Shoyu
Shoyu ist japanische Sojasauce mit ausgewogener Würze und leichter Süße. Sie ist meist in der Japan-Abteilung größerer Supermärkte, in Asia-Läden oder im spezialisierten Lebensmittelhandel erhältlich.
Japanische Plancha-Küche
Kräftig angebratenes Rinderentrecôte von der heißen Plancha mit warmer Knoblauch-Soja-Sauce, Sesam und Frühlingszwiebeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Teppanyaki-Steak steht für ein Steak, das auf einer heißen Eisenplatte gegart wird. Hier trifft kräftig angebratenes Rinderentrecôte auf eine herzhafte Sauce aus ShoyuShoyu ist die japanische Bezeichnung für fermentierte Sojasauce und umfasst mehrere traditionell klassifizierte Sorten., MirinSüße japanische Würzzutat auf Reisbasis, die Saucen, Glasuren und Marinaden abrundet., SakeJapanisches, aus Reis gebrautes alkoholisches Getränk, dessen Stärke durch Koji und Hefe vergoren wird. und Knoblauch. Die Garmethode ist in Japan fest verankert; die konkrete Steakzubereitung bleibt als international verbreitete Plancha-Variante eingeordnet.
Außen kräftig geröstet, innen bei medium-rare zart und saftig. Die Sauce schmeckt würzig, leicht süß und aromatisch nach Knoblauch und Ingwer; Sesam und Frühlingszwiebel setzen nussige und frische Akzente.
Schritt für Schritt
Die Rinderentrecôtes 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist trocken, bevor die Steaks gewürzt werden.
Shoyu, Mirin, Sake, Knoblauch und Ingwer in den kleinen Topf geben. Aufkochen und 2 Minuten leise köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, Sesamöl und Sesamsamen einrühren und die Sauce beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß und aromatisch, aber noch fließfähig.
Den Grill für direkte Plancha-Hitze vorbereiten. Eine Zone auf etwa 230–250 °C erhitzen und eine zweite Zone auf etwa 180–200 °C halten. Die Steaks kurz vor dem Auflegen mit Salz und Pfeffer würzen und dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Daran erkennst du es: Beide Temperaturzonen sind eingerichtet, bevor die Steaks aufgelegt werden.
Wichtig: Bei der heißen Plancha vorsichtig arbeiten und die Grillzange verwenden.
Die Steaks auf der heißen Zone 2 Minuten kräftig anbraten. Wenden und die zweite Seite ebenfalls 2 Minuten anbraten. Anschließend in die kühlere Zone schieben und unter gelegentlichem Wenden weitergaren, bis eine Kerntemperatur von 54–56 °C für medium-rare erreicht ist. Je nach Dicke dauert das weitere 1–2 Minuten pro Seite.
Daran erkennst du es: 54–56 °C Kerntemperatur für medium-rare; die genaue Dauer hängt von der Dicke der Steaks ab.
Die Steaks auf ein Brett legen und 5 Minuten ruhen lassen. Die Oberfläche locker mit Backpapier oder Folie abdecken, ohne die Steaks dicht einzuwickeln.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist beendet, ohne dass die Oberfläche dicht eingeschlossen wurde.
Das Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit der warmen Knoblauch-Soja-Sauce beträufeln und mit der geschnittenen Frühlingszwiebel servieren.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind quer zur Faser geschnitten und mit Sauce und Frühlingszwiebel angerichtet.
Gut zu wissen
Shoyu ist japanische Sojasauce mit ausgewogener Würze und leichter Süße. Sie ist meist in der Japan-Abteilung größerer Supermärkte, in Asia-Läden oder im spezialisierten Lebensmittelhandel erhältlich.
Mirin ist ein süßer japanischer Kochwein, der der Sauce Glanz und milde Süße gibt. Er steht meist bei den japanischen Würzsaucen.
Sake ist japanischer Reiswein und wird hier vor dem Servieren mit den übrigen Saucenzutaten aufgekocht. Er ist häufig im Asia-Markt oder in gut sortierten Wein- und Spirituosenabteilungen zu finden.
Die Sauce schmeckt meist salziger und weniger rund als mit Shoyu.
Shoyu im gleichen Volumen durch helle Sojasauce ersetzen und die Sauce vor dem Servieren abschmecken.
Die Sauce wird etwas weniger weich und aromatisch.
Mirin durch trockenen Sake und eine kleine zusätzliche Prise Zucker ersetzen; anschließend wie im Rezept aufkochen.
Das Aroma ist ähnlich, aber etwas weniger rund.
Sake im gleichen Volumen durch trockenen Reiswein ersetzen und mit den übrigen Saucenzutaten aufkochen.
Die Steaks mit Küchenpapier trocknen und erst kurz vor dem Auflegen würzen und ölen.
Die Steaks weitergaren, bis die Oberfläche trocken ist, und anschließend in der heißen Zone kurz nachrösten.
Nach dem beidseitigen Anbraten in die kühlere Zone wechseln und die Ziel-Kerntemperatur von 54–56 °C beachten.
Das Steak nicht weitergaren; in dünne Scheiben schneiden und mit der warmen Sauce servieren.
Die Steaks vor dem Aufschneiden 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen.
Das gegarte Steak und die Sauce sind für die beste Textur frisch zubereitet vorgesehen.
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