Pla Muek Yang vom Grill

Tintenfischspieße aus Thailand

Thailändische Tintenfischspieße mit Kurkuma-Marinade und scharf-säuerlicher Nam Jim Seafood.

Zum Rezept
Pla Muek Yang vom Grill
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 8 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Spießgerichte
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Weichtiere
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Würzanwendung Marinieren
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die direkte starke Hitze sorgt für leichte Röstaromen, während die kurze Grillzeit den Tintenfisch zart hält.
  • Helle und dunkle Sojasauce verbinden salzige Würze mit kräftiger Farbe und Tiefe.
  • Die Nam Jim Seafood setzt mit Limette, Fischsauce, Palmzucker und Thai-Chili einen scharf-säuerlichen Kontrast.
  • Bambusspieße portionieren die Stücke gleichmäßig und bringen jedes Stück nah an die Grillhitze.

Pla Muek Yang bezeichnet thailändischen gegrillten Tintenfisch. Der küchenfertige Tintenfisch wird portioniert, mit heller und dunkler Sojasauce sowie Kurkuma mariniert und anschließend auf Bambusspießen direkt über starker Hitze gegrillt. Dazu passt eine Nam Jim Seafood aus Fischsauce, Limettensaft, Palmzucker, Knoblauch, Thai-Chili, Koriander und Minze.

Zarte, vollständig undurchsichtige Tintenfischstücke mit leicht gebräunten Grillstellen treffen auf eine frische, salzige, süß-säuerliche Sauce mit deutlicher Chili-Schärfe und kräuteriger Note.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Spieße vorbereiten

    Die Bambusspieße mindestens 30 Minuten vollständig in Wasser einweichen. Den Tintenfisch trocken tupfen. Falls Tuben verwendet werden, diese längs aufschneiden, flach auslegen und anschließend in 4–5 cm breite Stücke teilen.

    30 Minuten
    • Die Spieße vollständig mit Wasser bedecken, damit die Enden auf dem Grill nicht austrocknen.
  2. Tintenfisch marinieren

    Helle Sojasauce, dunkle Sojasauce und Kurkuma verrühren. Den Tintenfisch darin gründlich wenden und 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.

    30 Minuten
    • Die Marinade gleichmäßig auf allen Tintenfischstücken verteilen.

    Wichtig: Den Tintenfisch während der Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.

  3. Nam Jim Seafood anrühren

    Für die Nam Jim Seafood Knoblauch und Chilischoten in einem Mörser grob zerstoßen. Fischsauce, Limettensaft und Palmzucker einrühren. Koriandergrün und Minze unterheben und die Sauce bis zum Servieren beiseitestellen.

    • Die Chili-Menge nach gewünschter Schärfe innerhalb der angegebenen Spanne wählen.
  4. Grill und Spieße vorbereiten

    Einen Kohlegrill für direkte, starke Hitze vorbereiten. Der Rost soll sehr heiß sein. Dünn mit Öl bestreichen. Den marinierten Tintenfisch auf die eingeweichten Spieße fädeln, ohne die Stücke zu stark zusammenzudrücken.

    • Zwischen den Tintenfischstücken etwas Abstand lassen, damit die Hitze rundherum zirkulieren kann.

    Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost und glühender Kohle hitzefeste Grillwerkzeuge verwenden.

  5. Spieße grillen

    Die Spieße direkt über der starken Hitze grillen. Nach etwa 2–3 Minuten wenden und weitere 2–3 Minuten grillen. Bei größeren Stücken insgesamt bis zu 8 Minuten einplanen. Der Tintenfisch ist fertig, wenn er vollständig undurchsichtig ist und leicht gebräunte Grillstellen zeigt. Nicht unnötig lange weitergaren.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Vollständig undurchsichtig mit leicht gebräunten Grillstellen; nicht unnötig lange weitergaren.

    • Die genaue Grillzeit hängt von der Größe der Stücke und der Stärke der Hitze ab.

    Wichtig: Tintenfisch vollständig durchgaren und nicht mit rohen und gegarten Lebensmitteln in Kontakt bringen.

  6. Sofort servieren

    Die Pla-Muek-Yang-Spieße sofort mit der Nam Jim Seafood servieren.

    • Die Sauce erst kurz vor dem Servieren neben den heißen Spießen anrichten.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Bambusspieße vollständig einweichen: Mindestens 30 Minuten Einweichzeit verhindert, dass die Bambusspieße auf dem heißen Grill schnell austrocknen oder anbrennen.
  • Kurze Grillzeit einhalten: Tintenfisch wird bei zu langer Garzeit schnell fest. Auf vollständige Undurchsichtigkeit und leichte Grillstellen achten und die Spieße anschließend vom Grill nehmen.
  • Sauce während der Wartezeit zubereiten: Die Nam Jim Seafood lässt sich während der Marinierzeit anrühren. So bleibt die Gesamtzeit trotz der 30-minütigen Marinade bei etwa einer Stunde.

