Dicke der Steaks
Die Steaks sind etwa 2,5 cm dick. Bei deutlich anderer Dicke verändert sich die indirekte Grillzeit, deshalb die Kerntemperatur prüfen.
Zweizonig gegrilltes Rindersteak
Dicke Rinder-Rib-Eye-Steaks mit Knochen werden in einer süß-säuerlichen Ananas-Soja-MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. aromatisiert, anschließend zweizonig gegrillt und mit gekühlter Sesambutter serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne US-amerikanische Restaurantzubereitung ist mit Hawaii verbunden, ohne sie als historische hawaiische Originaltradition auszugeben. Die Steaks marinieren in Ananassaft, Sojasauce, Apfelessig, Ingwer und SesamölPflanzliches Speiseöl aus Sesamsamen, erhältlich als mildes helles oder aromatisches geröstetes Öl.. Danach sorgen direkte und indirekte Grillhitze für kräftige Röstspuren und eine kontrollierte Kerntemperatur. Die Sesambutter greift die Aromen der Marinade zum Schluss erneut auf.
Kräftige Röstaromen treffen auf saftiges, je nach gewünschtem Gargrad zartes Rib-Eye. Die Marinade wirkt süß-säuerlich und würzig, mit deutlichen Anklängen von Ananas, Sojasauce, Ingwer und geröstetem Sesam. Die geschmolzene Sesambutter macht den Anschnitt besonders rund und aromatisch.
Schritt für Schritt
Ananassaft, Sojasauce, Zucker, Apfelessig, 10 ml Sesamöl, Zwiebel und Ingwer in einer Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat. 30 ml davon für die Sesambutter abnehmen und abgedeckt kalt stellen. Die restliche Marinade in einen wiederverschließbaren Beutel oder eine flache Schale geben.
Wichtig: Die für die Butter bestimmte Marinade getrennt halten und nicht mit rohem Fleisch in Kontakt bringen.
Steaks trocken tupfen, in die restliche Marinade legen, verschließen oder abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Einmal wenden, wenn sie nicht vollständig bedeckt sind.
Wichtig: Das Fleisch abgedeckt und gekühlt marinieren.
Die weiche Butter mit 10 ml Sesamöl, den zurückbehaltenen 30 ml Marinade und 1 g Salz verrühren. Zu einer Rolle formen oder in eine kleine Schale geben und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
Wichtig: Die Butter bis zum Servieren gekühlt halten.
Die Steaks aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Die gebrauchte Marinade verwerfen. Die Steaks etwa 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Wichtig: Kontaktflächen und Hände nach dem Umgang mit der rohen Marinade reinigen.
Den Grill für zwei Zonen vorbereiten: eine direkte Zone mit mittelhoher Hitze von etwa 230–260 °C und eine indirekte Zone mit etwa 160–175 °C. Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, beim Gasgrill nur die Brenner unter der direkten Zone hoch einstellen. Den Rost reinigen und den Grill mit geschlossenem Deckel vollständig vorheizen.
Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost und offenem Feuer vorsichtig arbeiten.
Die Steaks über direkter Hitze grillen, bis sie kräftige Röstspuren haben, etwa 4 Minuten pro Seite. Bei aufflackernden Flammen die Steaks sofort in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Kräftige Röstspuren auf beiden Seiten
Wichtig: Die Steaks bei Flammenbildung sofort aus der direkten Hitze nehmen.
Die Steaks in die indirekte Zone legen und mit geschlossenem Deckel weitergrillen, bis ein Einstichthermometer im dicksten Bereich etwa 49 °C für medium-rare anzeigt. Das dauert meist 6–10 Minuten, hängt aber von Fleischdicke, Grill und Ausgangstemperatur ab.
Daran erkennst du es: Etwa 49 °C Kerntemperatur für medium-rare im dicksten Bereich
Wichtig: Die Kerntemperatur mit einem sauberen Thermometer prüfen und die Steaks nach gewünschtem Gargrad weitergaren, falls erforderlich.
Die Steaks vom Grill nehmen, jeweils mit der Hälfte der Sesambutter belegen und mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Die Restwärme hebt die Kerntemperatur noch etwas an.
Daran erkennst du es: Die Butter beginnt auf den heißen Steaks zu schmelzen.
Das Fleisch vom Knochen lösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit der geschmolzenen Sesambutter vom Brett servieren.
Gut zu wissen
Die Steaks sind etwa 2,5 cm dick. Bei deutlich anderer Dicke verändert sich die indirekte Grillzeit, deshalb die Kerntemperatur prüfen.
Die 30 ml werden vor dem Einlegen der Steaks abgenommen und ausschließlich für die Sesambutter verwendet.
Die beiden Sesamölmengen gehören zu unterschiedlichen Zubereitungen: 10 ml in die Marinade und 10 ml in die Sesambutter.
Der Geschmack bleibt kräftig und würzig; je nach Produkt kann die Sauce etwas salziger oder weniger salzig ausfallen.
Tamari in derselben Menge verwenden und die Sesambutter sowie die Marinade wie beschrieben zubereiten.
Die Säure wirkt meist milder und weniger fruchtig als bei Apfelessig.
Reisessig in derselben Menge verwenden.
30 ml vor dem Einlegen abnehmen und die gebrauchte Marinade nach dem Herausnehmen der Steaks verwerfen.
Nur die sauber zurückbehaltene Marinade für die Butter verwenden; gebrauchte Marinade nicht nachträglich retten.
Steaks gründlich trocken tupfen und den Grill mit geschlossenem Deckel vollständig vorheizen.
Die Steaks kurz in die direkte Zone zurücklegen und eng beobachten, ohne sie zu verbrennen.
Im dicksten Bereich messen und die Zeitangabe nur als Orientierung verwenden.
Das Fleisch quer zur Faser dünn aufschneiden und mit der geschmolzenen Sesambutter servieren.
Steaks gründlich trocken tupfen und bei aufflackernden Flammen sofort in die indirekte Zone ziehen.
Steaks aus der Flamme nehmen, bis die direkte Hitze wieder kontrollierbar ist.
Die Steaks werden über die medium-rare-Zieltemperatur hinaus gegart, wenn ein weiter gegarter Gargrad bevorzugt wird.
Die Steaks können bis zu 24 Stunden mariniert werden. Die Sesambutter kann mindestens 1 Stunde vor dem Grillen zubereitet und gekühlt werden.
Einfrieren ist für dieses Rezept nicht dokumentiert.
Häufig gefragt
Im Rezept wird im dicksten Bereich etwa 49 °C als Zielwert für medium-rare genannt. Die Grillzeit von 6–10 Minuten in der indirekten Zone bleibt abhängig von Fleischdicke, Grill und Ausgangstemperatur.
Diese Portion wird für die Sesambutter benötigt und darf nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommen.
Der Grill wird in eine direkte Zone mit etwa 230–260 °C und eine indirekte Zone mit etwa 160–175 °C aufgeteilt. So können die Steaks zuerst kräftig angeröstet und anschließend kontrolliert fertig gegart werden.
Ja. Sie wird nach dem Verrühren mindestens 1 Stunde kalt gestellt und kann bis zum Grillen gekühlt aufbewahrt werden.
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