Tarator

Libanesische Sauce

Kalte, cremige Tarator-Sauce aus Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, eiskaltem Wasser und Salz. Sie ergibt etwa 450–500 ml und passt besonders zu gegrilltem Fisch und Kafta-Kebabs.

Zum Rezept
Tarator
Vorbereitung 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 25 Minuten
Menge etwa 8 Portionen als Sauce; ca. 450–500 ml Gesamtmenge
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Nüsse und Samen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Zitronensaft bringt Frische und balanciert die nussige Tahini.
  • Das eiskalte Wasser wird langsam eingearbeitet und macht die zunächst dicke Mischung cremig und emulgiert sie.
  • Knoblauch und Salz werden zu einer Paste verarbeitet, sodass sie sich gleichmäßig in der Sauce verteilen.
  • Eine kurze Ruhezeit verbindet die Aromen und lässt die Konsistenz stabilisieren.

Tarator ist eine cremige Sauce aus Tahini, Zitronensaft, Knoblauch und Wasser. Die Zutaten werden kalt verrührt: Zuerst wird die Tahini-Zitronen-Mischung dick, anschließend wird eiskaltes Wasser nach und nach eingearbeitet, bis eine helle und glatte Sauce entsteht.

Hell, glatt und cremig; mit deutlich zitroniger Frische, nussiger Sesamnote und würzigem Knoblaucharoma. Die Sauce läuft dickflüssig vom Löffel.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Tarator zubereiten

  1. Tahini vorbereiten

    Tahini im Glas gründlich durchrühren, damit sich Sesammasse und Öl gleichmäßig verbinden. 250 g abwiegen und in die Rührschüssel geben.

    2 Minuten
    • Das gründliche Durchrühren im Glas verhindert, dass sich nur Öl oder eine zu feste Sesammasse abwiegen lässt.
  2. Knoblauchpaste herstellen

    Knoblauch mit dem Salz im Mörser oder mit der Messerklinge zu einer feinen Paste zerreiben.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Knoblauch ist fein zerrieben und gleichmäßig mit dem Salz verbunden.

    • Durch das Zerreiben verteilt sich der Knoblauch gleichmäßiger als durch grobes Hacken.
  3. Tahini und Zitronensaft verrühren

    Knoblauchpaste und Zitronensaft zum Tahini geben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Masse wird zunächst deutlich dicker und kann kurz körnig wirken.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Tahini, Zitronensaft und Knoblauchpaste sind gleichmäßig verbunden, auch wenn die Masse zunächst dick wirkt.

    • Die vorübergehend dicke oder leicht körnige Konsistenz ist in diesem Schritt normal.
  4. Mit Wasser cremig emulgieren

    Das eiskalte Wasser nach und nach esslöffelweise einarbeiten. Dabei ständig kräftig rühren, bis eine helle, glatte und cremige Sauce entsteht. Je nach Tahini zunächst 150 ml verwenden und nur so viel vom restlichen Wasser ergänzen, bis die Sauce dickflüssig vom Löffel läuft.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist hell, glatt und cremig und läuft dickflüssig vom Löffel.

    • Wasser langsam zugeben und erst vollständig einarbeiten, bevor weiteres Wasser folgt.
    • Die endgültige Wassermenge hängt von der jeweiligen Tahini und der gewünschten Konsistenz ab.
  5. Ruhen lassen und abschmecken

    Den Tarator 15 Minuten ruhen lassen und anschließend nochmals glatt rühren. Falls er in dieser Zeit nachdickt, mit einem kleinen Schuss des restlichen Wassers auf die gewünschte Konsistenz bringen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist nach dem erneuten Rühren glatt und hat eine dickflüssige, löffelnde Konsistenz.

    • Die Ruhezeit hilft, die Aromen zu verbinden und die Konsistenz zu beurteilen.
  6. Kalt servieren

    Tarator kalt als Sauce neben gegrilltem Fisch, besonders ganzen gegrillten Weißfischen, oder zu gegrillten Kafta-Kebabs servieren.