Zutatenwissen

Thai-Chilischoten

Frische Thai-Chilis findest du meist im Asia-Markt, oft im Kühlregal. Rote Chilischoten sind eine mögliche Alternative; die Sauce wird dann meist etwas fruchtiger und weniger grün im Aroma.

Fischsauce

Nam Pla steht in Asia-Märkten und größeren Supermärkten bei den Würzsaucen. Sie bringt die typische salzige, herzhafte Tiefe.

Palmzucker

Palmzucker gibt es als feste Scheiben, Paste oder im Beutel im Asia-Markt. Brauner Zucker funktioniert ebenfalls, wirkt aber etwas geradliniger und weniger karamellig.

Sinnvolle Alternativen

Rote Chilischoten

Die Sauce wird meist etwas fruchtiger und weniger grün im Aroma.

Thai-Chilischoten durch rote Chilischoten ersetzen und die Menge an die gewünschte Schärfe anpassen.

Sojasauce

Die Sauce schmeckt milder und weniger charakteristisch salzig-herzhaft.

Fischsauce durch Sojasauce ersetzen und die Sauce anschließend abschmecken.

Brauner Zucker

Die Süße wirkt etwas geradliniger und weniger karamellig.

Palmzucker durch braunen Zucker ersetzen und vollständig in der Fischsauce und im Limettensaft auflösen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Bambusspieße verkohlen oder trocknen stark aus.

Die Bambusspieße mindestens 30 Minuten vollständig mit Wasser bedecken.

Stark verkohlte Spieße nicht weiterverwenden; den Tintenfisch gegebenenfalls auf neue eingeweichte Spieße fädeln.

Der Tintenfisch wird fest und zäh.

Nach 2–3 Minuten wenden, die Gesamtzeit beobachten und den Tintenfisch nehmen, sobald er vollständig undurchsichtig ist und leichte Grillstellen zeigt.

Eine zähe Konsistenz lässt sich nach dem Grillen nur begrenzt korrigieren; die Spieße sofort servieren und nicht weiter erhitzen.

Die Tintenfischstücke garen ungleichmäßig.

Beim Auffädeln etwas Abstand zwischen den Stücken lassen.

Die Stücke vorsichtig auf dem Spieß auseinanderziehen oder auf mehrere Spieße verteilen und kurz nachgrillen.

Servieren und kombinieren

  • Mit Nam Jim Seafood servieren: Die heißen Tintenfischspieße sofort mit der scharf-säuerlichen Nam Jim Seafood reichen. So kann jeder Bissen nach Geschmack in die Sauce getaucht werden.
  • Als Teil eines Thai-Grillabends: Pla Muek Yang eignet sich als eigenständiger Bestandteil eines gemischten Thai-Grillabends mit weiteren gegrillten Speisen und frischen Beilagen.

Allergene und Nährwerte

  • Soja: enthält · Beide Sojasaucen enthalten Soja.
  • Fisch: enthält · Die Nam Jim Seafood enthält Fischsauce.
  • Weichtiere: enthält · Tintenfisch gehört zu den Weichtieren.

Lebensmittelsicherheit

  • Durchgaren von Tintenfisch: Den Tintenfisch vollständig durchgaren; er muss im Inneren vollständig undurchsichtig sein. Rohes und gegartes Seafood nicht mit denselben ungereinigten Utensilien oder Flächen in Kontakt bringen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie scharf wird die Nam Jim Seafood?

Die Schärfe lässt sich über die Menge der Thai-Chilischoten steuern. Verwende innerhalb der angegebenen Spanne weniger Schoten für eine mildere und mehr Schoten für eine kräftigere Sauce.

Warum müssen die Bambusspieße eingeweicht werden?

Das Einweichen für mindestens 30 Minuten hilft, die Bambusspieße vor dem Austrocknen und Anbrennen über der starken Grillhitze zu schützen.

Kann ich Fischsauce ersetzen?

Sojasauce ist als Ersatz möglich. Die Nam Jim Seafood schmeckt dann milder und weniger charakteristisch salzig-herzhaft.

Was kann ich statt Palmzucker verwenden?

Brauner Zucker funktioniert ebenfalls. Die Sauce wirkt damit etwas geradliniger und weniger karamellig.

Aus unserer Küche

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