Tahini finden
Tahini steht meist im türkischen, arabischen oder gut sortierten Supermarkt bei den Aufstrichen und internationalen Zutaten.
Australische Grillbeilage
Weiche, kräftig gegrillte Auberginenscheiben mit cremiger Zitronen-Tahinisauce, Feta, Minze, Oregano, gerösteten Pinienkernen, Korinthen und Sumach.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne australische Grillvariante aus Perth setzt die Aubergine klar in den Mittelpunkt. Dünne Scheiben garen direkt über der Hitze, bis sie weich und an den Rändern kräftig gebräunt sind. Tahini, Zitrone, Feta, Minze, Sumach, Pinienkerne und Korinthen geben dem Gemüse danach frischen, würzigen und leicht säuerlichen Kontrast.
Die Aubergine ist weich und saftig, mit kräftigen Grillspuren an den Rändern. Darüber liegt eine cremige, nussige Sauce, ergänzt von salzigem Feta, frischer Minze, würzigem Oregano, knackigen Pinienkernen und leicht süßlichen Korinthen.
Schritt für Schritt
Die Auberginenscheiben auf dem Backblech auslegen, beidseitig mit dem Salz bestreuen und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen.
Tahini, Wasser, 30 ml Zitronensaft, Knoblauch und Salz in der Rührschüssel glatt rühren. Falls die Paste zunächst fest wird, nach und nach weiter Wasser einarbeiten, bis eine cremige Sauce entsteht.
Daran erkennst du es: Die Sauce soll glatt und cremig sein.
Die Korinthen mit dem lauwarmen Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen, danach abgießen. Währenddessen die Pinienkerne in der trockenen kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten goldgelb rösten und regelmäßig schwenken.
Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind goldgelb, aber nicht dunkel geröstet.
Die Auberginenscheiben mit Olivenöl und Zitronensaft vermengen. Einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte mittlere bis starke Hitze auf etwa 220–240 °C vorheizen.
Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Grill vorsichtig arbeiten.
Die Auberginenscheiben direkt über der Hitze grillen. Nach 3–4 Minuten wenden und weitere 3–4 Minuten garen, bis sie weich sind und deutliche Grillspuren haben. Bei Bedarf portionsweise grillen, damit die Scheiben direkten Kontakt zum Rost behalten.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind weich und zeigen deutliche Grillspuren.
Wichtig: Die Auberginen mit einer Grillzange wenden und Abstand zu offenen Flammen halten.
Die gegrillten Auberginen auf der Servierplatte verteilen und die Tahinisauce darübergeben. Mit Zitronenabrieb, Minze, Oregano, Korinthen, Pinienkernen, Feta, Sumach und schwarzem Pfeffer bestreuen.
Die Aubergine warm servieren, solange die Scheiben weich sind und die Sauce noch cremig über dem Grillgemüse liegt.
Daran erkennst du es: Die Aubergine wird warm und weich serviert.
Gut zu wissen
Tahini steht meist im türkischen, arabischen oder gut sortierten Supermarkt bei den Aufstrichen und internationalen Zutaten.
Sumach ist in türkischen und arabischen Lebensmittelgeschäften sowie in vielen gut sortierten Gewürzregalen erhältlich.
Wenn kein Sumach verfügbar ist, kann Zitronenabrieb die säuerliche Note teilweise ersetzen, bringt jedoch weniger herbe Würze.
Die säuerliche Frische bleibt erhalten, die herbe Würze des Sumachs fällt jedoch weg.
Den Sumach beim Fertigstellen weglassen und stattdessen etwas zusätzlichen Zitronenabrieb verwenden.
Bei Bedarf portionsweise grillen und die Scheiben mit Abstand auf den Rost legen.
Die Scheiben portionsweise kurz weitergrillen, bis deutliche Grillspuren entstanden sind.
Das Wasser nach und nach unter ständigem Rühren einarbeiten.
Esslöffelweise weiteres Wasser einrühren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
Die Kerne während der kurzen Röstzeit regelmäßig schwenken und aufmerksam beobachten.
Zu dunkel geröstete Pinienkerne ersetzen, da sich die Bitterkeit nicht zuverlässig ausgleichen lässt.
Eine mildere, zitronigere Version ohne Sumach, bei der zusätzlicher Zitronenabrieb die säuerliche Note übernimmt.
Häufig gefragt
Zitronenabrieb kann Sumach notfalls ersetzen. Die säuerliche Frische bleibt erhalten, die herbe Würze wird jedoch milder.
Tahini steht meist im türkischen, arabischen oder gut sortierten Supermarkt bei den Aufstrichen und internationalen Zutaten.
Die Scheiben sollten weich sein und deutliche Grillspuren haben. Für kräftigere Röstaromen können die Ränder stärker gebräunt werden.
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