Knusprige Hühnerfüße am Spieß

Philippinischer Streetfood-Spieß

Vorgegarte und marinierte Hühnerfüße werden auf Bambusspieße gesteckt, direkt gegrillt und mit einem würzigen Essig-Zwiebel-Dip serviert.

Zum Rezept
Knusprige Hühnerfüße mit rauchiger Kante
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 40 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit ca. 5 Std. 25 Min.
Menge 4 Portionen / 6 Spieße mit je 3 Hühnerfüßen
Gerichtsform und Gerichtsart Spießgerichte
Prägende Zutatenfamilie Geflügel
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Würzanwendung Marinieren, Während des Garens bestreichen oder begießen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Vorgaren macht die Hühnerfüße weich genug zum Aufspießen und sorgt für eine angenehme, gelatineartige Textur.
  • Die Marinade verbindet salzige, säuerliche, süße und aromatische Noten und haftet beim Grillen an der Oberfläche.
  • Direkte Hitze bräunt die Kanten und bringt rauchige Röstaromen sowie leicht knusprige Stellen hervor.

Adidas – gegrillte Hühnerfüße am Spieß – gehört zu den markanten Streetfood-Gerichten der Philippinen. Die Hühnerfüße werden zunächst weich vorgegart, anschließend in einer rauchig-würzigen Marinade aus Sojasauce, CalamansiKleine, sehr säuerliche Zitrusfrucht mit aromatischer Schale und Saft., Knoblauch, Ingwer und Pfeffer gezogen und über direkter Hitze gegrillt. Dazu passt ein säuerlich-scharfer Essig-Zwiebel-Dip.

Außen würzig, gebräunt und stellenweise leicht knusprig, innen weich und gelatineartig. Sojasauce, Knoblauch, Ingwer und Pfeffer geben Tiefe, während Calamansi und der Essig-Zwiebel-Dip für helle Säure und Schärfe sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Hühnerfüße vorgaren

    Hühnerfüße unter kaltem Wasser abspülen. Falls die Nägel noch vorhanden sind, die Krallenspitzen mit einem scharfen Messer abschneiden. Die Füße mit Wasser und den 15 g Salz in den Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten vorgaren, bis sie weich genug zum Durchstechen sind.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Hühnerfüße sind weich genug zum Durchstechen.

    • Die Hühnerfüße sollen weich werden, aber nicht auseinanderfallen.

    Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Zutaten und Arbeitsflächen behandeln.

  2. Marinade anrühren

    Währenddessen Sojasauce, Calamansi-Saft, Öl, braunen Zucker, Knoblauch, Ingwer und schwarzen Pfeffer in der Rührschüssel verrühren. 80 ml der Marinade in einer sauberen Schale zum späteren Bestreichen beiseitestellen. Die restliche Marinade ist für die Hühnerfüße bestimmt.

    • Die zum Bestreichen zurückgestellte Marinade muss sauber und unberührt bleiben.

    Wichtig: Die zum Bestreichen vorgesehene Marinade nicht mit rohen Hühnerfüßen in Kontakt bringen.

  3. Aufspießen und marinieren

    Hühnerfüße abgießen und kurz abkühlen lassen. Je drei Füße auf einen eingeweichten Bambusspieß stecken. Die Spieße in die flache Schale legen, mit der übrigen Marinade übergießen und im Kühlschrank 2–4 Stunden ziehen lassen.

    2 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Marinierzeit beträgt 2–4 Stunden.

    • Die Spieße möglichst nebeneinander statt übereinander in die Schale legen, damit die Marinade gleichmäßig anliegt.

    Wichtig: Die marinierten Hühnerfüße bis zum Grillen gekühlt halten.

  4. Grill vorbereiten

    Den Grill für mittlere direkte Hitze vorbereiten, etwa 200 °C am Rost. Den Rost gründlich reinigen und leicht ölen. Die marinierten Spieße abtropfen lassen und auf den heißen Rost legen.

    200 °C
    • Überschüssige Marinade vor dem Auflegen abtropfen lassen, damit die Spieße besser bräunen.

    Wichtig: Den Grillrost nur mit hitzebeständigem Werkzeug reinigen und ölen.

  5. Hühnerfüße grillen

    Die Hühnerfüße 8–10 Minuten grillen und dabei alle 2 Minuten wenden. Mit der sauber beiseitegestellten Marinade bestreichen. Die Spieße sind fertig, wenn sie heiß sind, an den Kanten gebräunt und stellenweise leicht knusprig gegrillt. Bei aufflammendem Fett die Spieße kurz an eine kühlere Stelle des Grills ziehen.

    10 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Heiß, an den Kanten gebräunt und stellenweise leicht knusprig.

