Hawaiian Rib-Eye Steak

Zweizonig gegrilltes Rindersteak

Dicke Rinder-Rib-Eye-Steaks mit Knochen werden in einer süß-säuerlichen Ananas-Soja-MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. aromatisiert, anschließend zweizonig gegrillt und mit gekühlter Sesambutter serviert.

Zum Rezept
Hawaiian Rib-Eye Steak vom Zweizonengrill
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 25 Std. 10 Min.
Gesamtzeit ca. 26 Std. 5 Min.
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Braten und Schmorbraten
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Obst, Soja
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Würzanwendung Marinieren
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone, Indirekte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Ananassaft-Marinade bringt Süße und Säure mit, während Sojasauce, Ingwer und Sesamöl für Würze und Tiefe sorgen.
  • Das zweizonige Grillen verbindet kräftige Röstspuren über direkter Hitze mit schonendem Fertiggaren über indirekter Hitze.
  • Die Sesambutter ergänzt das gegrillte Fleisch mit einer weichen, aromatischen und leicht salzigen Finish-Note.
  • Das Ruhen vor dem Aufschneiden hilft, die Fleischsäfte im Steak zu halten.

Diese moderne US-amerikanische Restaurantzubereitung ist mit Hawaii verbunden, ohne sie als historische hawaiische Originaltradition auszugeben. Die Steaks marinieren in Ananassaft, Sojasauce, Apfelessig, Ingwer und SesamölPflanzliches Speiseöl aus Sesamsamen, erhältlich als mildes helles oder aromatisches geröstetes Öl.. Danach sorgen direkte und indirekte Grillhitze für kräftige Röstspuren und eine kontrollierte Kerntemperatur. Die Sesambutter greift die Aromen der Marinade zum Schluss erneut auf.

Kräftige Röstaromen treffen auf saftiges, je nach gewünschtem Gargrad zartes Rib-Eye. Die Marinade wirkt süß-säuerlich und würzig, mit deutlichen Anklängen von Ananas, Sojasauce, Ingwer und geröstetem Sesam. Die geschmolzene Sesambutter macht den Anschnitt besonders rund und aromatisch.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Marinade und Marinieren

  1. Marinade anrühren

    Ananassaft, Sojasauce, Zucker, Apfelessig, 10 ml Sesamöl, Zwiebel und Ingwer in einer Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat. 30 ml davon für die Sesambutter abnehmen und abgedeckt kalt stellen. Die restliche Marinade in einen wiederverschließbaren Beutel oder eine flache Schale geben.

    5 Minuten
    • Die reservierten 30 ml vor dem Kontakt mit dem rohen Fleisch abnehmen.
    • Die Zwiebel und den Ingwer möglichst fein schneiden, damit sich ihre Aromen gleichmäßig verteilen.

    Wichtig: Die für die Butter bestimmte Marinade getrennt halten und nicht mit rohem Fleisch in Kontakt bringen.

  2. Steaks marinieren

    Steaks trocken tupfen, in die restliche Marinade legen, verschließen oder abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Einmal wenden, wenn sie nicht vollständig bedeckt sind.

    24 Stunden
    • Die Steaks während der gesamten Marinierzeit kalt halten.
    • Bei einer flachen Schale die Steaks einmal wenden, damit beide Seiten gleichmäßig Kontakt mit der Marinade haben.

    Wichtig: Das Fleisch abgedeckt und gekühlt marinieren.

Sesambutter und Vorbereitung

  1. Sesambutter zubereiten

    Die weiche Butter mit 10 ml Sesamöl, den zurückbehaltenen 30 ml Marinade und 1 g Salz verrühren. Zu einer Rolle formen oder in eine kleine Schale geben und mindestens 1 Stunde kalt stellen.

    60 Minuten
    • Die Butter sollte weich genug zum Verrühren, aber nicht flüssig sein.
    • Eine Rolle lässt sich später in Scheiben portionieren.

    Wichtig: Die Butter bis zum Servieren gekühlt halten.

  2. Steaks vorbereiten

    Die Steaks aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Die gebrauchte Marinade verwerfen. Die Steaks etwa 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.

    60 Minuten
    • Eine trockene Oberfläche unterstützt die Bildung kräftiger Röstspuren.
    • Die gebrauchte Marinade nicht als Sauce weiterverwenden.

