Gegrillte Aubergine mit Tahini und Feta

Australische Grillbeilage

Weiche, kräftig gegrillte Auberginenscheiben mit cremiger Zitronen-Tahinisauce, Feta, Minze, Oregano, gerösteten Pinienkernen, Korinthen und Sumach.

Zum Rezept
Gegrillte Aubergine mit Tahini und Feta
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge Personen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Milchprodukte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Direktes Grillen sorgt für weiche Auberginen mit deutlichen Röstaromen und gebräunten Kanten.
  • Die cremige Tahinisauce bringt nussige Fülle und wird durch Zitronensaft angenehm aufgehellt.
  • Feta, Kräuter, Korinthen, Pinienkerne und Sumach verbinden salzige, frische, süßliche und säuerliche Akzente.

Diese moderne australische Grillvariante aus Perth setzt die Aubergine klar in den Mittelpunkt. Dünne Scheiben garen direkt über der Hitze, bis sie weich und an den Rändern kräftig gebräunt sind. Tahini, Zitrone, Feta, Minze, Sumach, Pinienkerne und Korinthen geben dem Gemüse danach frischen, würzigen und leicht säuerlichen Kontrast.

Die Aubergine ist weich und saftig, mit kräftigen Grillspuren an den Rändern. Darüber liegt eine cremige, nussige Sauce, ergänzt von salzigem Feta, frischer Minze, würzigem Oregano, knackigen Pinienkernen und leicht süßlichen Korinthen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Vorbereiten

  1. Auberginen salzen

    Die Auberginenscheiben auf dem Backblech auslegen, beidseitig mit dem Salz bestreuen und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen.

    15 Minuten
    • Das Trockentupfen hilft, überschüssige Feuchtigkeit vor dem Grillen zu entfernen.
  2. Tahinisauce anrühren

    Tahini, Wasser, 30 ml Zitronensaft, Knoblauch und Salz in der Rührschüssel glatt rühren. Falls die Paste zunächst fest wird, nach und nach weiter Wasser einarbeiten, bis eine cremige Sauce entsteht.

    Daran erkennst du es: Die Sauce soll glatt und cremig sein.

    • Das Wasser portionsweise einarbeiten, damit die Sauce glatt bleibt.
  3. Toppings vorbereiten

    Die Korinthen mit dem lauwarmen Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen, danach abgießen. Währenddessen die Pinienkerne in der trockenen kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten goldgelb rösten und regelmäßig schwenken.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind goldgelb, aber nicht dunkel geröstet.

    • Die Pinienkerne aufmerksam beobachten, da sie in der trockenen Pfanne schnell dunkel werden.

Grillen und Anrichten

  1. Grill vorheizen

    Die Auberginenscheiben mit Olivenöl und Zitronensaft vermengen. Einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte mittlere bis starke Hitze auf etwa 220–240 °C vorheizen.

    230 °C
    • Die Scheiben erst kurz vor dem Grillen mit Öl und Zitronensaft vermengen.

    Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Grill vorsichtig arbeiten.

  2. Auberginen grillen

    Die Auberginenscheiben direkt über der Hitze grillen. Nach 3–4 Minuten wenden und weitere 3–4 Minuten garen, bis sie weich sind und deutliche Grillspuren haben. Bei Bedarf portionsweise grillen, damit die Scheiben direkten Kontakt zum Rost behalten.

    10 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Die Scheiben sind weich und zeigen deutliche Grillspuren.

    • Nicht zu viele Scheiben gleichzeitig auflegen, damit die Hitze direkt an den Rost gelangt.

    Wichtig: Die Auberginen mit einer Grillzange wenden und Abstand zu offenen Flammen halten.

  3. Auberginen anrichten

    Die gegrillten Auberginen auf der Servierplatte verteilen und die Tahinisauce darübergeben. Mit Zitronenabrieb, Minze, Oregano, Korinthen, Pinienkernen, Feta, Sumach und schwarzem Pfeffer bestreuen.