    Daran erkennst du es: Die Sauce wird kalt und glatt gerührt serviert.

    • Die Sauce erst kurz vor dem Servieren nochmals glatt rühren, falls sie nachgedickt ist.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Wasser langsam einarbeiten: Die Wassermenge liegt bewusst in einem Bereich. Eiskaltes Wasser esslöffelweise einarbeiten und erst dann weiter verdünnen, wenn die vorherige Menge vollständig aufgenommen ist.
  • Vorübergehendes Andicken: Nach der Zugabe von Zitronensaft kann die Tahini-Mischung zunächst deutlich dicker und kurz körnig wirken. Die glatte Konsistenz entsteht beim schrittweisen Einrühren des Wassers.

Zutatenwissen

Tahini auswählen

Tahini ist eine ungesüßte Sesampaste. Je nach Röstung und Konsistenz kann die Sauce etwas mehr Wasser benötigen.

Bezugsquellen

Ungesüßte Tahini ist in türkischen, arabischen oder anderen levantinischen Lebensmittelgeschäften sowie häufig in größeren Supermärkten bei den internationalen Zutaten erhältlich.

Sinnvolle Alternativen

Ungesüßtes Sesammus

Je nach Röstung wird die Sauce etwas kräftiger und kann etwas mehr Wasser benötigen.

Ungesüßtes Sesammus im gleichen Mengenbereich verwenden und das Wasser wie im Grundrezept schrittweise einarbeiten. Die Konsistenz am Ende individuell anpassen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Sauce bleibt klumpig oder trennt sich scheinbar.

Eiskaltes Wasser esslöffelweise zugeben und dabei ständig kräftig rühren.

Weiter kräftig rühren und das Wasser nicht weiter erhöhen, bis die vorhandene Menge vollständig eingearbeitet ist. Danach nur bei Bedarf in kleinen Schüben fortfahren.

Der Tarator ist nach der Ruhezeit zu dick.

Nach 15 Minuten nochmals glatt rühren und die Konsistenz erst dann beurteilen.

Mit einem kleinen Schuss des restlichen eiskalten Wassers glatt rühren.

Knoblauchstücke verteilen sich ungleichmäßig in der Sauce.

Knoblauch und Salz im Mörser oder mit der Messerklinge fein zerreiben.

Die Sauce gründlich verrühren und beim nächsten Mal eine feinere Knoblauchpaste herstellen.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrilltem Fisch: Tarator kalt neben gegrilltem Fisch servieren, besonders zu ganzen gegrillten Weißfischen.
  • Zu Kafta-Kebabs: Die Sauce als cremigen, zitronig-nussigen Würzbegleiter zu gegrillten Kafta-Kebabs reichen.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Beim Einfrieren und Auftauen kann sich die cremige Konsistenz verändern.

Allergene und Nährwerte

  • Sesam: enthält · Tahini ist eine Sesampaste.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viel Wasser braucht Tarator?

Zunächst 150 ml eiskaltes Wasser einarbeiten und anschließend nur so viel vom restlichen Wasser ergänzen, bis die Sauce hell, glatt und dickflüssig vom Löffel läuft.

Warum wird die Tahini-Mischung zuerst dicker?

Tahini kann nach der Zugabe von Zitronensaft zunächst deutlich andicken und kurz körnig wirken. Beim schrittweisen Einrühren des Wassers wird die Mischung wieder glatt und cremig.

Kann ich ungesüßtes Sesammus verwenden?

Ja. Ungesüßtes Sesammus ist eine brauchbare Alternative zu Tahini. Je nach Röstung wird die Sauce etwas kräftiger und benötigt eventuell einen kleinen Schuss mehr Wasser.

Wozu passt Tarator?

Tarator wird kalt als Sauce zu gegrilltem Fisch, besonders zu ganzen gegrillten Weißfischen, oder zu gegrillten Kafta-Kebabs serviert.

Aus unserer Küche

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