Teppanyaki-Steak

Japanische Plancha-Küche

Kräftig angebratenes Rinderentrecôte von der heißen Plancha mit warmer Knoblauch-Soja-Sauce, Sesam und Frühlingszwiebeln.

Zum Rezept
Röstaromen von der heißen Platte
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 2 Personen
Prägende Zutatenfamilie Fleisch
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Garen auf heißer Platte
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone, Indirekte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die sehr heiße Plancha sorgt für eine intensive Röstkruste, während die kühlere Zone das kontrollierte Fertiggaren ermöglicht.
  • Die Sauce verbindet salzige Shoyu-Würze mit der milden Süße von Mirin, der Tiefe von Sake und der Schärfe von Knoblauch und Ingwer.
  • Die fünfminütige Ruhezeit verteilt die Fleischsäfte, sodass sich das Steak sauber quer zur Faser schneiden lässt.

Teppanyaki-Steak steht für ein Steak, das auf einer heißen Eisenplatte gegart wird. Hier trifft kräftig angebratenes Rinderentrecôte auf eine herzhafte Sauce aus ShoyuShoyu ist die japanische Bezeichnung für fermentierte Sojasauce und umfasst mehrere traditionell klassifizierte Sorten., MirinSüße japanische Würzzutat auf Reisbasis, die Saucen, Glasuren und Marinaden abrundet., SakeJapanisches, aus Reis gebrautes alkoholisches Getränk, dessen Stärke durch Koji und Hefe vergoren wird. und Knoblauch. Die Garmethode ist in Japan fest verankert; die konkrete Steakzubereitung bleibt als international verbreitete Plancha-Variante eingeordnet.

Außen kräftig geröstet, innen bei medium-rare zart und saftig. Die Sauce schmeckt würzig, leicht süß und aromatisch nach Knoblauch und Ingwer; Sesam und Frühlingszwiebel setzen nussige und frische Akzente.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Steaks temperieren

    Die Rinderentrecôtes 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist trocken, bevor die Steaks gewürzt werden.

    • Eine trockene Oberfläche unterstützt die Bildung einer kräftigen Röstkruste.
  2. Sauce aufkochen

    Shoyu, Mirin, Sake, Knoblauch und Ingwer in den kleinen Topf geben. Aufkochen und 2 Minuten leise köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, Sesamöl und Sesamsamen einrühren und die Sauce beiseitestellen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß und aromatisch, aber noch fließfähig.

    • Sesamöl und Sesamsamen erst nach dem Köcheln einrühren, damit ihr Aroma erhalten bleibt.
  3. Plancha vorbereiten und würzen

    Den Grill für direkte Plancha-Hitze vorbereiten. Eine Zone auf etwa 230–250 °C erhitzen und eine zweite Zone auf etwa 180–200 °C halten. Die Steaks kurz vor dem Auflegen mit Salz und Pfeffer würzen und dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.

    240 °C

    Daran erkennst du es: Beide Temperaturzonen sind eingerichtet, bevor die Steaks aufgelegt werden.

    • Die Steaks erst unmittelbar vor dem Auflegen würzen, damit die Oberfläche trocken bleibt.

    Wichtig: Bei der heißen Plancha vorsichtig arbeiten und die Grillzange verwenden.

  4. Steaks garen

    Die Steaks auf der heißen Zone 2 Minuten kräftig anbraten. Wenden und die zweite Seite ebenfalls 2 Minuten anbraten. Anschließend in die kühlere Zone schieben und unter gelegentlichem Wenden weitergaren, bis eine Kerntemperatur von 54–56 °C für medium-rare erreicht ist. Je nach Dicke dauert das weitere 1–2 Minuten pro Seite.

    10 Minuten 240 °C

    Daran erkennst du es: 54–56 °C Kerntemperatur für medium-rare; die genaue Dauer hängt von der Dicke der Steaks ab.

    • Die kühlere Zone verhindert, dass die Oberfläche verbrennt, bevor das Innere den gewünschten Gargrad erreicht.
  5. Steaks ruhen lassen

    Die Steaks auf ein Brett legen und 5 Minuten ruhen lassen. Die Oberfläche locker mit Backpapier oder Folie abdecken, ohne die Steaks dicht einzuwickeln.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist beendet, ohne dass die Oberfläche dicht eingeschlossen wurde.

