Lulo chocoano finden
Lulo chocoano ist eine größere, mildere und weniger saftige Lulo-Variante. Du findest sie am ehesten in gut sortierten lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften oder auf Spezialmärkten.
Ganzer Flussfisch aus Chocó
Ganze Regenbogenforellen werden mit lulo chocoanoLulo chocoano ist eine regionale Frucht aus dem kolumbianischen Chocó mit dunkler Schale und gelblich-braunem Fruchtfleisch. gefüllt, mit Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer mariniert und direkt über mittlerer Holzkohlenglut gegrillt. Dazu werden Reis, Yuca und gekochte grüne Kochbananen serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pescado con lulo chocoano bringt die Aromen des kolumbianischen Chocó auf den Grill: Ganze Flussfische werden mit Scheiben des lulo chocoano gefüllt und über der Holzkohle gegart. Die größere, mildere Lulo-Variante sorgt für frische Säure und ein fruchtiges Aroma, während die Fischhaut rauchig und knusprig wird.
Die Haut wird über der Holzkohle rauchig und knusprig, das Fischfleisch bleibt saftig und zart. Im Inneren sorgen die lulo-chocoano-Scheiben für eine milde, fruchtig-säuerliche Note.
Schritt für Schritt
Die Forellen innen und außen kalt abspülen und gründlich trocken tupfen. Auf jeder Seite drei schräge Schnitte bis knapp zum Rückgrat setzen. 50 ml Öl, Zitronensaft, 12 g Salz und schwarzen Pfeffer verrühren. Die Fische innen und außen damit einreiben, abdecken und 20 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Den Reis mit 550 ml des Wassers und 4 g des Beilagensalzes aufkochen. Bei kleiner Hitze zugedeckt etwa 15 Minuten garen und anschließend 10 Minuten quellen lassen. Yuca und Kochbananen getrennt im restlichen leicht gesalzenen Wasser garen: Die Yuca braucht etwa 20–25 Minuten, die Kochbananen etwa 15–20 Minuten. Beides ist fertig, wenn ein Messer leicht hineingleitet, und wird bis zum Servieren warm gehalten.
Daran erkennst du es: Yuca und Kochbananen sind weich, wenn ein Messer leicht hineingleitet.
Während die Beilagen garen, den Holzkohlegrill für direkte mittlere Hitze vorbereiten. Die Glut soll gleichmäßig heiß sein, ohne offene Flammen. Den Rost reinigen und mit dem restlichen Öl dünn einreiben. Die lulo-chocoano-Scheiben in die Bauchhöhlen der Forellen legen.
Daran erkennst du es: Die Glut ist gleichmäßig heiß und es gibt keine offenen Flammen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Fische später kurz an eine kühlere Stelle des Rosts ziehen.
Die gefüllten Forellen in die geölte Fisch-Grillzange legen und direkt über der mittleren Holzkohlenglut grillen. Je nach Dicke 9–12 Minuten pro Seite garen und nur einmal vorsichtig wenden. Bei aufflammendem Fett die Fische kurz an eine kühlere Stelle des Rosts ziehen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und der Fisch lässt sich vorsichtig wenden, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Offene Flammen vermeiden und die Fisch-Grillzange vorsichtig handhaben, da sie während des Grillens sehr heiß wird.
Die Forellen sind verzehrfertig, wenn die dickste Stelle mindestens 63 °C erreicht hat. Das Fleisch soll undurchsichtig sein und sich leicht mit einer Gabel lösen lassen. Falls die Temperatur noch nicht erreicht ist, die Fische in 2–3-Minuten-Intervallen weitergrillen.
Daran erkennst du es: Mindestens 63 °C, undurchsichtiges Fleisch und leichtes Lösen mit der Gabel.
Wichtig: Fisch erst servieren, wenn der angegebene Gargrad erreicht ist.
Die Forellen aus der Grillzange nehmen und kurz ruhen lassen. Mit Reis, Yuca und gekochten grünen Kochbananen servieren. Die lulo-chocoano-Scheiben aus der Bauchhöhle können als fruchtige Beilage mit auf den Teller gegeben werden.
Gut zu wissen
Lulo chocoano ist eine größere, mildere und weniger saftige Lulo-Variante. Du findest sie am ehesten in gut sortierten lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften oder auf Spezialmärkten.
Die Forellen sollten küchenfertig und ungefähr gleich groß sein, damit sie auf dem Grill möglichst gleichzeitig gar werden.
Yuca wird geschält und in Stücke geschnitten, bevor sie gekocht wird. Die Stücke sind fertig, wenn ein Messer leicht hineingleitet.
Normaler Lulo schmeckt meist saurer und saftiger; die Füllung wird dadurch etwas feuchter.
Den normalen Lulo ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben wie beschrieben in die Bauchhöhlen der Forellen legen.
Die Fische sorgfältig trocken tupfen und den gereinigten Rost dünn mit dem restlichen Öl einreiben.
Den Fisch vorsichtig weitergrillen und erst wenden, wenn sich die Haut leichter vom Rost löst.
Die Glut ohne offene Flammen vorbereiten und bei Aufflammen die Fische kurz an eine kühlere Stelle ziehen.
Die Forellen sofort aus dem Flammenbereich nehmen und erst zurücklegen, wenn die Flammen abgeklungen sind.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen und bei Bedarf in 2–3-Minuten-Intervallen weitergrillen.
Den Fisch weitergrillen, bis mindestens 63 °C erreicht sind und das Fleisch undurchsichtig ist.
Eine leichter erhältliche Variante mit normalem Lulo anstelle von lulo chocoano.
Häufig gefragt
Ja. Normaler Lulo ist eine sinnvolle Alternative, schmeckt meist saurer und saftiger und macht die Füllung etwas feuchter.
Die Forellen werden direkt über mittlerer Holzkohlenglut gegrillt. Die Glut soll gleichmäßig heiß sein, ohne offene Flammen.
Die dickste Stelle soll mindestens 63 °C erreichen. Außerdem muss das Fleisch undurchsichtig sein und sich leicht mit einer Gabel lösen lassen.
Im Rezept werden Reis, Yuca und gekochte grüne Kochbananen zusammen mit den gegrillten Forellen serviert.
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