    Wichtig: Kontaktflächen und Hände nach dem Umgang mit der rohen Marinade reinigen.

  3. Grill zweizonig vorheizen

    Den Grill für zwei Zonen vorbereiten: eine direkte Zone mit mittelhoher Hitze von etwa 230–260 °C und eine indirekte Zone mit etwa 160–175 °C. Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, beim Gasgrill nur die Brenner unter der direkten Zone hoch einstellen. Den Rost reinigen und den Grill mit geschlossenem Deckel vollständig vorheizen.

    10 Minuten
    • Die direkte und die indirekte Zone klar voneinander trennen.
    • Der Rost sollte sauber und vollständig vorgeheizt sein, bevor die Steaks aufgelegt werden.

    Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost und offenem Feuer vorsichtig arbeiten.

Grillen und Servieren

  1. Steaks direkt angrillen

    Die Steaks über direkter Hitze grillen, bis sie kräftige Röstspuren haben, etwa 4 Minuten pro Seite. Bei aufflackernden Flammen die Steaks sofort in die indirekte Zone ziehen.

    8 Minuten 245 °C

    Daran erkennst du es: Kräftige Röstspuren auf beiden Seiten

    • Die Steaks nur so lange direkt grillen, bis die gewünschte Röstung erreicht ist.
    • Bei aufflackernden Flammen nicht weiter über direkter Hitze grillen.

    Wichtig: Die Steaks bei Flammenbildung sofort aus der direkten Hitze nehmen.

  2. Indirekt fertig grillen

    Die Steaks in die indirekte Zone legen und mit geschlossenem Deckel weitergrillen, bis ein Einstichthermometer im dicksten Bereich etwa 49 °C für medium-rare anzeigt. Das dauert meist 6–10 Minuten, hängt aber von Fleischdicke, Grill und Ausgangstemperatur ab.

    8 Minuten 168 °C

    Daran erkennst du es: Etwa 49 °C Kerntemperatur für medium-rare im dicksten Bereich

    • Das Thermometer seitlich in den dicksten Bereich einstechen.
    • Die Grillzeit dient nur als Orientierung; Fleischdicke und Ausgangstemperatur verändern sie.

    Wichtig: Die Kerntemperatur mit einem sauberen Thermometer prüfen und die Steaks nach gewünschtem Gargrad weitergaren, falls erforderlich.

  3. Ruhen lassen

    Die Steaks vom Grill nehmen, jeweils mit der Hälfte der Sesambutter belegen und mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Die Restwärme hebt die Kerntemperatur noch etwas an.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Butter beginnt auf den heißen Steaks zu schmelzen.

    • Die Steaks während der Ruhezeit nicht anschneiden.
    • Die Sesambutter auf der heißen Oberfläche schmelzen lassen.
  4. Aufschneiden und servieren

    Das Fleisch vom Knochen lösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit der geschmolzenen Sesambutter vom Brett servieren.

    5 Minuten
    • Quer zur Faser schneiden, damit die Scheiben zarter wirken.
    • Die geschmolzene Butter vom Brett über die Scheiben geben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zweizonengrill nutzen: Die direkte Zone sorgt für Röstspuren, während die indirekte Zone das Steak kontrollierter bis zur gewünschten Kerntemperatur gart. Bei aufflackernden Flammen die Steaks in die indirekte Zone ziehen.
  • Kerntemperatur vor Zeit beachten: Die angegebene Grillzeit ist nur ein Richtwert. Entscheidend sind Fleischdicke, Ausgangstemperatur und die Messung im dicksten Bereich.
  • Marinade rechtzeitig abnehmen: Die 30 ml für die Sesambutter müssen vor dem Einlegen der Steaks abgenommen werden, damit sie nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommen.

Zutatenwissen

Dicke der Steaks

Die Steaks sind etwa 2,5 cm dick. Bei deutlich anderer Dicke verändert sich die indirekte Grillzeit, deshalb die Kerntemperatur prüfen.

Marinade für die Butter

Die 30 ml werden vor dem Einlegen der Steaks abgenommen und ausschließlich für die Sesambutter verwendet.