    • Durch die Ruhezeit lassen sich die Steaks anschließend sauberer schneiden.
  6. Aufschneiden und servieren

    Das Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit der warmen Knoblauch-Soja-Sauce beträufeln und mit der geschnittenen Frühlingszwiebel servieren.

    Daran erkennst du es: Die Scheiben sind quer zur Faser geschnitten und mit Sauce und Frühlingszwiebel angerichtet.

    • Die Sauce während des Garens oder direkt vor dem Servieren warm halten, ohne sie erneut stark einzukochen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Trockene Steakoberfläche: Das gründliche Trockentupfen vor dem Würzen hilft, dass die Steaks auf der heißen Plancha kräftig rösten statt zu dämpfen.
  • Zwei Temperaturzonen nutzen: Die heiße Zone erzeugt die Röstkruste, die kühlere Zone bringt das Fleisch kontrolliert auf die gewünschte Kerntemperatur.
  • Vor dem Schneiden ruhen lassen: Die fünfminütige Ruhezeit gehört zum Garablauf und sollte nicht übersprungen werden, wenn die Steaks saftig und sauber schneidbar bleiben sollen.

Zutatenwissen

Shoyu

Shoyu ist japanische Sojasauce mit ausgewogener Würze und leichter Süße. Sie ist meist in der Japan-Abteilung größerer Supermärkte, in Asia-Läden oder im spezialisierten Lebensmittelhandel erhältlich.

Mirin

Mirin ist ein süßer japanischer Kochwein, der der Sauce Glanz und milde Süße gibt. Er steht meist bei den japanischen Würzsaucen.

Sake

Sake ist japanischer Reiswein und wird hier vor dem Servieren mit den übrigen Saucenzutaten aufgekocht. Er ist häufig im Asia-Markt oder in gut sortierten Wein- und Spirituosenabteilungen zu finden.

Sinnvolle Alternativen

Helle Sojasauce

Die Sauce schmeckt meist salziger und weniger rund als mit Shoyu.

Shoyu im gleichen Volumen durch helle Sojasauce ersetzen und die Sauce vor dem Servieren abschmecken.

Trockener Sake mit zusätzlicher Prise Zucker

Die Sauce wird etwas weniger weich und aromatisch.

Mirin durch trockenen Sake und eine kleine zusätzliche Prise Zucker ersetzen; anschließend wie im Rezept aufkochen.

Trockener Reiswein

Das Aroma ist ähnlich, aber etwas weniger rund.

Sake im gleichen Volumen durch trockenen Reiswein ersetzen und mit den übrigen Saucenzutaten aufkochen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Steaks bräunen kaum und geben viel Flüssigkeit ab.

Die Steaks mit Küchenpapier trocknen und erst kurz vor dem Auflegen würzen und ölen.

Die Steaks weitergaren, bis die Oberfläche trocken ist, und anschließend in der heißen Zone kurz nachrösten.

Das Steak ist deutlich stärker als medium-rare gegart.

Nach dem beidseitigen Anbraten in die kühlere Zone wechseln und die Ziel-Kerntemperatur von 54–56 °C beachten.

Das Steak nicht weitergaren; in dünne Scheiben schneiden und mit der warmen Sauce servieren.

Beim Aufschneiden tritt viel Fleischsaft aus.

Die Steaks vor dem Aufschneiden 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen.

Servieren und kombinieren

  • Mit warmer Sauce und Frühlingszwiebel: Die Steaks quer zur Faser schneiden, mit der warmen Knoblauch-Soja-Sauce beträufeln und mit fein geschnittener Frühlingszwiebel und Sesam servieren.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Das gegarte Steak und die Sauce sind für die beste Textur frisch zubereitet vorgesehen.

Allergene und Nährwerte

  • Soja: enthält · Shoyu ist eine Sojasauce.
  • Sesam: enthält · Das Rezept enthält geröstetes Sesamöl und geröstete Sesamsamen.

Aus unserer Küche

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