    • Alle 2 Minuten wenden, damit die Spieße gleichmäßig bräunen.
    • Bei aufflammendem Fett die Spieße sofort in eine kühlere Grillzone ziehen.

    Wichtig: Nur die sauber zurückgestellte Marinade zum Bestreichen verwenden.

  6. Dip zubereiten und servieren

    Für den Dip Essig, rote Zwiebel, Knoblauch, Chili, Zucker und Salz verrühren und 10 Minuten ziehen lassen. Die fertigen Hühnerfüße heiß mit dem Dip servieren.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Dip hat nach 10 Minuten Säure und Schärfe miteinander verbunden.

    • Den Dip erst kurz vor dem Servieren anrühren, damit die Zwiebel bissfest bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Marinade zum Bestreichen trennen: Vor dem Marinieren 80 ml der Marinade in eine saubere Schale geben. Nur diese unberührte Portion später zum Bestreichen verwenden.
  • Flammen beobachten: Hühnerfüße können durch austretendes Fett aufflammen. Bei Flammen die Spieße vorübergehend in eine kühlere Grillzone ziehen.
  • Dip zeitlich einordnen: Der Dip wird erst während der letzten Ruhezeit zubereitet und kann parallel zum Ende der Grillphase angesetzt werden.

Zutatenwissen

Calamansi-Saft finden

Calamansi-Saft ist meist in asiatischen Supermärkten erhältlich, tiefgekühlt oder als abgefüllter Saft.

Bambusspieße einweichen

Die Bambusspieße mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen, damit sie beim Grillen weniger schnell austrocknen.

Sinnvolle Alternativen

Limettensaft

Der Geschmack wird etwas kräftiger und weniger blumig.

Calamansi-Saft im gleichen Volumen durch Limettensaft ersetzen.

Reisessig oder weißer Essig

Reisessig wirkt meist milder, weißer Essig kräftiger und säurebetonter.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Marinade zum Bestreichen wurde mit rohen Hühnerfüßen vermischt.

Vor dem Marinieren 80 ml in eine saubere Schale abfüllen und ausschließlich diese Portion zum Bestreichen verwenden.

Eine neue kleine Portion aus den vorgesehenen Marinadenzutaten anrühren und nur diese verwenden.

Die Hühnerfüße lassen sich nur schwer aufspießen und bleiben zäh.

25–30 Minuten vorgaren und auf die Weichheitsprobe achten.

Die Hühnerfüße vor dem Grillen noch kurz in Flüssigkeit weitergaren, bis sie durchstechbar sind.

Die Marinade verbrennt oder die Spieße flammen stark auf.

Spieße vor dem Auflegen abtropfen lassen und bei Flammen in eine kühlere Grillzone ziehen.

Spieße sofort aus der Flamme nehmen, kurz abkühlen lassen und anschließend bei geringerer direkter Hitze fertig grillen.

Varianten

Limetten-Marinade

Eine leicht kräftigere, weniger blumige Säurenote durch Limettensaft statt Calamansi.

Milder Essig-Zwiebel-Dip

Der Dip wird weniger scharf, wenn die rote Chilischote reduziert oder weggelassen wird.

Servieren und kombinieren

  • Mit Essig-Zwiebel-Dip: Die Hühnerfüße heiß mit dem säuerlich-scharfen Essig-Zwiebel-Dip servieren.
  • Direkt vom Grill servieren: Die Spieße unmittelbar nach dem Grillen servieren, solange die Kanten noch gebräunt und stellenweise leicht knusprig sind.

Allergene und Nährwerte

  • Soja: enthält · Sojasauce ist als Zutat ausdrücklich enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was bedeutet Adidas bei diesem Rezept?

Adidas ist hier der Name für gegrillte Hühnerfüße am Spieß. Der Spitzname spielt auf die drei Streifen der bekannten Schuhmarke an.

Warum werden die Hühnerfüße vor dem Grillen vorgegart?

Das Vorgaren macht die Hühnerfüße weich genug zum Durchstechen und Aufspießen. Anschließend sorgt der Grill für Bräunung und rauchige Röstaromen.

Was kann Calamansi-Saft ersetzen?

Calamansi-Saft kann im gleichen Volumen durch Limettensaft ersetzt werden. Das Ergebnis schmeckt dann etwas kräftiger und weniger blumig.

Was tun, wenn die Spieße auf dem Grill aufflammen?

Die Spieße kurz in eine kühlere Grillzone ziehen. Überschüssige Marinade vorher abtropfen lassen und nur die sauber zurückgestellte Marinade zum Bestreichen verwenden.

Aus unserer Küche

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