Bezugsquelle für die Keule
Eine ganze Ziegenkeule mit Knochen ist am ehesten bei afrikanischen, türkischen oder arabischen Metzgereien erhältlich und muss oft vorbestellt werden.
Kenianisches Ziegen-Barbecue
Eine ganze Ziegenkeule wird zunächst direkt über der Holzkohle angeröstet und anschließend zugedeckt in der indirekten Grillzone fertig gegart. Nach einer Salzlake, einer Ruhezeit und dem Aufschneiden quer zur Faser wird sie mit frischer Tomaten-Zwiebel-Kachumbari serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Mbuzi choma ist kenianisches Ziegenfleisch vom Holzkohlegrill. Für diese Variante bleibt die Keule am Knochen: Erst bekommt sie Farbe über direkter Glut, dann gart sie zugedeckt und indirekt bei mittlerer Hitze weiter. Eine einfache Salzlake würzt die Oberfläche, während regelmäßiges Wenden und Bepinseln das Fleisch saftig halten. In dünnen Scheiben passt dazu die frische Kachumbari aus Tomaten, Zwiebel, Chili, Koriander und Limettensaft.
Die Keule entwickelt eine kräftig geröstete Oberfläche und ein herzhaftes, leicht wildes Aroma. Quer zur Faser geschnitten bleibt das Fleisch saftig und bissfest; dazu wirken Tomate und Limette frisch, die Zwiebel knackig und die grüne Chili angenehm scharf.
Schritt für Schritt
2 l Wasser mit 40 g Salz verrühren, bis sich das Salz weitgehend gelöst hat. Die Ziegenkeule in eine ausreichend große, nicht reaktive Schale legen, mit der Lake übergießen und abgedeckt 2 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Die rohe Ziegenkeule während der gesamten Ziehzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Die Keule aus der Lake nehmen und gründlich trocken tupfen. 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Währenddessen die Holzkohle entzünden und warten, bis sie von einer grauen Ascheschicht bedeckt ist. Die Kohlen auf eine Seite des Grills schieben, sodass eine direkte und eine indirekte Zone entstehen. Den Grill mit geschlossenem Deckel auf etwa 180 bis 200 °C im indirekten Bereich einregeln.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle auf aufflammendes Fett und Funken achten.
250 ml Wasser mit 5 g Salz verrühren. Die Keule zunächst über der direkten Glut rundherum anrösten. Je nach Form braucht jede Seite etwa 3 bis 5 Minuten. Dabei häufig wenden und auf aufflammende Fetttropfen achten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundherum sichtbar gebräunt.
Wichtig: Nicht unbeaufsichtigt über aufflammender direkter Glut grillen.
Die Keule in den indirekten Bereich legen, den Deckel schließen und etwa 90 Minuten garen. Alle 20 Minuten wenden und dünn mit der Salzwasser-Mischung bepinseln. Bei Bedarf Kohle nachlegen, damit die Temperatur möglichst gleichmäßig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Keule gart gleichmäßig weiter und die Oberfläche bleibt kontrolliert gebräunt.
Wichtig: Beim Öffnen des Deckels auf austretende Hitze und auf aufflammendes Fett achten.
Nach etwa 90 Minuten die Temperatur an der dicksten Stelle prüfen. Die Keule weitergaren, bis sie vollständig durchgegart ist und mindestens 70 °C erreicht. Je nach Gewicht, Knochenstellung und Grill kann das insgesamt etwa 2 bis 2½ Stunden dauern. Wird die Oberfläche zu dunkel, die Keule in den kühlsten indirekten Bereich legen.
Daran erkennst du es: Die dickste Stelle erreicht mindestens 70 °C und das Fleisch ist vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Keule erst vom Grill nehmen, wenn sie vollständig durchgegart ist und mindestens 70 °C an der dicksten Stelle erreicht.
Die fertige Keule vom Grill nehmen, locker abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Danach das Fleisch vom Knochen lösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich vom Knochen lösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden.
Für die Kachumbari die Zwiebel fein schneiden und 10 Minuten in kaltem Wasser wässern. Anschließend abgießen. Tomaten, Chilischote und Koriander schneiden, mit Zwiebel, Limettensaft und Salz vermengen und bis zum Servieren höchstens 30 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist abgegossen und die Zutaten sind gleichmäßig vermengt.
Die Scheiben der Ziegenkeule mit der Kachumbari servieren.
Gut zu wissen
Eine ganze Ziegenkeule mit Knochen ist am ehesten bei afrikanischen, türkischen oder arabischen Metzgereien erhältlich und muss oft vorbestellt werden.
Die Kachumbari bis zum Servieren höchstens 30 Minuten ziehen lassen, damit Tomaten, Zwiebel und Kräuter frisch und knackig bleiben.
Die Salzlake, die Salzwasser-Mischung zum Bepinseln und die Kachumbari haben jeweils eigene Salzmengen. Sie werden nicht zu einer einzigen Salzmenge zusammengefasst.
Die Stücke garen meist etwas schneller und lassen sich weniger eindrucksvoll am Knochen aufschneiden.
Die zwei großen Stücke anstelle der ganzen Keule verwenden, zunächst direkt rundherum anrösten und anschließend indirekt unter dem Deckel garen. Die Kerntemperatur früher prüfen, da die Stücke meist schneller gar sind.
Die Keule häufig wenden und bei aufflammendem Fett kurz aus der stärksten direkten Hitze nehmen.
Die Keule in den indirekten Bereich oder in den kühlsten Bereich legen und die zu stark verbrannten Stellen nach dem Garen dünn entfernen.
Die Temperatur im indirekten Bereich bei etwa 180 bis 200 °C halten und die Keule bei Bedarf weiter in den kühleren Bereich legen.
Die Keule in den kühlsten indirekten Bereich legen, den Deckel schließen und bis zur erforderlichen Kerntemperatur weitergaren.
Die fertige Keule locker abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
Die Scheiben mit der Kachumbari servieren und beim nächsten Durchgang die Ruhezeit vollständig einhalten.
Die Zwiebel vorbereiten, die übrigen Zutaten schneiden und alles erst kurz vor dem Servieren vermengen.
Die Kachumbari abtropfen lassen und unmittelbar servieren.
Die Ziegenkeule bis zu 12 Stunden in der Salzlake im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Grillen aus der Lake nehmen und gründlich trocken tupfen.
Häufig gefragt
Die Ziehzeit beträgt 2 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Vor dem Grillen die Keule aus der Lake nehmen und gründlich trocken tupfen.
Die direkte Glut sorgt für Röstaromen und Farbe. In der indirekten Zone gart die große Keule anschließend unter geschlossenem Deckel gleichmäßiger weiter.
Die dickste Stelle sollte mindestens 70 °C erreichen und das Fleisch vollständig durchgegart sein. Je nach Gewicht, Knochenstellung und Grill dauert das insgesamt etwa 2 bis 2½ Stunden.
Am ehesten bei afrikanischen, türkischen oder arabischen Metzgereien. Häufig muss die Keule vorbestellt werden.
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