Fettschicht am Rack
Die schützende Fettschicht bleibt am Rack und wird nur leicht eingeritzt. So kann sie beim direkten Angrillen bräunen, ohne dass das Fleisch unnötig angeschnitten wird.
Lammrack vom spanischen Grill
Zusammenhängendes Lammrack vom Grill mit kräftiger Röstung, saftigem rosa Kern und einer spät aufgetragenen Honig-Rosmarin-Glasur.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Costillar de cordero a la brasa con miel y romero ist ein spanisch inspiriertes Lammrack aus der Glut. Das Fleisch wird zunächst direkt gebräunt, gart anschließend in der indirekten Zone fertig und erhält erst in den letzten Minuten seine dünne, würzige Honig-Rosmarin-Schicht. So bleibt der Knochenverbund erhalten, während außen karamellisierte Aromen und innen eine saftige Textur entstehen.
Außen kräftig geröstet und leicht karamellisiert, mit würzigem Rosmarinduft und einer feinen Süße vom Honig. Das Innere bleibt bei rosa bis medium Garung saftig und zart, während die Rippen für einen klaren, herzhaften Biss sorgen.
Schritt für Schritt
Entferne lose Häute und sehr dicke Fettstücke vom Lammrack. Die schützende Fettschicht darf bleiben; ritze sie in etwa 1 cm Abstand leicht ein, ohne ins Fleisch zu schneiden.
Daran erkennst du es: Die Fettschicht ist gleichmäßig eingeritzt, das Fleisch bleibt unbeschädigt.
Wichtig: Schneide auf einem stabilen, rutschfesten Schneidebrett.
Verrühre Olivenöl, Honig und Rosmarin in einer Schüssel. Teile die Mischung in zwei Portionen: Zwei Drittel kommen an das Fleisch, ein Drittel bleibt für die Schlussglasur zurück.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig verbunden und die Glasurportion klar zurückbehalten.
Würze das Rack rundum mit Salz und Pfeffer und bestreiche es mit den zwei Dritteln der Honig-Rosmarin-Mischung. Decke es ab und lasse es 30 Minuten im Kühlschrank ziehen. Nimm es anschließend etwa 20 Minuten vor dem Grillen heraus.
Daran erkennst du es: Das Rack ist gleichmäßig gewürzt und von einer dünnen Marinadenschicht überzogen.
Wichtig: Das marinierte Rack bis zum Herausnehmen im Kühlschrank aufbewahren.
Bereite den Grill für zwei Zonen vor. Auf der direkten Seite sollen kräftige Glut und etwa 230–250 °C herrschen, auf der indirekten Seite etwa 170–180 °C. Bürste den Rost sauber.
Daran erkennst du es: Der Grill hält beide Temperaturbereiche stabil und der Rost ist sauber.
Wichtig: Beim Arbeiten an der heißen Glut hitzebeständige Grillutensilien verwenden.
Lege das Lammrack zuerst mit der Fettseite nach unten über die direkte Glut. Grille es 3–4 Minuten, bis die Oberfläche kräftig gebräunt ist. Wende es und grille die Fleischseite weitere 2–3 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Fettseite und die Fleischseite sind kräftig gebräunt, ohne dass die Honigmischung verbrennt.
Wichtig: Nicht mit bloßen Händen wenden und auf aufflammendes Fett achten.
Schiebe das Rack auf die indirekte Seite und lege es mit der Knochenseite nach unten auf den Rost. Schließe den Deckel und gare es 15–22 Minuten weiter. Die genaue Dauer hängt von der Dicke des Racks und der Grillhitze ab.
Daran erkennst du es: Das Rack gart gleichmäßig weiter und liegt mit der Knochenseite nach unten.
Wichtig: Das Rack von der direkten Glut weg platzieren, wenn die Oberfläche zu schnell dunkel wird.
Bestreiche das Rack in den letzten 5 Minuten mit der zurückbehaltenen Honig-Rosmarin-Mischung. So karamellisiert der Honig, ohne lange direkter Hitze ausgesetzt zu sein. Prüfe die Kerntemperatur an der dicksten Stelle; 58–60 °C ergeben ein rosa bis medium gegartes Rack, 63 °C einen weiter durchgegarten Zustand.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet dünn am Rack; 58–60 °C entsprechen rosa bis medium, 63 °C einem weiter durchgegarten Zustand.
Wichtig: Das Thermometer zwischen den Rippen in den dicksten Fleischbereich einführen.
Nimm das Lammrack vom Grill und lasse es 8 Minuten locker mit Aluminiumfolie bedeckt ruhen. Schneide anschließend zwischen den Rippen in einzelne Portionen und serviere sie unmittelbar.
Daran erkennst du es: Das Rack ist nach der Ruhezeit stabil genug, um sauber zwischen den Rippen portioniert zu werden.
Gut zu wissen
Die schützende Fettschicht bleibt am Rack und wird nur leicht eingeritzt. So kann sie beim direkten Angrillen bräunen, ohne dass das Fleisch unnötig angeschnitten wird.
Honig und Rosmarin werden in der Schlussphase aufgetragen. Die Mischung karamellisiert dadurch kontrolliert, statt bei langer direkter Hitze zu verbrennen.
Ein Drittel der Mischung zurückbehalten und erst in den letzten 5 Minuten auf der indirekten Zone auftragen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und das Rack mit der noch nicht verwendeten Glasur dünn nachbestreichen, sofern sie sauber zurückbehalten wurde.
Die indirekte Garzeit als Richtwert verstehen und die Temperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Das Rack nach der Ruhezeit zwischen den Rippen schneiden und unmittelbar servieren, damit möglichst viel Saft erhalten bleibt.
Nur kurz direkt angrillen und anschließend auf die indirekte Seite wechseln.
Das Rack sofort in die indirekte Zone schieben und den Deckel schließen, bis die Flammen nachlassen.
Häufig gefragt
58–60 °C an der dicksten Stelle ergeben ein rosa bis medium gegartes Rack. Für einen weiter durchgegarten Zustand sind 63 °C angegeben.
Die direkte Zone sorgt für kräftige Röstaromen. In der indirekten Zone kann das Rack anschließend gleichmäßiger fertig garen, ohne dass die Honigglasur zu stark verbrennt.
Zwei Drittel der Mischung werden vor dem Marinieren aufgetragen. Das letzte Drittel kommt erst in den letzten 5 Minuten des Grillens auf das Rack.
Die 8-minütige Ruhezeit stabilisiert das Rack nach dem Grillen und erleichtert das saubere Schneiden zwischen den Rippen.
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