die abgetropften Spieße jeweils mit 3 bis 4 Fleischstreifen bestücken. Jeden Streifen an zwei Stellen durchstechen und flach am Spieß anlegen, damit die dünnen Scheiben gleichmäßig über der Hitze liegen.
Wichtig: Marinade und rohes Fleisch nicht mit servierfertigen Zutaten in Kontakt bringen.
Den Grill für direkte, starke Hitze auf etwa 230 bis 250 °C vorheizen. Die Spieße auf den heißen Rost legen und 3 bis 4 Minuten grillen, bis die Unterseite kräftig gebräunt ist. Wenden und weitere 3 bis 4 Minuten grillen. Bei Bedarf in zwei Durchgängen arbeiten, damit die Spieße nicht zu dicht liegen.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind kräftig gebräunt und das Fleisch ist bis zum gewünschten Gargrad gegart.
Wichtig: Beim Umgang mit der starken direkten Hitze hitzebeständige Grillhandschuhe oder eine Grillzange verwenden.
Die heißen Spieße vom Grill nehmen und sofort mit dem übrigen Yaji bestreuen. Die rote Zwiebel in feine Ringe und die Tomaten in Scheiben schneiden. Suya direkt vom Spieß mit Zwiebel und Tomate servieren.
Gut zu wissen
Cameroon-Pfeffer ist im Rezept als warme, scharfe Gewürznote vorgesehen. Er ist häufig in afrikanischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder im Gewürzfachhandel erhältlich.
Die gerösteten, ungesalzenen Erdnüsse geben der Yaji-Mischung ihre nussige Grundlage. Die zusätzliche Salzmenge wird separat als eigene Zutatenzeile geführt.
Rinderhüfte oder mageres Rinderfilet lässt sich nach kurzem Anfrieren besonders gleichmäßig in dünne Streifen schneiden.
Die Mischung wird etwas schärfer und weniger warm-würzig.
Den gemahlenen Cameroon-Pfeffer durch ½ TL weißen Pfeffer und ½ TL Cayennepfeffer ersetzen und beide Gewürze mit den übrigen Yaji-Zutaten verarbeiten.
Holzspieße vor dem Bestücken 30 Minuten vollständig in Wasser einweichen.
Verbrannte Spießenden entfernen oder die Spieße auf einen neuen, eingeweichten Spieß umsetzen, sofern das Fleisch noch sicher gehandhabt werden kann.
Das Fleisch kurz anfrieren und in 3 bis 4 mm dünne Scheiben quer zur Faser schneiden.
Sehr dicke Stücke gegebenenfalls länger bei etwas weniger direkter Hitze fertig garen.
Zwischen den Spießen Abstand lassen und bei Bedarf in zwei Durchgängen grillen.
Die Spieße mit Abstand weitergrillen, bis die Oberfläche wieder deutlich bräunt.
Die Bestreumenge getrennt halten und erst nach dem Grillen auf die heißen Spieße geben.
Die Oberfläche vorsichtig abstreifen und nach dem Grillen mit der zurückbehaltenen Yaji-Menge neu würzen.
Eine weniger scharfe Version mit reduzierter Chili-Schärfe, während die nussig-warmen Gewürznoten erhalten bleiben.
Die im Rezept genannte Ersatzmischung für Cameroon-Pfeffer verändert die Würze leicht in Richtung mehr Schärfe und weniger warmer Pfeffernote.
Das Rindfleisch kann wie im Rezept vorgesehen bis zu 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert und anschließend direkt aufgespießt und gegrillt werden.
Für die Qualität der dünn geschnittenen, marinierten Rindfleischspieße ist keine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung im Ausgangsmaterial angegeben.
Häufig gefragt
Yaji ist hier eine trockene Gewürzmischung aus gerösteten Erdnüssen, Ingwer, Paprika, Chili und warmen Gewürzen, die das Rindfleisch würzt und nach dem Grillen zusätzlich aufgestreut wird.
Im Rezept wird eine Mischung aus ½ TL weißem Pfeffer und ½ TL Cayennepfeffer als Ersatz genannt. Sie macht die Mischung etwas schärfer und weniger warm-würzig.
Die Spieße werden bei direkter, starker Hitze auf einem auf etwa 230 bis 250 °C vorgeheizten Grill gegart.
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