Achiote-Paste
Achiote-Paste ist meist in mexikanischen oder lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften und teilweise in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Sie sorgt vor allem für Farbe und eine erdige Würznote.
Hähnchenflügel · Mexiko
Würzige mexikanische Hähnchenflügel mit Guajillo, Morita, Achiote und Ananas. Die Flügel werden zunächst indirekt gegrillt, während des Garens mit gekochter Pastor-Sauce bestrichen und zum Schluss über direkter Hitze knusprig gebräunt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Alitas al pastor übertragen die kräftige Pastor-Würzung auf einzelne Hähnchenflügel. Guajillo und Morita verbinden fruchtige, rauchige und pikante Chilinoten mit Achiote, Essig und Ananas. Nach dem indirekten Grillen sorgt direkte Hitze für gebräunte Haut, dazu kommen gegrillte Ananas, Zwiebel, Koriander und Limette.
Die Flügel haben gebräunte, knusprige Haut und saftiges Fleisch. Die Sauce schmeckt würzig, leicht säuerlich und fruchtig, mit rauchiger Schärfe von Morita und einer erdigen Achiote-Note. Gegrillte Ananas bringt karamellisierte Süße, während Limette, Zwiebel und Koriander für Frische sorgen.
Schritt für Schritt
Die Guajillo- und Morita-Chilischote in der hitzebeständigen Schüssel mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten weich werden lassen. Abgießen. Währenddessen die Hähnchenflügel an den Gelenken teilen, die Spitzen entfernen und die Stücke mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Chilischoten sollen weich und biegsam sein.
Die weichen Chilischoten mit Knoblauch, der grob geschnittenen Zwiebel, Apfelessig, Wasser, Achiote-Paste, Kreuzkümmel, Oregano, Salz und Pfeffer fein pürieren. 100 ml der Sauce in dem kleinen Topf beiseitestellen. Die übrige Sauce mit den Hähnchenflügeln vermengen, abdecken und 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind gleichmäßig mit Marinade überzogen.
Wichtig: Die marinierten Flügel abgedeckt und durchgehend gekühlt aufbewahren.
Den Grill für zwei Temperaturzonen vorbereiten. Die Kohlen auf einer Seite verteilen und eine indirekte Zone von 175 bis 200 °C einrichten. Den Rost reinigen und mit etwas neutralem Öl leicht einölen.
Die marinierten Flügel mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen. Den Deckel schließen und 30 Minuten grillen. Anschließend die Flügel mit der Grillzange wenden.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind sichtbar gegart, aber noch nicht vollständig gebräunt.
Die beiseitegestellte Sauce im kleinen Topf einmal vollständig aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Die Flügel damit bestreichen und weitere 20 bis 30 Minuten indirekt grillen. Nach etwa 10 Minuten erneut wenden und dünn mit der gekochten Sauce bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet an der Oberfläche und die Flügel sind weitgehend durchgegart.
Die Flügel zum Schluss über die direkte Hitze legen und pro Seite 1 bis 2 Minuten grillen, bis die Haut gebräunt ist. Dabei aufmerksam auf aufflammendes Fett achten. Das dickste Stück an der dicksten Stelle prüfen, ohne den Knochen zu berühren; es soll mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und das dickste Stück erreicht mindestens 74 °C Kerntemperatur.
Wichtig: Das Geflügel erst vom Grill nehmen, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Die Ananasscheiben mit dem neutralen Öl bestreichen und über direkter Hitze 2 bis 3 Minuten je Seite grillen. Die Scheiben anschließend halbieren.
Daran erkennst du es: Die Ananas zeigt Grillspuren und ist an den Rändern leicht karamellisiert.
Die Flügel 5 Minuten ruhen lassen. Mit der gegrillten Ananas, gehackter Zwiebel, Koriander und Limettenvierteln servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist stabil und der Fleischsaft verteilt sich beim Ruhen.
Gut zu wissen
Achiote-Paste ist meist in mexikanischen oder lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften und teilweise in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Sie sorgt vor allem für Farbe und eine erdige Würznote.
Guajillo bringt eine fruchtige, eher milde Würze ein. Morita ergänzt mehr Schärfe und eine rauchige Note. Beide Chilis werden getrocknet verwendet und vor dem Pürieren eingeweicht.
Die Farbe bleibt kräftig, der erdige Geschmack wird etwas milder.
Die drei Ersatzbestandteile miteinander verrühren und anstelle der Achiote-Paste in die Marinade geben. Den zusätzlichen Apfelessig von der vorhandenen Essigmenge abziehen.
Die Flügel zunächst vollständig indirekt garen und die Sauce nur dünn während der letzten indirekten Phase auftragen.
Verbrannte Hautstellen vorsichtig entfernen und die Flügel in der indirekten Zone fertig garen.
100 ml Sauce vor dem Vermengen abnehmen und für diese Portion einen sauberen Topf und Pinsel verwenden.
Die Flügel überwiegend indirekt bei 175 bis 200 °C grillen und direkte Hitze nur zum Schluss einsetzen.
Die Flügel in die indirekte Zone zurücklegen und dort bis zur sicheren Kerntemperatur fertig garen.
Die Flügel können mit der Pastor-Marinade vermengt und abgedeckt bis zu 1 Stunde im Kühlschrank mariniert werden. Die Sauce zum späteren Bestreichen separat zurückstellen.
Für beste Hauttextur die gegrillten Flügel nicht einfrieren.
Häufig gefragt
Die Schärfe stammt vor allem aus der Morita-Chilischote. Guajillo ist meist milder und fruchtiger. Für eine mildere Variante die Morita-Menge reduzieren, ohne die übrigen Zutaten zu verändern.
Achiote-Paste gibt es meist in mexikanischen oder lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften, manchmal auch in gut sortierten Supermärkten.
Beide getrockneten Chilis sind häufig in mexikanischen Lebensmittelgeschäften oder im Versandhandel erhältlich.
Die angegebene Methode ist auf einen Grill mit Deckel und indirekter Zone ausgelegt. Ohne Deckel lässt sich die indirekte, gleichmäßige Grillphase nicht zuverlässig nachbilden.
Das dickste Flügelstück soll an der dicksten Stelle, ohne den Knochen zu berühren, mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen. Die Haut sollte anschließend über direkter Hitze gebräunt sein.
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