Sesamöl getrennt dosieren

Die beiden Sesamölmengen gehören zu unterschiedlichen Zubereitungen: 10 ml in die Marinade und 10 ml in die Sesambutter.

Sinnvolle Alternativen

Tamari

Der Geschmack bleibt kräftig und würzig; je nach Produkt kann die Sauce etwas salziger oder weniger salzig ausfallen.

Tamari in derselben Menge verwenden und die Sesambutter sowie die Marinade wie beschrieben zubereiten.

Reisessig

Die Säure wirkt meist milder und weniger fruchtig als bei Apfelessig.

Reisessig in derselben Menge verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die gebrauchte Marinade wird als Sauce serviert.

30 ml vor dem Einlegen abnehmen und die gebrauchte Marinade nach dem Herausnehmen der Steaks verwerfen.

Nur die sauber zurückbehaltene Marinade für die Butter verwenden; gebrauchte Marinade nicht nachträglich retten.

Die Steaks entwickeln kaum Röstspuren.

Steaks gründlich trocken tupfen und den Grill mit geschlossenem Deckel vollständig vorheizen.

Die Steaks kurz in die direkte Zone zurücklegen und eng beobachten, ohne sie zu verbrennen.

Das Steak ist stärker gegart als gewünscht.

Im dicksten Bereich messen und die Zeitangabe nur als Orientierung verwenden.

Das Fleisch quer zur Faser dünn aufschneiden und mit der geschmolzenen Sesambutter servieren.

Flammen schlagen an den Steaks hoch.

Steaks gründlich trocken tupfen und bei aufflackernden Flammen sofort in die indirekte Zone ziehen.

Steaks aus der Flamme nehmen, bis die direkte Hitze wieder kontrollierbar ist.

Varianten

Etwas weiter gegart

Die Steaks werden über die medium-rare-Zieltemperatur hinaus gegart, wenn ein weiter gegarter Gargrad bevorzugt wird.

Servieren und kombinieren

  • Direkt mit Sesambutter servieren: Das Steak quer zur Faser aufschneiden und die vom Brett geschmolzene Sesambutter über die Scheiben geben.
  • Vom Schneidebrett servieren: Die Steaks auf dem Brett ruhen lassen, dort mit Butter belegen und anschließend aufgeschnitten servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Steaks können bis zu 24 Stunden mariniert werden. Die Sesambutter kann mindestens 1 Stunde vor dem Grillen zubereitet und gekühlt werden.

Einfrieren

Einfrieren ist für dieses Rezept nicht dokumentiert.

Allergene und Nährwerte

  • Soja: enthält · Sojasauce ist ausdrücklich Bestandteil der Marinade.
  • Sesam: enthält · Geröstetes Sesamöl wird in Marinade und Sesambutter verwendet.
  • Milch: enthält · Die Sesambutter enthält Butter.

Lebensmittelsicherheit

  • Kühlung während des Marinierens: Die Steaks abgedeckt im Kühlschrank marinieren und nicht ungekühlt stehen lassen.
  • Gebrauchte Marinade verwerfen: Die Marinade, die mit den rohen Steaks in Kontakt war, nach dem Herausnehmen der Steaks verwerfen. Nur die vorher abgenommene, nicht kontaminierte Portion für die Sesambutter verwenden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Woran erkenne ich medium-rare?

Im Rezept wird im dicksten Bereich etwa 49 °C als Zielwert für medium-rare genannt. Die Grillzeit von 6–10 Minuten in der indirekten Zone bleibt abhängig von Fleischdicke, Grill und Ausgangstemperatur.

Warum werden 30 ml Marinade vor dem Einlegen abgenommen?

Diese Portion wird für die Sesambutter benötigt und darf nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommen.

Was bedeutet Zweizonengrill?

Der Grill wird in eine direkte Zone mit etwa 230–260 °C und eine indirekte Zone mit etwa 160–175 °C aufgeteilt. So können die Steaks zuerst kräftig angeröstet und anschließend kontrolliert fertig gegart werden.

Kann die Sesambutter früher zubereitet werden?

Ja. Sie wird nach dem Verrühren mindestens 1 Stunde kalt gestellt und kann bis zum Grillen gekühlt aufbewahrt werden.

Aus unserer Küche

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