    • Die Toppings gleichmäßig verteilen, damit jeder Bissen unterschiedliche Aromen und Texturen enthält.
  4. Warm servieren

    Die Aubergine warm servieren, solange die Scheiben weich sind und die Sauce noch cremig über dem Grillgemüse liegt.

    Daran erkennst du es: Die Aubergine wird warm und weich serviert.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Sauce nach und nach verdünnen: Tahini kann beim ersten Kontakt mit Wasser zunächst fester wirken. Das restliche Wasser deshalb portionsweise einarbeiten, bis die Sauce glatt und cremig ist.
  • Direkter Rostkontakt: Die Auberginenscheiben bei Bedarf in mehreren Portionen grillen, damit sie direkte Hitze und deutliche Grillspuren bekommen.
  • Pinienkerne aufmerksam rösten: Pinienkerne in der trockenen Pfanne regelmäßig schwenken, weil sie in kurzer Zeit von goldgelb zu dunkel wechseln können.

Zutatenwissen

Tahini finden

Tahini steht meist im türkischen, arabischen oder gut sortierten Supermarkt bei den Aufstrichen und internationalen Zutaten.

Sumach finden

Sumach ist in türkischen und arabischen Lebensmittelgeschäften sowie in vielen gut sortierten Gewürzregalen erhältlich.

Alternative zu Sumach

Wenn kein Sumach verfügbar ist, kann Zitronenabrieb die säuerliche Note teilweise ersetzen, bringt jedoch weniger herbe Würze.

Sinnvolle Alternativen

Zitronenabrieb

Die säuerliche Frische bleibt erhalten, die herbe Würze des Sumachs fällt jedoch weg.

Den Sumach beim Fertigstellen weglassen und stattdessen etwas zusätzlichen Zitronenabrieb verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Auberginen werden eher weich als gebräunt und entwickeln kaum Grillspuren.

Bei Bedarf portionsweise grillen und die Scheiben mit Abstand auf den Rost legen.

Die Scheiben portionsweise kurz weitergrillen, bis deutliche Grillspuren entstanden sind.

Die Tahinisauce wird beim Anrühren zunächst sehr fest.

Das Wasser nach und nach unter ständigem Rühren einarbeiten.

Esslöffelweise weiteres Wasser einrühren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.

Die Pinienkerne schmecken bitter und sind zu dunkel geröstet.

Die Kerne während der kurzen Röstzeit regelmäßig schwenken und aufmerksam beobachten.

Zu dunkel geröstete Pinienkerne ersetzen, da sich die Bitterkeit nicht zuverlässig ausgleichen lässt.

Varianten

Variante ohne Sumach

Eine mildere, zitronigere Version ohne Sumach, bei der zusätzlicher Zitronenabrieb die säuerliche Note übernimmt.

Servieren und kombinieren

  • Als warme Grillbeilage: Die gegrillte Aubergine warm auf einer großen Platte servieren und die cremige Tahinisauce direkt darübergeben. Sie eignet sich als eigenständige Gemüsebeilage zu einem Grillmenü.

Allergene und Nährwerte

  • Sesam: enthält · Tahini ist eine Sesampaste.
  • Milch: enthält · Feta ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Womit kann ich Sumach ersetzen?

Zitronenabrieb kann Sumach notfalls ersetzen. Die säuerliche Frische bleibt erhalten, die herbe Würze wird jedoch milder.

Wo finde ich Tahini?

Tahini steht meist im türkischen, arabischen oder gut sortierten Supermarkt bei den Aufstrichen und internationalen Zutaten.

Wie stark sollten die Auberginen gegrillt werden?

Die Scheiben sollten weich sein und deutliche Grillspuren haben. Für kräftigere Röstaromen können die Ränder stärker gebräunt werden.

Aus unserer Küche

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